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Die Apokalypse des Johannes - 151. Vortrag von Wolfgang Peter

Aus AnthroWorld
Ulrike S.
Stimme von Ulrike S. für «Die Apokalypse des Johannes von Wolfgang Peter»

«Manchmal geht alles wie von selbst.

Manchmal scheint alles schwer.

Manchmal weiß man: Ich bin hier richtig.

Lieber Wolfgang,

wenn in deinen Vorträgen etwas „von oben“ schwingt und dabei ganz unaufgeregt bleibt und frei ist von Pathos und falscher Bescheidenheit, dann spüre ich das. Genauer gesagt spüre ich liebevolle Berührung, wenn ich deinen Vorträgen lausche. Und das nicht nur ab und zu, sondern durchgehend. Da kann ich nur richtig sein - mir bleibt nichts anderes übrig.

Wir dürfen so viel lernen über die riesengroße Weltenschöpfung und darüber, was Menschsein aus dem Christus-Ich heraus bedeuten kann. Ich bin, wie Bruno auch schrieb, vom ersten „zufälligen“ Hören auf youtube an wie gebannt (aber zum Glück nicht gebannt) und kann das Zuhören nicht unterbrechen. Ich beginne, Vorträge von dir zu transkribieren, und seit einigen Monaten höre ich die Vorträge von Anfang an systematisch durch und schreibe Neues in ein besonders schönes ausgewähltes Ringbuch. Es ist jedesmal festlich, wenn ... hier kannst du weiter lesen ...
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«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang mit dem Wirken Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die GA 104, GA 104a und GA 346. Hier fließen Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»

Video & Audio

- 151. Vortrag -
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Vorschau

Dieser Vortrag geht ausführlich ein auf das Werden und die Entwicklung unserer Ich-Kräfte, die sich langsam fortschreitend entwickelt haben, vom Stammes-Ich bis zum individuellen Ich durch den Christus. Dazwischen gab es viele Abstufungen und Fallen, in die die Menschheit notwendigerweise immer wieder getappt war, um zu lernen. Anhand von Bibelstellen aus dem Alten Testament erfahren wir die große Aufgabe, die der Prophet Elisas hatte. Sie bestand darin, im hebräischen Volk eine Volksseele zu erschaffen, in der das Luziferische mehr und mehr überwunden wird und die Ich-Kraft des Christus hereinkommt. Damit wird am Ende eine Wesenheit geschaffen, die einen Astralleib hat, in den sich später der Christus verkörpern kann. So diente er der Vorbereitung der Ankunft des Christus.

Transkription des 151. Vortrages

Gehalten am 7. März 2023/ Zusammenfassung am 20.7.2023 (von Elke)

Begrüßung und 49. Wochenspruch 0:00:45

Ja, meine Lieben, ich begrüße euch zum 151. Vortrag zur Apokalypse! Und zum Einstieg der 49. Wochenspruch:

Ich fühle Kraft des Weltenseins:

So spricht Gedankenklarheit,

Gedenkend eignen Geistes Wachsen

In finstern Weltennächten,

Und neigt dem nahen Weltentage

Des Innern Hoffnungsstrahlen.

Wirkliches Denken bedeutet, den Gedanken nicht nur abzurufen, sondern ihn jedes Mal neu zu bilden 0:01:18

Also der erste Teil ist relativ klar. Er ist das Ergebnis dieser ganzen Entwicklung, die durch die letzten Wochen-Sprüche durchgegangen ist. Also dass wir gerade in der dunkelsten Zeit des Jahres, also eigentlich in der Weihnachtszeit, wo es äußerlich dunkel ist, aber innerlich geistig hoffentlich sehr hell wird und wo wir uns auch eine starke Bewusstseins-Kraft mitnehmen können und eben Gedanken-Klarheit dabei gewinnen können und aber auch fühlend die Kraft des Welten-Seins. Also, wie soll ich sagen, die Willenskraft, die in der Welt wirksam ist, die gestaltend, formend wirksam ist, das spüre. Und das ist toll, wenn man also fühlt in sich, auch in der Gedanken-Klarheit und in der Gedankenkraft, aber auch diese Willenskraft. Weil das Denken kommt ja auch aus einer Willenstätigkeit der Wahrheit heraus. Nur dort kriegen wir es zunächst einmal noch nicht mit, sondern wir müssen es halt bis ins Wachbewusstsein hinein heben. Aber eigentlich müssen wir den Gedanken ja willentlich hervorbringen oder willentlich ergreifen. Auch wenn wir das Welten-Denken ergreifen wollen, dann müssen wir tätig werden. Wir nehmen es nicht einfach passiv auf, sondern wir sind tätig dabei. Und die Kunst besteht halt darin, es in die Klarheit, in die Wachheit hineinzubringen und dann wird es erst als Gedanke wirklich bewusst. Aber der Gedanke ist eigentlich zuerst Wille, schöpferischer Wille sogar. Dann ist ein Fühlen damit verbunden und dann geht's in den klaren Gedanken hinein. Der ist aber eigentlich das letzte Produkt, das Endprodukt davon. Und wenn man aber etwas spürt von der Willenskraft, die drinnen ist, also wenn man nicht einfach nur fertige Gedanken reproduziert, was eigentlich in Wahrheit kein wirkliches Denken ist, nicht wahr? Wir haben ja sehr viele Gedanken in uns, die wir halt im Laufe des Lebens gelernt haben, im Grunde, die wir aber aktuell dann oft gar nicht mehr denken, sondern wir wissen es halt einfach, sprich, wir holen es unserer Gedächtnisschublade hervor und haben's dann aber. Aber dann denken wir es oft gar nicht mehr aktuell, sondern eigentlich....

...Wirkliches Denken heißt ja, den Gedanken jedes Mal neu zu bilden, wirklich neu zu bilden, nicht nur in ihn abzurufen als was Fertiges, sondern neu zu bilden. Und dabei muss ich wieder die Willenskraft auch tätig machen dann. Weil ich ihn wieder neu schöpfen muss, neu schaffen muss ihn in Wahrheit. Und gerade wenn wir uns dem Geistigen wirklich nähern wollen, dann kommen wir überhaupt nicht mit Gedanken weiter, die eben schon fertig sind. Und seien es noch so gescheite Gedanken. Wenn ich sie nur zur Kenntnis nehmen soll: "Aha, ja, habe ich verstanden." - dann berührt uns das eigentlich nicht. Während wenn wir wirklich, wirklich der geistigen Welt begegnen, also dem, was hinter dem Denken eigentlich steht, was die eigentliche Quelle ist, dann tauchen wir in eine Tätigkeit ein. Und dann ist es eigentlich eine Wesensbegegnung mit den Gedanken-Wesen, die dahinterstecken. Nennen wir es einmal so, irgendwo. Egal ob es jetzt wirklich die Welt-Gedanken sind, ob es unsere kleinen Gedanken sind. Aber alle sind in ständiger Bewegung auch.

Gedanken sind eben nicht was Fertiges, wo ich sie eine fertige Definition womöglich noch fasse... und das ist abgestorben im Grunde. Es hat schon seinen Wert, weil es gibt uns einmal eine Orientierung. Es ist, wie wenn ich eine Skizze als Landkarte mache, es ist als Orientierungshilfe sehr wichtig und notwendig. Aber es ist bei weitem noch nicht die wirkliche Realität, die geistige Realität, die dahintersteckt. Die geistige Wirk-lich-keit, besser gesagt. Weil Wirklichkeit im Gegensatz zum Wort Realität drückt ja das Wirken aus. Da muss wirklich aktuell etwas passieren. Da geschieht etwas. Und da geschieht auch immer, wenn wir wirklich so ins Denken eintauchen, geschieht auch mit uns etwas. Wir verändern uns dadurch. Wir wachsen hoffentlich dadurch oder wir kommen in eine Auseinandersetzung jedenfalls mit diesen Gedanken-Wesenheiten. Und dadurch bilden wir uns ständig weiter in Wahrheit. Und es ist dasselbe im Grunde, die selbe Kraft, die aber auch ist zum Beispiel, wenn wir künstlerisch tätig sind - aber da heben wir es oft nicht bis ins klare Gedanken-Bewusstsein, sondern bleiben vielleicht halt im Fühlen stehen und fühlen halt dann das Bild irgendwo. Aber letztlich kann man auch das bis ins wache Bewusstsein hinein heben. Und da lebt man grundsätzlich eigentlich mitten in der geistigen Welt drinnen.

Die künstliche Intelligenz kann sehr viel leisten, enthält aber keinen schöpferischen, geistigen Impuls 0:06:32

Also das ist ja sehr interessant, dass wir heute... wir stehen heute im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Das ist so das aktuelle Thema irgendwo, weil es ja wirklich schon seit gut fast 20 Jahren allgegenwärtig irgendwo ist, ohne dass wir es schon mitgekriegt haben. Jetzt kriegt's halt die breite Öffentlichkeit mit, wo das überall schon da ist. Aber in Wahrheit ist es schon eine Weile da. Und dann sieht man aber, dass fertige... ich will nicht einmal sagen, Gedanken, Gedanken-Schatten abzurufen irgendwo und sie neu zu kombinieren, funktioniert jetzt schon relativ genial bei diesen Dingen. Aber mit Denken hat das überhaupt nichts zu tun. Es ist ein Spiegel des menschlichen Denkens, das sozusagen halt jetzt in der Maschine eingefroren ist und dort zu einem künstlichen Scheinleben erweckt wird, indem das halt nach Regeln kombiniert wird. Und ich halte das aber für eine sehr, sehr wichtige Stufe, dass die Menschheit diese Sachen jetzt entwickelt, weil sie eben genau daran mit der Zeit erkennen wird, welcher Unterschied zwischen dem besteht und dem wirklichen menschlichen Denken. Dort, wo wirkliche eben Wille drinnen ist, wo Kreativität drinnen ist und nicht Schein-Kreativität. Ich meine, die echte künstliche Intelligenz kann heute Bilder malen - habe ich eh schon erzählt - im Stil jedes beliebigen Malers im Grunde. Und teilweise, wenn es wirklich gute künstliche Intelligenz ist, sind sie selbst für Experten nicht sicher zu unterscheiden, ob das jetzt echt ist oder nicht. Ob das wirklich ein Bild von einem großen Meister ist oder nicht, weil es das alles kann. Aber es ist neu durcheinander gewürfelt, aber ohne wirklich schöpferischen geistigen Impuls in Wahrheit. Es ist einfach eine neue Anordnung.

Man kann ja heute... es gibt öffentlich schon einfache Programme: Man gibt einen Text ein - ich will ein Bild haben mit einem weiblichen menschlichen Gesicht, mit vielleicht einer Obstschale daneben im Stil von Rembrandt oder sonst was. Und dann malt er halt ein Rembrandt-Bild. Und das schaut wirklich genauso aus, wie der Stil von Rembrandt eben ist. Und ist auch von den Formen, von den Farben her stimmig irgendwo. Und trotzdem ist es aber keine schöpferisch kreative Leistung in Wahrheit. Und das werden wir jetzt in unserer Zeit lernen müssen diesen Unterschied. Das ist genau das... das Ahrimanische kann unheimlich gut kombinieren und kann sich eine Fülle von von wirklich originellen, wirklich teilweise sehr originellen Sachen ausdenken. Es wirkt auf jeden Fall originell. Aber es sind im Prinzip einfach ein Durcheinanderwürfeln von Altem und neu zusammensetzen. Das ist die ahrimanische Intelligenz. Und das kann sie mittlerweile teilweise wirklich besser, als der Mensch. Weil wenn man sich diese Bilder teilweise anschaut, bin ich nicht überzeugt, dass jeder Mensch es hinbringen würde, so ein Bild zu malen. Da würde was an der Handwerksfähigkeit usw. fehlen, an der Kunst es zu formen. Es würde nicht jeder gleich so zusammenbringen. In einer Minute ist das Bild da. Das heißt also, diese ahrimanische Intelligenz ist sehr mächtig in dem, also sie kann sehr viel. Aber sie kann eben genau dieses Schöpferische nicht. Sie kann nicht das, was wirklich aus dem Ich heraus kommt. Sie kann eigentlich nur mit dem im Grunde Abgestorbenen umgehen und das in beliebigsten Variationen kombinieren und das in Abermillionen Kombinationen, so dass es immer wieder verblüffend neu erscheint. Also unser Denken ist wirklich ganz etwas anderes.

Die Paulus-Worte "Glaube-Liebe-Hoffnung" 0:10:46

Interessant ist in dem Wochenspruch auch noch drinnen dieses... die letzten beiden Zeilen „Und neigt dem nahen Weltentage des Innern Hoffnungsstrahlen“. Was sind diese Hoffnungsstrahlen? Rudolf Steiner hat öfter gesprochen über... auch über die Hoffnung bzw. über dieses Wort des Paulus eben von Glaube, Liebe und Hoffnung, das ist das bekannte Paulus-Wort. Wir haben uns ja das letzte Mal auch mit Paulus beschäftigt, mit dem Hohelied der Liebe. Auch da kommt es ja auch vor. Und wo er dann sagt: Aber die Liebe ist das Höchste. Und Rudolf Steiner gibt es einen sehr wichtigen Hinweis: Was ist denn mit Glaube, mit Liebe und mit Hoffnung wirklich gemeint? Was steckt da wirklich dahinter? Die Glaubenskräfte haben etwas zu tun mit unserem Astralleib. Dort sind die Glaubenskräfte drinnen.

Nur darf man unter Glaube nicht verstehen, ich glaube etwas, von dem ich nichts genaues weiß. Aber ich. glaub's halt. Du hast es mir erzählt, ich glaub dir's. Sondern die Glaube-Kräfte bedeuten eigentlich, dass wir uns seelisch mit dem wirklich verbinden, was wir erleben. Etwas was z. B. der Ahriman nicht kann. Er verbindet sich nicht mit dem. Er bringt unheimlich gescheite Gedanken-Kombinationen heraus. Also der Intellekt besteht geradezu im Kombinieren von mehr oder minder fertigen Gedanken in Wahrheit. Nicht wahr, darauf beruht die Logik. Also die ganze Logik zum Beispiel bringt ja in Wahrheit keine neuen Gedanken hervor. Sie bringt nur dadurch, dass es immer wieder neue kombiniert und Schlussfolgerungen daraus zieht, zieht sie etwas heraus, was uns am Anfang nicht bewusst war, was aber eigentlich drinnen steckt. Aber eigentlich macht sie nur... legt sie nur etwas offen, was von Anfang an drinnen war. Also mit Kreativität hat Logik überhaupt nichts zu tun, sondern sie macht nur sichtbar, welche Möglichkeiten da drinnen stecken. Und wir wissen selber, wenn wir jetzt streng logisch irgendwas denken, dann ist eigentlich das Seelische Dabeisein meistens eher sehr zurückgezogen. Wir sind also eher nüchtern, kalt, trocken, die Gefühlsebene ist relativ ausgeschaltet.

Außer bei großen Mathematikern! Wirkliche Mathematiker, die wirklich schöpferisch sind und plötzlich ganz neue Gesetzmäßigkeiten hereinholen - hereinholen, weil sie vielleicht also in der geistigen Welt, im Geist-Kosmos vorhanden sind als gestaltende Kräfte, sie holen sie neu herein. Und die spüren dann sehr wohl das, was man als Begeisterung eben bezeichnen kann. Das ist etwas, was der Ahriman nie erlebt. Er muss sein Auslangen finden, immer neue Kombinationen zu erfinden. Und irgendwo merkt er, es fehlt ihm aber etwas dabei. Weil er hat auch im Grunde weder Freude noch Ärger bei dem Ganzen. Das kennt er alles eigentlich nicht, das ist ihm völlig fremd. Er ist also spezialisiert, es zu kombinieren. Und Glaube zu etwas entwickeln, Glaube eigentlich im modernen Sinn... Warum sage ich das? Wir leben eigentlich in der Zeit, wo der Glaube doch relativ bei vielen Menschen heute verloren gegangen ist. Sie glauben nichts, sondern sie sehen: "Aha, das sind die Fakten. Ja, kann ich einsehen, verstehe ich. Das habe ich. Aber wo ich es gedanklich nicht klar nachvollziehen kann, glaube ich es nicht, weiß ich nicht. Und Glaube heißt aber eben nicht "Ich glaube an etwas, was ich nicht einsehen kann", sondern eigentlich im modernen Sinn hieße Glaube, ich verbinde mich seelisch mit dem, was ich auch in Gedanken-Klarheit erfassen kann. Beides sollte heute zusammen gehören. Auch wenn wir uns in die geistige Welt erheben und eben erheben sollen, aber auch mit einer starken seelischen Beteiligung, sonst könnten wir zum Beispiel niemals zu einer Imagination kommen, weil wenn wir ein wirkliches geistiges Erlebnis haben wollen, dann brauche ich eine sehr starke seelische Beteiligung, weil im Seelischen erlebe ich es. Also das Geistige bildet sich ab im Seelischen. Sonst wäre es eben wirklich nur ein trockener, nüchterner Vorgang, sondern die eigentliche Essenz erlebe ich im Seelischen. Und das brauchen wir eigentlich ganz stark heute.

Schon früh hat der Mensch Zerstörungskraft in die Welt getragen 0:15:50

Wir brauchen es auch vor allem, um aufzuarbeiten - auch eine wichtige Aufgabe in unserer Zeit - was an, na ja sage ich mal, finsteren Kräften im Seelischen waltet. Weil davon haben wir durch unser Karma, durch unser Schicksal über viele Inkarnationen auch sehr viel, ich sag einmal, Dunkles angesammelt. Wir brauchen uns ja keiner Illusion hingeben, dass wir also schon Engerl wären oder gewesen wären in der Vergangenheit. Also wir waren eigentlich die längste Zeit ziemliche Teuferln. Also wir haben schreckliche Dinge getan. Alle, alle, ausnahmslos! Und ja, am am meisten vielleicht sogar die, die dann später große Eingeweihte geworden sind. Die sind da vorangegangen. Und weil das eben zum zum Menschwerden dazugehört, eben auch durch diese dunkle Sphäre, namentlich durch diese ahrimanische Sphäre durchzugehen. Und natürlich, in der Vergangenheit gab es dann auch dieses luziferische Licht darüber, das aber eben auch nicht diese Willens-Substanz wirklich voll drinnen hat, diese schöpferische Willenssubstanz aus dem Geistigen. Aber man kann sagen, in der Vergangenheit gab es natürlich schon im Hintergrund diese ahrimanische Wirkung, die sich in vielen Untaten ausgewirkt hat, die aber noch dazu eben luziferisch befeuert waren, also die jetzt verbunden waren mit Enthusiasmus, mit Feuer in der Aktion, mit Hass von mir aus, mit allen möglichen diesen Dingen, also mit starken seelischen Erregungen. Aber dahinter steckt also einfach Zerstörungskraft, die wir in die Welt hineingetragen haben. Von Anfang an!

Ich habe das öfter schon erzählt also, dort, wo der Mensch auftritt, überhaupt ab dem Zeitpunkt, wo er in annähernd unserer Gestalt aufgetreten ist, also Frühmenschenzeit, wo man noch äußerliche Zeugnisse davon findet - und das ist im Grunde erst die spätatlantische Zeit in Wahrheit. Und da sind wir aber voll und ganz verbunden also schon mit den ahrimanischen Kräften, mit den zerstörenden Kräften. Und der Mensch - aber versteht es jetzt bitte nicht falsch - war von Anfang an das gefährlichste Raubtier auf Erden. Also wir tragen dieses Raubtierhafte ganz, ganz stark in uns. Und ich bekenne mich dazu: Ich bin ein Raubtier! Manche Menschen haben mehr das Kuh-hafte, manche haben mehr das Adler-hafte. Aber gerade die, die die Mitte stark ausgebildet haben, die Mitte, das sind die Raubtiere. Das sieht man, sieht man schon am Körperbau irgendwo, da ist gerade der mittlere Teil, also der Herz-Lungen-Bereich, der ist am stärksten ausgebildet. Der Verdauungstrakt, da wird's eher schlanker, da ist weniger. Daher die Raubtiere müssen halt dann nach relativ kurzer Zeit wieder eine neue Beute fangen, um ihren Nahrungs-Haushalt in Schwung zu halten. Und natürlich die Kühe, die können lange, lange an einem Büschel Gras verdauen, hin und her, durch ihre sieben Mägen rauf und runter schieben, immer wieder. Und meditieren einfach über das. Meditieren, also ins Sonnengeflecht hinein, wenn man so will.

Ja, gerade viele östliche Meditationsformen, die da in die Nervennetze hinunter-, hineinmeditieren irgendwo - ja, das ist mehr die kuh-hafte Seite. Das bringt eigentlich auch etwas Friedliches hinein. Weil die Kuh, die verdaut, ist friedlich im Wesentlichen. Der Stier, wenn er gereizt wird, kann er wild werden irgendwo. Also wenn die Kraft durchschlägt, kann es trotzdem wild sein, weil es liegt darin eine immense Kraft, gerade bei der Kuh. Aber sie geht einmal vor allem auf das Verdauen. Und wir Menschen können das lang nicht in der Weise, wie es eine Kuh kann. Also auch wenn wir uns jetzt vegetarisch ernähren, also nicht von Fleisch-Nahrung ernähren, aber die Meditationskraft im Grunde einer Kuh erreichen wir lange nicht. Aber da drinnen liegen immense Seelenkräfte bei der Kuh, die aber jetzt hauptsächlich dazu gebraucht werden, ja - um die Verdauung der Nahrung zu begleiten. Weil ausgehen tut sie eben eigentlich von diesen astralen Kräften, von diesen Seelenkräften, wenn man sie so nennen will. Bei der Kuh, bei den Tieren ist es hauptsächlich Astralisches, das sehr eng verbunden ist mit der Gruppenseele auch eben der ganzen Kühe irgendwo, also der Astralleib der Tiere ist...die Astralleiber der Tiere verschwimmen vielmehr ineinander, sind vielmehr miteinander verbunden. Bei uns Menschen, wir entwickeln das Ego, wir ziehen uns zurück und grenzen uns auch im Astralischen sehr stark ab.

Das Erwachen des Ich-Bewusstseins um das dritte Lebensjahr 0:21:49

Aber da ist trotzdem auch eine ganz schöne Triebkraft drinnen und die wird geweckt durch das Luziferische, das stachelt diese Triebkräfte an. Aber sie stellen sich dann eben gerade, seit wir Menschen so in annähernd unserer Gestalt die Erde betreten haben, auch sehr viel in den Dienst von Zerstörungskräften, in den Dienst des Ahrimanischen. Dadurch erwachte auch nach oben hin der Intellekt. Das ist ganz wichtig. Weil wir haben ja tatsächlich als Menschen unser Gehirn als Spiegelungsapparat für das Denken. Das Gehirn denkt überhaupt nicht. Das Gehirn funktioniert tatsächlich in weiten Bereichen sehr ähnlich wie die künstliche Intelligenz. Tatsächlich ist das Muster, wie man künstliche Intelligenz programmiert eigentlich der Gehirnfunktion abgeschaut irgendwo. Aber das Gehirn an sich kann auch nur Gedanken, die aus dem Geistigen hereinkommen, verarbeiten, spiegeln und ins Bewusstsein werfen. Dazu brauchen wir das Gehirn. Aber es ist nicht die Quelle der Gedanken.

Aber das Gehirn baut sich nach diesen Kräften. Es wird ja ständig umgebaut. Indem wir denken, indem wir Gedanken hereinholen, verändern wir auch beständig unser Gehirn. Es werden ununterbrochen neue Nerven-Verbindungen gebildet. Wie man weiß... es war ja lange das Dogma da, dass die Nervenzellen namentlich im Gehirn nicht regenerationsfähig sind, sodass also man letztlich mit den Nervenzellen auskommen muss, die man mit der Geburt bekommen hat. Und dann findet in den ersten drei Lebensjahren eine dramatische Vernichtung von Nervenzellen statt, weil das Gehirn des Neugeborenen noch ganz weich ist und viel mehr Nervenzellen als das erwachsene Gehirn hat. Und es wird aber - ja, man könnte sagen - zugemeißelt zu einem tauglichen Werkzeug für das Denken. Und dieses Zumeißeln besteht einmal zu einem großen Teil in der Vernichtung von vielen Nervenzellen. Damit fängt es an. Und wenn die einen bestimmten Grad erreicht hat, dann leuchtet zum ersten Mal das Ich-Bewusstsein auf. Dann kommt der Moment, dass wir uns als etwas von der Welt Getrenntes erleben.

Und das ist auch der Moment, wo das Kind beginnt - oder wo ein starker Schub in die Richtung ist - dass es das, was es bis dahin noch an geistiger Wahrnehmung ganz selbstverständlich hat, dass das verschwindet. Und dann kommt es aber in gewisser Weise... das ist der erste Schritt, wirklich auf der Erde anzukommen und sich als, ja, eigentlich als eigenes Wesen, aber damit auch als abgetrenntes Wesen von allem, von der Welt draußen, aber auch von der geistigen Welt abgetrennt zu empfinden. Das ist vielleicht ein Moment, wo das aufleuchtet. Das geht nicht gleich durch. Die Kinder können dann nachher sehr wohl noch geistige Wahrnehmungen haben, aber es wird dann immer schwächer. Und irgendwann ist es weg. Und man kann also dieses Erleben fördern, durch die Märchen zum Beispiel, wo man in die imaginative Sphäre in Wahrheit hineingeht.

Das Denken wieder mit Glaubenskräften verbinden 0:25:34

Ja, diese Astralkräfte sind sehr stark. Und es sind die Glaubenskräfte, habe ich gesagt, die hängen mit dem Astralleib zusammen. Und das Wichtige ist, dass wir heute das, was wir durch unser - ja, auch durch unser abstraktes totes Denken ausbilden, uns zu Bewusstsein bringen, dass wir es mit diesen Glaubenskräften verbinden. Dann fängt es erst an, was Wertvolles zu sein. Sonst ist es nur was Totes. Aber wenn... indem wir es durch das Seelische wirklich ergreifen und seelisch intensiv miterleben dabei, dann kommen wir einen Schritt weiter. Wir müssen nur sehr aufpassen, dass es sich nicht verbindet mit dem Teil unseres Astralischen, das ganz Ego geworden ist. Weil dann fangen wir an, die Gedanken zu verbinden mit dem, was uns gut tut, was uns gefällt, was uns interessiert, wir es gerne hätten. Und dann tragen wir das hinein.

Und eine Tugend der modernen Wissenschaft ist einerseits, dass sie diese Ego-Kräfte aus dem Denken versucht auszuschließen - gelingt niemals hundertprozentig - aber aber man versucht es auszuschließen. Aber auf der anderen Seite ist die große Gefahr, dass die Glaubenskräfte verloren gehen dabei. Und das heißt, man glaubt eigentlich das nicht mehr, was man in Gedanken erkannt hat und bleibt immer im Zweifel. Das ist im Grunde das, schon was Descartes, oder vor Descartes sogar als erster der Augustinus, viel viel früher - und der Descartes hatte eigentlich die Anregung vom Augustinus: Ich zweifle, also bin ich! Später hieß es dann: Ich denke, also bin ich. Aber eigentlich fängt es mit dem Zweifel an. Das heißt, ich denke zwar, aber ich bleibe immer im Zweifel: Stimmt das oder stimmt es nicht?

Ich komme nicht an die Wahrheit heran. Und während man noch im 19. Jahrhundert bis in den Anfang des 20. Jahrhunderts noch davon gesprochen hat, dass der Mensch ein Wahrheitsgefühl hat, also dass es auch auf der seelischen Ebene, auf dem Erleben...auf der gefühlsmäßigen Ebene ein Spüren gibt, ob etwas wahr oder nicht wahr ist, ohne es logisch zu zerlegen. Sondern ein Gespür, eben Gefühle entwickelt dafür, dass etwas wahr oder falsch ist. Das ist heute im Grunde fast verschwunden. Es ist fast verschwunden. Ist aber eine wichtige Voraussetzung dafür, eben auch um sich den geisteswissenschaftlichen Wahrheiten zu nähern. Weil wenn ich es jetzt bloß als Gedanke lese, sag ich - gut, der Steiner hat es gesagt. Das klingt irgendwie logisch, aber ob es wahr ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Werden heute sicher viele Menschen draußen sagen, wenn sie das lesen. Weil es natürlich vieles, was dort drinnen steht, völlig abseits ihrer Denkgewohnheiten liegt. Und damit haben wir Schwierigkeiten. Wir glauben vielleicht noch ein bissel an das, was wir gewohnt sind zu denken. Und das ist genau der Punkt, wo es in der Wissenschaft auch noch drinnen ist. Also gewisse Grundregeln, von denen ist man überzeugt. Die Logik sagt mir, dass das richtig ist. Also dort glaube ich es noch irgendwo. Aber selbst dort wird es dann immer wieder über den Haufen geworfen.

Der österreichische Philosoph Karl Popper hat ja sogar gesagt, das Wissenschaftsprinzip ist: Eine wissenschaftliche Wahrheit zeichnet sich dadurch aus, dass sie falsifizierbar ist - also das heißt, widerlegbar ist. Weil man kann natürlich - so viel hat er erkannt - man kann mit der Logik so geschickt formulieren, dass man im Grunde alles beweisen kann. Mit der Logik allein kann ich alles beweisen, wenn ich will. Ich muss nur die richtigen Fakten heranziehen und sie in eine logische Ordnung bringen. Damit kann ich alles beweisen. Im Grunde heißt das, da kann ich den Wahrheitsgehalt nicht wirklich entscheiden. Aber die Entscheidung fällt dort: Ist in der Theorie, die ich drinnen hab, zumindest die Möglichkeit drinnen, durch ein Experiment, durch eine Beobachtung etwas festzustellen - stimmt das oder stimmt es nicht? Wenn diese Möglichkeit eigentlich ausgeschlossen ist, wenn die Theorie sowieso - egal was passiert - alles erklärt, dann kann was nicht stimmen. Sie muss also falsifizierbar sein. Das ist der Gipfel dieses Zweifels irgendwo. Das heißt: Ich glaube daran, dass ich nichts erkennen kann in Wahrheit, mit Sicherheit. Es bleibt immer die Unsicherheit. Also, das ist das Stadium in etwa, wo wir heute drinnen stehen.

Und ist mit einer gewissen Notwendigkeit passiert, dass wir dort hinkommen, um eben rauszuhalten, dass wir nur unsere Lieblingsideen, mit denen wir uns gut fühlen, für wahr halten. Weil es ist natürlich passiert, dass dieses Wahrheits-Gefühl, das einmal da war, dass das entartet ist, irgendwo dazu, dass man als wahr halt annimmt, was einem gut tut, was man gerne hätte, dass es wahr ist, ohne es zu merken. So oberflächlich passiert halt das nicht, so im Untergrund haben wir viel. Ich hab vorhin schon gesagt, selbst in der heutigen Naturwissenschaft ist es noch drinnen. Man versucht es, Schritt für Schritt auszumerzen. Und das müssen wir auch ausmerzen. Und es wird der Punkt kommen, wo es ein absolut kaltes, totes Wissen ist. Und dann haben wir aber gar nichts mehr. Und trotzdem müssen wir den Weg irgendwo gehen, um unsere ganz egoistischen Gefühle und Wünsche einmal weghalten zu können.

Dann sind wir bereit dazu, jetzt wirklich aus der Tiefe der Seele was herauszuholen und diese Glaubens-Kräfte damit zu verbinden. Aber dazu müssen wir sie von den Ego-Kräften freihalten. Das heißt, wir dürfen nur diese astralischen Kräfte heraufholen, die gereinigt sind, die geläutert sind, die im Grunde also schon Kräfte des Geistselbst sind. Das ist nämlich der große Unterschied. Denn Geistselbst ist der verwandelte Astralleib. Und zwar wirklich verwandelt, schöpferisch durch das Ich verwandelt, sodass eben nicht mehr die luziferischen oder ahrimanischen Impulse drinnen sind, sondern wo wir das ins Nichts geführt haben und aus dem Nichts neu erschaffen haben und jetzt wirklich aus dem Ich heraus es geschaffen haben - dann ist es rein. Dann ist es eine reine Seelenkraft. Und das ist alles nicht so einfach es ist zu tun. Aber dorthin zielt der Weg. Und das ist auch eine wesentliche Grundlage für die Anthroposophie. Weil wenn Rudolf Steiner vom Denken spricht und davon spricht, dass im Denken aber auch in voller Stärke das Gefühl und der Wille drinnen ist, in Wahrheit - das sagt er schon in seiner Philosophie der Freiheit... Und die Gefühlsebene hängt sehr stark mit dem Astralischen, mit dem Astralleib zusammen oder eben mit dem Geistselbst. Also wenn es ein wirklich reines Denkens sein soll, dann muss das Geistselbst mit eine Rolle spielen. Dann müssen aber auch die Liebe-Kräfte dabei sein. Und die Liebe-Kräfte, das sind jetzt die, die mit dem Ätherleib zusammenhängen. Also Glaube, Astralleib bzw. in geläuterter Form das Geistselbst. Ätherleib, die eigentlichen Liebe-Kräfte. Liebe-Kräfte - ich habe es oft schon erwähnt - sind Lebenskräfte. Sie sind begleitet, natürlich auch von Astralischem, von Gefühlsmäßigem, ganz klar. Aber das Wesentliche eigentlich daran ist, dass sie Lebenskräfte sind, die Liebe-Kräfte.

Im WORT liegen Lebenskräfte, die die ganz Welt geschaffen haben 0:34:33

Also wirkliche Liebe ist lebensspendend im wahrsten Sinne des Wortes. Ich meine, im ganz konkretesten Sinne, allerdings dort ohne dass wir mit dem Bewusstsein wirklich in die Tiefe eintauchen können, dort, wo wirklich der Zeugungsakt passiert, wo wir ja wirklich neues Leben hereinholen, da bringen wir eben ganz stark die Lebenskräfte in in Bewegung. Aber eben auch dort, wo wir mit anderen Menschen sprechen zum Beispiel, dass das Wort ... Rudolf Steiner spricht einmal davon, dass die Sprechorgane, der Kehlkopf ein neues Zeugungsorgan werden wird. Ja, natürlich nicht in der Gestalt, wie wir jetzt sind. Aber das wird seine Wirkung dann haben, wenn wir also nicht mehr in dieser physisch-materiellen Gestalt verkörpert sein werden. Man braucht nicht glauben, dass da jetzt der neue Mensch heraus hüpfen wird, wenn wir noch physisch sind. Aber wenn wir nicht mehr in dieser Gestalt auf Erden verkörpert werden, dann wird die Zeugung durch das Wort geschehen. Das Wort wird natürlich auch nicht der äußere Schall sein, wie wir ihn kennen. Aber die Bildekräfte, die dahinter liegen. Weil im Wort liegen die Lebenskräfte, die eigentlich die ganze Welt geschaffen haben. Dort liegt die Zeugungskraft drinnen, die alles in der Welt im Grunde hervorbringt. Dort liegt die Christus-Kraft drinnen.


Darum heißt es ja (Liber Mundi im Prolog des Johannes-Evangeliums):

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.

3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Also alles Geschaffene, sprich letztlich der ganze Kosmos, ist aus dem schöpferischen Wort entstanden. Und wir sind anfänglich auf dem Weg dorthin, mit der Hilfe des Christus diese Kraft bewusster ergreifen zu können. Wir stehen jetzt ganz am Anfang. Aber man sieht darin aber auch, welche Verantwortung in dem Wort eigentlich drin liegt, auch im äußerlich gesprochenen Wort. Weil tatsächlich werden immer Äther-Kräfte dabei auch in Regsamkeit gesetzt. Und die Frage ist: Sind es wirklich Liebe-Kräfte oder sind es andere Kräfte drinnen, weil sehr stark gerade das Ahrimanische als Gegenkraft hineinwirkt in das Ätherische. Nicht wahr, während der Luzifer im Astralleib herumfuhrwerkt, dort sich austobt, ist es der Ahriman, der eigentlich diese Äther-Kräfte ja zu etwas Totem macht, Todes-Kräfte eigentlich hinein sendet und das sind dann also nicht gerade die Liebes-Kräfte. Also das sind eigentlich lebensvernichtende Kräfte dann im Grunde. Aber es liegt trotzdem das Potenzial zu beidem drinnen. Wir haben schon öfter davon gesprochen, dass zu diesen schöpferischen Ich-Kräften, weil von dort ist überhaupt die Quelle, aus dem auch das Wort letztlich kommt...tätig wirds halt dann auf der ätherischen Ebene, aber kommen tut es ja aus den Ich-Kräften, aus den makrokosmischen Ich-Kräften oder aus unseren mikrokosmischen Ich-Kräften im Kleinen halt. Aber es geht eben bei der Wort-Bildung bis in die Äther-Sphäre hinein und dort bildet es alles, was in der Welt da ist. Und irgendwann verfestigt sich, stirbt ab bis ins ins physisch Stoffliche hinein sogar. Da spielt der Ahriman dann eine ganz große Rolle. Das verfestigt und es materialisiert im Grunde. Weil der Ahriman ist Herr der Materie und ist Herr des abstrakten Intellekts. Gedanken-Kräfte hängen eben auch - haben wir ja gesagt - mit den Bildekräften zusammen. Also das Wort, das Denken und irgendwann geht es nach außen, bei uns halt nur als Schall, aber im Großen Welt-Prozess läuft es also so, dass es sich dann letztlich bis zu den materiellen Dingen, bis zur materiellen Welt ausgestaltet und dort in Erstarrung gerät, mehr oder minder. Ist aber ein Prozess, durch den unsere ganze Erdenwelt durch muss, wo wir auch durch müssen.

Als freie geistige Wesenheiten können wir zu Vorreitern für eine Erneuerung der geistigen Welt werden 0:39:51

Weil auch das habe ich ja schon öfters betont: Das ganz Neue in der Weltentwicklung ist ja das, dass ein geistiges Wesen wirklich bis hinunter auf den physischen Plan in seiner dichtesten Form hinuntersteigt. Wir sind, wenn man nimmt... zum Beispiel die Engel-Wesenheiten sind niemals durch eine solche materielle Form durchgegangen, wie wir sie haben. Sie haben so etwas wie einen physischen Leib, das heißt, sie sind verbunden in gewisser Weise mit der physischen Welt, also zum Beispiel mit dem Wasser Element sind sie verbunden. Aber das ist keine geschlossene Körperhülle oder so etwas, sondern sondern sie sind verbunden mit einer Wasser-Strömung da, mit einem Fleckerl in einem Teich dort usw. Mit dem sind sie verbunden. Dort drückt sich ihre Tätigkeit drinnen aus, aber sie tragen es eigentlich nicht als Körperhülle um sich. Also sie wirken von außen herein. Und das machen natürlich in einer gewissen Form die höheren Wesenheiten auch, dass sie herein wirken. Sonst könnten sie ja gar nicht die materielle Welt schaffen. Aber sie sind eben nicht verkörpert darin, nicht wirklich, sondern sie sind getrennt davon, aber sie wirken mit ihren Kräften hinein. Wir sind das erste geistige Wesen, das eingesperrt ist, im Grunde in so einer materiellen Gestalt. Und das ist das ganz Neue. Und dass das überhaupt möglich wird, dazu ist unter anderem auch der Herr Ahriman notwendig. Und dadurch haben wir unser besonderes Ich-Erlebnis, uns getrennt fühlen zu können von der Welt, von der Sinneswelt getrennt, aber auch von der geistigen Welt getrennt und daher ganz allein auf uns gestellt sind. Und das ist die Voraussetzung, die Freiheit zu entwickeln. Und das heißt, es sind alles nicht wirkliche Unfälle, die passiert sind der Schöpfung, sondern es ist eine gewisse Notwendigkeit drinnen und es ist etwas ganz Großartiges, dass die Gottheit uns das zutraut oder dass sie das vorhat, mit uns uns den Weg zu bahnen und dafür wirklich freie geistige Wesenheiten werden zu können. Und damit die Vorreiter zu sein im Grunde für eine ganze Erneuerung der geistigen Welt.

Das Fernziel der Menschheit: Immer mehr freie geistige Wesen sollen entstehen 0:42:32

Weil das Fernziel irgendwo besteht darin, dass immer mehr freie geistige Wesenheiten entstehen. Und das Ziel wird eigentlich dann erst erreicht werden oder überhaupt der Weg dorthin angegangen werden, wenn unsere ganzen sieben kosmischen Entwicklungsstufen vorbei sind. Dann sind wir so weit...auf welcher Stufe stehen wir denn dann? Am Ende dieser 7. kosmischen Verkörperung unserer Erde, das ist der sogenannte Vulkan-Zustand. Die Menschen, die wirklich die ganze Entwicklung durchgemacht haben, nicht ausgeschieden wurden in das soratische Reich, sondern die wirklich durchgegangen sind, stehen dann am Ende dieser Entwicklung auf der gleichen Stufe, auf der heute die Elohim stehen, die Schöpfer-Götter der Bibel. Und dann geht es darum, dass wir als Menschen eine leitende Rolle übernehmen dabei, eine ganz neue Planeten-Kette zu schaffen. Das heißt, eine ganz neue Entwicklung anzubahnen. Und eine Entwicklung anzubahnen, in der immer mehr geistige Wesenheiten die Möglichkeit haben, diese Freiheit zu entwickeln, die der Mensch hat, die bis jetzt außer der Trinität selber kein einziges geistiges Wesen hat, außer dem Menschen ansatzweise.

Also wir haben zumindest die Chance dazu. Wir sind heute noch in so wenigen Momenten wirklich frei. Wir glauben uns oft frei, aber wir sind es dann oft nicht, weil wenn man genauer nachschaut, folgen wir halt vielen, vielen Dingen, die wir eigentlich übernommen haben. Und wir müssen genau das haben, was hundert andere auch haben. Und dann sagen wir: Das ist mein freier Wille, dass ich auch genau das habe. Aber das ist halt, weil es gerade eine Modeströmung oder sonst irgendwas ist. Nein, es gibt natürlich schon große freie Momente auch, meistens gerade dort, wo Menschen in Extremsituationen sind. Wo sie wirklich in einer Notlage sind, wo wirklich Schöpferisches gefordert ist, wo sie aus einem augenblicklichen intuitiven Entschluss heraus einem anderen Menschen helfen, das Leben retten können oder sonst was. Dort ist es wirklich Freiheit, da ist Freiheit da. Freiheit entsteht nämlich nicht dadurch, dass ich langmächtig jahrelang, jahrzehntelang nachgrüble: Wie kann ich denn eine freie Tat vollbringen? Sondern es ist intuitiv im Moment da. Die Freiheit entsteht eben immer aus dem, was sie im Moment einschlägt, aus unserem wirklichen Ich heraus.

Die Verwandlung des physischen Leibes zum Geistesmenschen 0:45:44

Ja, also wir hatten jetzt die Glaubenskräfte im Astralleib bzw. im Geistselbst, die Liebekräfte im Ätherleib und im Lebensgeist. Der Lebensgeist ist der verwandelte Ätherleib, so dass er ganz also von unserem Ich umgestaltet ist. Das ist noch eine ferne Zukunft, wo das ganz der Fall sein wird. Ansatzweise arbeiten wir schon daran. Aber es wird die große Aufgabe der übernächsten kosmischen Inkarnation unserer Erde sein, das dort dann voll und ganz auszubilden. Also das ist noch eine ferne Zukunft. Aber doch sollen wir es jetzt so weit ausbilden, dass wir damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass wirklich schon die nächste kosmische Stufe die Liebe als eine Naturkraft drinnen haben. Das heißt also Äther-Kräfte, lebenszeugende Äther-Kräfte, die aber ganz aus der Freiheit heraus kommen. Das wird im Neuen Jerusalem (Neues Jerusalem) der Fall sein können, wenn wir uns entsprechend anstrengen. Dieses Neue Jerusalem, von dem die Apokalypse spricht, weil das ist die nächste kosmische Verkörperung unserer Erde.

Ja, und jetzt gibt es halt noch eine größere Stufe, damit wir das alles wirklich zur Vollendung bringen können, auch wirklich diesen Weg zur Freiheit vollenden können. Und dazu erinnere ich: Die Voraussetzung für die Freiheit ist, dass wir jetzt als körperliche Wesen isoliert, von der Welt draußen, aber auch isoliert von der geistigen Welt dastehen können. Dass wir also unsere eigene abgeschlossene physische Form haben, jetzt sogar physische materielle Form. Aber was wir behalten müssen für die Zukunft, ist diese ganz eigene, individuelle, auch physische Gestalt.

Die wird nicht ähnlich sein dem, wie jetzt unser physischer Körper ist. Man könnte vielleicht es noch am ehesten vergleichen mit einer Kristall-Gestalt. Aber auch nicht mit den Kristallen, wie wir sie jetzt dort draußen finden. Aber der sogenannte Geistesmensch, der vergeistigte physische Leib des Menschen, wenn man sich davon ein imaginative Bild macht, dann hat er in seiner fertigen Ausformung eine gewisse Ähnlichkeit wirklich mit den Kristallen, mit dieser Klarheit jedenfalls der Kristalle. Aber es ist eben auch ein lebendiger Kristall, der sich ständig verändert, der ständig in Bewegung ist. Habe ich glaube ich auch schon öfter erzählt, dass tatsächlich wir trotzdem wie ein kleines Vorbild auch in unseren irdischen Kristallen haben, weil es es eben kein ...es geht nicht um einen Kristall, der eine absolute geometrische Vollkommenheit hat. Dann ist er tot, dann ist er abgestorben und der könnte auch nicht einmal jetzt in unserer heutigen materiellen Welt existieren. Er würde sofort zu Staub zerfallen. Weil selbst die geringste Kraft, die auf ihn einwirkt, der könnte er nicht ausweichen, außer dadurch, dass er zerfällt. Also um was es geht, ist, dass dieser Geistesmensch, dieser vergeistigte physische Leib des Menschen, wenn man so will, der Auferstehungs-Leib des Menschen in seiner vollendeten Form hat aber etwas von diesem Kristallinen drinnen in seiner lebendigen Beweglichkeit. Und dadurch hat dann der Mensch, dann wenn er das hat, dann hat er auch erst die volle Freiheit verwirklicht. Dann kann er sich immer in diese Welt geistig so zurückziehen, dass nichts von außen ihn beeinflussen kann. Das ist ganz, ganz wichtig. Und er hat aber auch die Möglichkeit, sich wieder zu öffnen. Man müsste genauer sagen, also dieser Geistes-Mensch - jetzt hab ich gesagt, er hat eine Ähnlichkeit mit einem Kristall oder eine starke Verwandtschaft - jetzt sag ich es noch präziser, weil das stimmt noch nicht ganz präzise. Ganz präzise heißt es, er besteht aus dieser kristallbildenden Kraft.

Er ist nicht ein Kristall, aber er ist ist die Kraft, die sich jederzeit zu einem Kristall bauen kann, sozusagen. Immer wieder neu, aber in ganz individueller Weise. Und das heißt aber, dieser Geistesmensch, dieser vergeistigte physische Leib hat was mit den Auferstehung-Kräften zu tun. Das ist die Vollendung der Auferstehung. Das ist das, wo uns der Christus vorangegangen ist, aber wo ja auch im Neuen Testament gesagt wird und eigentlich auch schon in gewisser Weise im Alten Testament vorhergesagt wird, dass die Auferstehung kommen wird. Und eben nicht nur als ein geistiges, seelisches, sondern auch als ein physisches Wesen. Aber physisches Wesen heißt dann eben nicht stoffliches Wesen, nicht materielles Wesen, sondern es heißt, über physische Formbildungskräfte zu verfügen und zwar in voller Freiheit darüber zu verfügen. Die Geister der Form, die Elohim, die Schöpfer-Götter unserer Erde verfügen auch über diese Kräfte, aber nicht in Freiheit. Das ist der große Unterschied.

Der Mensch wird am Ende seiner Entwicklung durch die sieben kosmischen Entwicklungsstufenstufen - wobei er damit natürlich nicht als Mensch am Ende ist, sondern im Grunde könnte man sagen, dann fängt seine große Aufgabe erst an - aber dann ist er so weit, dieselben Kräfte zu haben wie die Elohim, aber eben in voller Freiheit. Das heißt, schaffend bis ins Physische hinein sein zu können aus voller Freiheit heraus. Und auf das zielen die Hoffnungsstrahlen hin. Weil das sagt Rudolf Steiner ganz deutlich: Die Glaubenskräfte, das hängt mit der Vergeistigung des Astralleibes zum Geistselbst zusammen. Also an dem müssen wir kräftig arbeiten und können wir jetzt auch schon kräftig arbeiten. Und wir werden weiter arbeiten im Neuen Jerusalem daran. Wir werden auf der Erde nicht fertig werden, aber wir sollten jetzt schon und können jetzt schon einen nicht unbeträchtlichen Teil dazu beitragen.

Die Vergeistigung des Ätherleibes zum Lebensgeist - die Vergeistigung des Astralleibes zum Geistselbst 0:54:11

Das nächste wird sein, die Liebe-Kräfte zu entwickeln, die mit der Vergeistigung des Ätherleibes zusammenhängen, sodass aus dem Ätherleib der Lebensgeist wird. Das heißt ein Ätherleib - wenn er vollendet ist - das wird noch nicht am Neuen Jerusalem sein, sondern erst auf der folgenden Stufe, auf der neuen Venus… Der Name Venus ist ganz gut. Venus heißt der Planet der Liebe irgendwo und darum ist dieser Name einer der Gründe, warum er auch für die neue Venus gewählt wurde. Dass dort also diese Liebekräfte sich vollenden. Und auf der letzten Stufe auf dem Vulkan werden wir es eben schaffen, den Geistesmenschen auszubilden, indem wir unseren physischen Leib vergeistigen. Und bitte denkt nicht an eine Gestalt, die so ausschaut, wie wir sie jetzt haben. Darum habe ich ganz bewusst das Bild mit dem Kristall genommen - wobei wie gesagt, unsere heutigen irdischen Kristalle nur ein Behelfsbild dafür sind. Also dieser Kristall wird noch ganz anders sein, aber er wird diese ganz starken Formkräfte haben, die drinnen sind auch in den irdisch materiellen Kristallen. Aber er wird diese Formkräfte in voller Lebendigkeit drinnen haben.

Weil es sind darin dann auch wirksam eben das Geistselbst, also das vergeistigte Astralische, das vergeistigte Seelische. Es werden die vergeistigten Lebenskräfte drinnen sein und eben dann als Resultat davon dann auch die vergeistigten physischen Kräfte. Und das bedeutet aber, dass wir das alles dann zuletzt aus dem Nichts heraus schaffen können. Also wenn wir unser Geistselbst vollkommen entwickelt haben werden, dann können wir seelisch frei alles Seelische frei schaffen, ganz individuell. Wenn wir den Lebensgeist entwickelt haben, also die Äther-Kräfte voll entwickelt haben, vergeistigt haben, dann können wir Lebenskräfte aus dem Nichts heraus schaffen. Diese Fähigkeit haben wir dann. Und genauso wie man sagen könnte, Geistselbst ist der vergeistigte Astralleib, so könnte man noch besser sagen: Geistselbst ist die Fähigkeit, einen Astralleib aus dem Nichts zu schaffen, völlig aus dem Nichts heraus. Nicht zu entnehmen aus der Astralwelt um uns heraus, sondern neues Astrales zu erschaffen. Detto dasselbe bezüglich des Lebensgeistes können wir Ätherkräfte aus dem Nichts heraus schaffen. Und Geistesmensch: Wir können Physisches aus dem Nichts heraus schaffen. Und zwar in voller Freiheit.

Und das ist eben der Unterschied zu den Geistern der Form, die wir jetzt haben. Sie können zwar auch Physisches aus dem Nichts schaffen, aber nur mit höherer Hilfe, indem sie Geist-Erfüllung von oben haben, indem namentlich eben der Christus, der Christus selber durch sie wirkt. Das steht in versteckter Form in Wahrheit schon in der Genesis im ersten Kapitel drinnen. Und es wird deutlich genau dort, ab dem Moment - ich hab das schon öfter gesagt, aber man kann es nicht oft genug wiederholen: In dem Moment, wo es im ersten Kapitel der Genesis heißt:

... und die Elohim sprachen: Es werde Licht und es ward Licht. Und die Elohim sahen, dass das Licht gut war.

In dem Moment, wo die Elohim sprechen, wirkt das Wort, das schaffende Wort durch sie. Und das ist der Christus. Sie können es also dadurch, dass der Christus durch die Gemeinschaft der Elohim, durch die sieben Elohim wirksam wird und spricht. Wenn die Menschen sprechen, wird es einmal so weit sein, dass der Christus durch den einzelnen individuellen Menschen wirksam wird, weil wir es zur Wirksamkeit bringen. Wir lassen es zu. Und dann verbinden wir uns mit dem Christus, werden im Moment des Sprechens eins mit ihm. Wobei "sprechen" nicht unser äußeres Sprechen ist, wie wir es jetzt kennen, sondern es bedeutet dann ein Schaffen letztlich bis hinein ins Physische - aus der Freiheit heraus. Und wenn wir dann aufrücken einmal zur Stufe der Elohim oder auf eine vergleichbare Stufe, dann sind wir trotzdem ganz andere Wesen als die heutigen Elohim, weil die eben die Freiheit nicht haben, wir aber schon. Und damit tut sich eine Schöpfungsvielfalt auf, die heute noch gar nicht möglich ist. Weil es eben nicht mehr nur eine Quelle gibt, aus der das kommt, sondern viele, viele, viele, viele Quellen gibt. Das ist ein sehr, sehr weit führender Gedanke. Das steckt alles hinter den Hoffnungsstrahlen. Jetzt haben wir schon wieder ein langes Einleitungskapitel über den 49. Wochenspruch. Ich lese ihn noch einmal. Dann gehen wir aber jetzt wirklich endlich zum Elija:

Ich fühle Kraft des Weltenseins:

So spricht Gedankenklarheit,

Gedenkend eignen Geistes Wachsen

In finstern Weltennächten,

Und neigt dem nahen Weltentage

Des Innern Hoffnungsstrahlen.

Das ist auch die Vorbereitung auf Ostern. Darum ist es gemeint. Und Welten-Tag hat wohl auch was zu tun mit den Oster-Ereignissen. Und von dort geht ein ganz neues Weltenlicht auf im Grunde. Gut, aber so viel jetzt dazu in aller Breite. Aber es ist eine Vorbereitung auch zu unserem Elias-Thema.

Moses wendet sich von den Midianitern ab und dem hebräisch-israelitischen Volk zu 1:01:50

Springen wir gleich ganz hinein zu dem Elias. Elias - also eine Wiederverkörperung des Pinehas, von dem wir gesprochen haben, als einem Enkel Aarons, der sich ausgezeichnet hat dadurch, wie wir es beschrieben haben, dass er, na ja, gegen die Midianiter gekämpft hatte, gegen die, die ein Bild sind, wenn man so will also für geistige Kräfte, die die Ich-Entwicklung eigentlich behindern, geistig astralische Kräfte, die die Ich-Entwicklung behindern. Im Alten Testament war es so geschildert, dass es geradezu ein Vernichtungskrieg gegen die Midianiter war. Übrigens dieselben Midianiter, zu denen Moses gekommen ist, als er auf der Flucht vor dem Pharao war.

Weil - jetzt kleiner Rückblick: Moses sieht - nachdem er einmal die Quartiere der Juden, die also in Ägypten gelebt haben und dort Sklavendienste geleistet haben und sieht, wie die dort ausgebeutet und gequält im Grunde werden und nur billige Arbeitssklaven sind im Grunde - dort erschlägt er einen Aufseher, und weil er diese Verbindung mit den Juden spürt eigentlich. Ihr kennt die Geschichte mit dem Körbchen, als er in dem Körbchen ausgesetzt wurde. Auch wieder ein ganz interessantes Bild drinnen. Erstens ein Einweihungsbild, das dahinter steckt, weil das Körbchen ist genau so etwas Ähnliches wie der Sarg im Ägyptischen, wo der Einzuweihende hineingelegt wurde und dann überliefert dem ätherischen Strom. Das Wasser ist in dem Fall ein Bild für das Ätherische, von mir aus auch das Astralische, das das mit bewegt und in Wellen bewegt. Und da drinnen geht er durch die Einweihung durch. Und jedenfalls wird er dann aufgezogen. Er wird ja von der von der Pharaonen-Tochter... wird das Körbchen gefunden. Und sie zieht den Moses auf und er bekommt also dann dort wirklich eine hohe Stellung am Hof, ist praktisch fast gleichgestellt mit dem Pharao im Grunde, ist der große Berater auch des Pharaos, weil er durch seine Einweihung sehr viel Kräfte drinnen hat. Und er sieht aber auch irgendwo die Grenzen, wie weit der Pharao mit kann und wo seine Grenzen eben sind. Und er spürt noch etwas mehr drinnen. Weil die ägyptische Einweihung ist eben eine, wo das Ich noch nicht wirklich angekommen ist. Und er spürt aber zumindest, dass da jetzt die Ich-Kraft sich naht den Menschen. Das spürt er und er spürt auch, dass er eine Verbindung eben hat mit den Juden dort. Er kannte seine Abstammung ja gar nicht. Aber er spürt, er erkennt irgendwo, mit diesen Menschen bin ich verbunden. Und es ist unrecht, diese Menschen im Grunde wie Tiere zu halten dort und sie einfach nur für Sklaven-Dienste auszubeuten. Er erschlägt dann eben einen Aufseher und muss aber dann natürlich fliehen, weil damit erzürnt er natürlich den Pharao und das ist ein Vergehen, das eigentlich nicht zu tolerieren ist.

Und er flieht und kommt dann auch in die Gegend, wo heute Jerusalem ist. Nein, das ist falsch, da kommt er nicht hin. Aber er flieht in das Land der Midianiter auf jeden Fall und begegnet dort dem Jethro - Jethro, der große Eingeweihte der Midianiter und heiratete dann auch eine der sieben Töchter des Jethro. Also er hat eigentlich eine sehr positive Beziehung zu ihnen, aber erkennt dann trotzdem später, ja, es ist jetzt offensichtlich, eine Übergabe hat stattgefunden. Es geht nicht mehr weiter über das Volk der Midianiter, sondern eben über das Volk der Israeliten, mit denen er aus Ägypten flieht. Er kennt ja die bekannte Geschichte dann, wo er das Meer teilt usw. Und also Moses selber hatte eine intensive Beziehung zu den Midianiter und hatte ihnen vieles zu verdanken, ja geradezu nämlich das Bild, dass er eine Tochter des Jethro heiratete, heißt ja auch, dass er das in seiner Seele irgendwo drinnen hat. Es ist immer auch ein Bild dafür... also das Bild, wo eine Hochzeit dargestellt wird, hat immer auch etwas zu tun, wo sich Geist und Seele miteinander verbinden, wo das Geistige im Seelischen wirksam wird, Das wird immer unter diesem Bild dargestellt. Wobei die Seele immer das Bild für das weibliche Element ist, oder das Weibliche ein Bild für die Seele ist und das Männliche ein Bild für den Geist.

Aber bitte nicht es so aufzufassen, die Frauen sind nur Seele und der Mann ist nur Geist! Wir haben als Mann oder Frau, wie wir jetzt hier sind, beides. Und was stärker ist, ist ganz individuell unterschiedlich. Es war vielleicht in alten Zeiten so, dass das seelische Element mehr gepflegt wurde bei den Frauen. Und einfach die Frauen hatten aber dann auch auch einen stärkeren Zugang zu den luziferischen Kräften. Nicht umsonst wird in der Versuchungsgeschichte geschildert, dass der Luzifer sich halt an die Frau heranmacht. Aber in Wahrheit ist es ist es die weibliche Seite in uns allen. Jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau, wir haben beide diese Seite in uns. Wir haben die männliche und die weibliche Seite in uns und wir haben die geistige und die seelische Seite in uns. Jeder, jeder Mensch! Und es können manche Männer viel seelenhafter sein, als manche Frauen und manche Frauen viel geistiger sein, als manche Männer. Ich sage es bewusst einmal so. Weil heute kommt mir das manchmal schon so vor, dass....die Männer sind nämlich sehr stark Vorreiter gewesen dessen, dass alles, was an Geistigkeit drin ist, im Ahrimanischen erstorben ist.

Wir sind halt einfach in eine Kultur-Welt heute hineingewachsen, die so stark ahrimanisiert sind und wo die Männer also besonders stark eingebunden wurden in diesen Ahrimanisierungs-Prozess und eigentlich ihr ganzes Geistiges, ja, abgelähmt wurde durch dieses ahrimanische Element, damit sehr stark der Intellekt entwickelt wurde, was aber was ganz Einseitiges ist. Was wir brauchen, mit Sicherheit brauchen und in vollster Stärke brauchen. Aber nur wenn es das Einzige ist, dann ist es der Weg in den Abgrund hinunter. Wir brauchenes als Werkzeug, aber nicht mehr und nicht weniger. Wir brauchen's in voller Stärke, aber wir brauchen eben das wirklich Geistige, das schöpferisch Geistige. Und das ist eine ganz andere Seite. Und wir brauchen eben vor allem auch das Seelenhafte dazu, um mit dem geistigen Impuls überhaupt irgendwas anzufangen. Weil das Geistige läuft im Grunde im Leerlauf, solange es nicht irgendwo schaffend werden kann. Und das Erste, in dem es schaffend werden kann, das Erste, was empfänglich dafür ist, wo es schaffend werden kann, ist eben das Seelische, das Astralische. Im Grunde überall dort, wo wir wirklich aus dem Geist heraus schaffend tätig werden - was ist das Erste? Wir schaffen etwas im Astralischen. Und das ist der Anfang davon, unser Geistselbst zu bilden. Und eben jetzt in der Zeit nach dem Mysterium von Golgatha bedeutet es eben wirklich, eigenes Geistselbst zu schaffen, es wirklich selbst zu schaffen. Natürlich, die Eingeweihten in der Vergangenheit hatten auch ein Geistselbst, das ihnen verliehen war aus der geistigen Welt. Sie hatten es aber noch nicht aus der Freiheit heraus selber geschaffen. Und sie haben ein ganzes Potenzial mit.

Und von diesen Kräften bringt immens viel der Elias auch mit. Jetzt also dieser Nachfahre des Pinehas (Pinchas ben Eleasar), der ein Enkel des Aaron war. Und der Aaron wieder war der Bruder des Moses. Das hat sich dann alles erst später herausgestellt, bis der Moses dann eben zur Erkenntnis gekommen ist, dass er eigentlich diesem jüdischen oder besser gesagt hebräisch-israelitischen Volk (Hebräer), hebräischen Volk eigentlich entstammt. Das war ihm ja anfangs nicht klar. Anfangs hat er sich im Grunde für einen guten Ägypter gehalten. Und mit Recht, weil er ja eben eben auch diese Einweihung hatte, die die starke Ähnlichkeit mit der ägyptischen Einweihung hatte. Aber da hat die Schicksalsführung ihn so dort hingebracht. Und in der Bibel wird es eben dargestellt mit dem Körbchen auf dem Fluss. Das muss man auch alles nicht so äußerlich nehmen. Aber gehen wir jetzt wirklich zum Elias. Also dieser Elias ist der wiedergeborene Pinehas, also der wiedergeborene Enkel des des Aaron. Um das geht's jetzt einmal. Und dieser Pinehas hat sich also ausgezeichnet dadurch, dass er diese midianitischen Seelenkräfte, die eigentlich zunächst einmal dem Moses gedient haben, mit denen er sich verbunden hat, aber die jetzt, ja - wieder zu verstoßen oder in was Neues zumindest umzuwandeln - also ein nächster Schritt, der passiert. Im Alten Testament ist es jetzt verbunden damit mit dieser Schilderung, dass die Midianiter vernichtet werden, im Grunde ganz vernichtet werden.

Wir haben das das letzte Mal, oder vorletztes Mal oder vorvorletztes Mal gelesen oder geschildert. Also, dass dann sogar von Jahve, Jahve-Elohim also die Weisung kommt, die Rüge sogar kommt, dass nur die Männer alle getötet wurden. Ja, ihr hättet also zumindest die Frauen, die nicht mehr jungfräulich sind, die hättet ihr auch alle töten müssen, weil die könnten ja schwanger sein oder sonst was. Es könnte...ist aber auch ein Bild dafür, die könnten dieses Seelische, dieses verdorbene Seelische, dieses verdorbene midianitische Seelische weiter fort fortpflanzen sozusagen. Das muss alles vernichtet werden.

Also es geht darum, dass dieser Pinehas dafür sorgt, dass so etwas entsteht wie die Seele des hebräischen Volkes, die geläutert ist, gereinigt ist mit der Hilfe natürlich Jahve-Elohims. Die geläutert ist von all den älteren Kräften, die aber von den Widersachern ergriffen sind, zu stark ergriffen sind. Das steckt eigentlich als Bild dahinter. Klar ist aber auch - auch das hatte ich betont - dass trotzdem auch äußerlich diese Kämpfe stattgefunden haben. Sicher nicht in der Radikalität, wie es da geschildert ist. Also dass wirklich alle Männer umgebracht wurden und dann die nicht jungfräulichen Frauen auch noch alle umgebracht wurden. Aber doch, es hat auch einen hohen Blutzoll tatsächlich auch äußerlich gegeben. Also das Alte Testament ist eine Schilderung auch von blutigen Ereignissen, hinter denen aber als Urbild eigentlich etwas rein Geistiges, ein geistig seelisches Erlebnis eigentlich steht, eine Imagination. Und es braucht aber im Grunde den ganzen Weg durch das Alte Testament hin zum Neuen Testament um auch diese äußeren kriegerischen Elemente auszuschließen. Die ganze Zeit des Alten Testaments, durch die Zeit des alten Hebräertums zieht sich das durch.

Die Hebräer - ein Volk mit starken Verstandes-Kräften 1:16:07

Also die Hebräer waren ein äußerst kriegerisches Volk. Sie waren kein friedliches Volk. Und sie hatten aber - und das geht noch auf den Abraham zurück, sie hatten schon als erstes aller Völker sehr starke Verstandeskräfte, als geradezu instinktive Anlage. Es geht schon bis auf Abraham zurück. Abraham gilt der Legende nach auch als der Erfinder der Mathematik zum Beispiel und solcher Dinge. Und das wurde dann tatsächlich auch gepflegt und hat eine gewisse Wirkung bis heute. Also dort, wo eine Abstammungslinie ist aus dem hebräischen Volk heraus sind immer wieder sehr starke Anlagen, auch den Intellekt zu haben, aber ihn wie selbstverständlich zu haben. Sie können mit den abstraktesten Dingen sehr lebendig umgehen, nämlich irgendwie intuitiv damit umgehen. Das ist ganz eine interessante Sache. Findet man immer wieder.

Zum Beispiel für Europa - die ganzen Ereignisse mit mit Judenverfolgung und was passiert ist, hat ja nicht... hat zwar seine Steigerung in der Nazizeit natürlich erfahren. Aber der Antisemitismus ist schon die längste Zeit bei den ganzen europäischen Völkern durchgegangen, bei den Franzosen, bei den Engländern oder was. Im Grund haben sie sich von der Ideen, von der Geisteshaltung nicht unterschieden, von dem, was halt dann in Deutschland äußere Realität im großen Stil wurde. Aber die Gedanken waren genau die gleichen. Aber eine Folge dann jedenfalls mit der ganzen Holocaust-Geschichte und so und eben der Judenverfolgung war, dass ja viele Juden dann nach Amerika abgewandert sind, geflohen sind. Viele konnten ja Gott sei Dank fliehen. Und die haben wesentlich wesentlich beigetragen dazu zu der ganzen technischen Entwicklung auch die technisch-naturwissenschaftlichen Entwicklung, die dann schon teilweise während des Zweiten Weltkriegs und dann vor allem auch danach begonnen hat. Und Europa hat viele dieser Menschen verloren. Also man braucht sich nicht wundern, dass Europa in vielen Bereichen eben dadurch - na ja, ich will nicht sagen - in die Bedeutungslosigkeit versunken ist, aber die großen geistigen Impulse, auch in der technisch-naturwissenschaftlichen Entwicklung sind nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr von da von der Mitte gekommen. Viel, viel weniger.

Ja, also da lebt eine eine ganz bestimmte Geistigkeit, eine ganz bestimmte Volksgeistigkeit in diesem hebräischen Volk drinnen und eine bestimmte Volksseele. Und der Pinehas, der sich dann wieder verkörpert als Elias ist in gewisser Weise, ja, man könnte sagen, der Vermittler, das Bindeglied zwischen dem halt auf Erden verkörperten Volk und dieser Volksseele und dem Volksgeist des hebräischen Volkes. Und da drinnen soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass sich auch der Christus verkörpern kann in diesem Volk, um den Ich-Impuls ganz auf die Erde zu bringen. Im hebräischen Volk lebt es sich aus als Volks-Ich noch und es lebt ganz stark in der Volksseele. Und der Elias ist jetzt dann geradezu die Verkörperung dieses Volksimpulses - ist es halb richtig, weil Elias ist viel, viel mehr als etwas, was sich zur damaligen Zeit in einem einzelnen Menschen verkörpern konnte.

Elias ist nicht in einem einzelnen Menschen verkörpert, sondern im ganzen Volk der Israeliten 1:20:04

Und da drinnen soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass sich auch der Christus verkörpern kann in diesem Volk, um den Ich-Impuls ganz auf die Erde zu bringen. Im hebräischen Volk lebt es sich aus als Volks-Ich noch und es lebt ganz stark in der Volksseele. Und der Elias ist jetzt dann geradezu die Verkörperung dieses Volksimpulses - ist es halb richtig, weil Elias ist viel, viel mehr als etwas, was sich zur damaligen Zeit in einem einzelnen Menschen verkörpern konnte. Eigentlich lebt dieser Elias oder inkarniert sich in dem ganzen Volk und blitzt dann immer wieder neu auf durch einzelne auch physisch fassbare Persönlichkeiten. Aber er ist eigentlich in Wahrheit nicht zu fassen. Und das wird in den Schilderungen über den Elias dann sehr deutlich an manchen Stellen, also zumindest an manchen Stellen, wo es einfach sehr rätselhaft wird. Aber ich will gar nicht vorgreifen, lesen wir vielleicht einmal ein Stückchen über die Geschichte von Elias und seine Auseinandersetzung, ja natürlich wieder mit mit seelisch-geistigen Kräften, die im Widerspruch oder im Gegensatz zu dem Hebräischen, zur hebräischen Volksseele und zum hebräischen Volksgeist leben. Die also im Widerspruch stehen zu dem geistig Seelischen, das ermöglichen soll, dass da ein freies Ich herein kommt. Und ein Vertreter dieser Gegenkräfte ist in dem Fall König Ahab. König Ahab, den Namen hat dann später, ihr wisst es vielleicht, Herman Melville verwendet in seiner Geschichte Moby Dick. Da gibt es doch den Kampf des Käpten Ahab gegen diesen weißen Wal, gegen diesen Wal, den er erlegen, von dem er besessen ist, diesen Wal zu erlegen, koste es, was es wolle. Und der ist ein Unerbittlicher der seine Leute peinigt im Grunde nur, um diesen Wal erlegen zu können. Also daher kommt dieser Name. Na, ich lese jetzt einfach einmal ein Stückchen.

Es wird erwähnt im ersten Buch Könige im Alten Testament im 17. Kapitel. Dort heißt es einmal folgendes (Wolfgang liest aus dem Alten Testament, Buch der Könige, 17.Kap.,1):

1 Und es sprach Elia, der Thisbiter...

...Thisbiter oder Thischbiter, wie es oft ausgesprochen wird. Also er stammt aus Thisbe oder Thischbe. Das lag also östlich des Jordans, also nicht im eigentlichen Kernland der Israeliten, sondern östlich davon. Also heute wäre das die Gegend, wo auch die Palästinenser leben. Es gibt ja den Küstenstreifen, wo sie leben. Aber es gibt eben auch auch die Bereiche jenseits des Jordan drüben, wo es dann Richtung Jordanien rüber geht. Also von dort stammt dieser Elias, so heißt es. Aber bitte haltet im Hintergrund, dass es nicht ein einzelner Mensch ist in verkörperter Gestalt, sondern dass der im Grunde im ganzen Volk wirkt, aber halt in manchen stärker, in manchen weniger. Und damit ist er halt in Wahrheit auch sehr schwer zu fassen irgendwo. Gut, aber die Geschichte geht so:

1 Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn.

Also es soll weder Regen noch Tau kommen. Es soll eine Trockenheit kommen, eine Dürre, eine große Dürre über das Land kommen. Und die wird erst aufgehoben, wenn ich es sage. Das alleine ist schon sehr, sehr interessant. Könnte ich sagen, das ist jetzt wieder so ein Zauber-G'schichtl aus dem Alten Testament von mir aus. Ja, der ist halt der mächtige Zauberer, der übers Wetter befiehlt oder sonst was, der den Einfluss darauf hat. Ja, er hat ihn. Aber nicht als irdisch verkörperter Mensch, sondern weil - und das gilt für uns alle, alle Volksseelen für die Seele der Menschheit, die im Grunde aus dem Zusammenwirken aller Volksseele besteht und wo wir aber, in die wir auch alle eingetaucht sind, jeder einzelne von uns, obwohl wir heute natürlich wesentlich stärker emanzipiert sind von der Volksseele, als es in der damaligen Zeit war - aber wir wirken als Menschheitsseele, das heißt durch die Summe all der seelischen Kräfte, die die Menschen in Bewegung, in Regsamkeit bringen gewaltig stark auf das Klima und auf das Wetter ein.

Von der Natur-Landschaft zur Kultur-Landschaft 1:27:57

Wenn es also heute heißt Die Menschen verändern das Klima und es ja die große Besorgnis gibt, dass jetzt die Temperatur ansteigt und weiß Gott was, und dafür nur äußere Erklärungen gesucht werden, dann ist es ganz falsch, die äußeren Erklärungen. Richtig ist: Wir haben einen entscheidenden Einfluss darauf. Wir sind alle diese Zauberer, die das Klima machen, aber alle als Menschheit gemeinsam. Und ein ganz großer Einfluss besteht eben durch das, was sozusagen die Gesamtheit dieser, ja, Menschheitsseele ist. Und wir haben starke Einflüsse durch das, was wir als einzelner Mensch dazu beitragen, wenn wir hier auf Erden leben und noch mehr, wenn wir gerade im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind. Das heißt, das Wetter, das Klima machen in Wahrheit wir, aber in Verbindung mit den kosmischen Rhythmen auch, die drinnen sind, mit denen wir arbeiten. Aber in welcher Form, in welcher Harmonie oder nicht Harmonie sie letztlich auf die Erde einwirken, da spielt also unser seelisch Astralisches eine große Rolle. Und wir stehen jetzt zum Beispiel in sehr großen kosmisch bestimmten Rhythmen drinnen. Also in Wahrheit stehen wir in einem Eiszeitalter immer noch drinnen. Wir sind halt gerade in einer Warmzeit innerhalb einer Eiszeit.

Aber wir sind in einer Eiszeit immer noch drinnen. Und wenn wir einen harmonischen Einfluss auch auf das Klima-Geschehen ausüben wollen, dann ist es sicher vernünftig, einiges im Äußeren zu tun, weil wir ja wirklich sehr viel zur Verpestung der Welt beigetragen haben. Und da ist viel Potenzial drinnen. Wir werden aber dazu sehr viel technische Hilfe brauchen, um das bewältigen zu können. Es wird nicht ausreichen, um, wenn wir zurückgehen zu einer Zeit, wo die unberührte Natur da ist. Sie wird es nicht mehr geben. Wir werden es etwas brauchen, ja, im großen Sinne Kulturtechnik. Das heißt aber, Kulturtechnik im aller weitesten Sinne ist sehr viel dazu Natur-Gestaltung auch, die wird sehr, sehr wichtig sein. Die Natur kann es aus ihren eigenen Kräften nicht mehr oder immer weniger. Ein Zurück ist völlig unmöglich. Es gibt nur ein Vorwärts. Aber noch viel entscheidenderen Einfluss wird eben das haben, was wir seelisch-geistig entwickeln. Es wird uns alles äußere Tun nichts nützen. Es wird in eine schlechte Richtung gehen, wenn wir uns geistig-seelisch nicht entsprechend entwickeln. Also mindestens so wichtig wie alle äußeren Maßnahmen, die heute diskutiert werden....und selbst wenn wir nichts machen würden äußerlich, wär das lang nicht so schlimm, als wenn wir versäumen würden, im geistig Seelischen was zu tun. Es fängt schon damit an, dass nur dadurch, wenn wir uns geistig-seelisch richtig entwickeln, die richtige Intuition hereinkommt, was wir überhaupt im Äußeren tun können. Sonst kommen die falschen Sachen herein. Wir sehen ja eigentlich schon sehr deutlich auch bei den ganzen alternativen Energieformen, die gemacht werden, alle haben ihr Handycap und alle sind auch zerstörerisch. Weniger als manches, was wir vorher haben oder noch teilweise immer in zu großem Maßstab haben.

Aber weder Windkraft noch Solarkraft usw. ist so, dass es nicht auch Schäden erzeugt. Also Solaranlagen zum Beispiel, so sehr wir sie brauchen werden in Zukunft, aber wir müssen auch wissen, dass wir damit den vielen Elementarwesen also gewaltigen Schaden zufügen. Wir sind also gerade mit diesen Dingen also geradezu Berserker im Bereich der Elementarwesen, fügen ihnen also vielen Schaden zu. Und mit der Windkraft liegt es nicht viel besser. Also es ist noch keine Lösung eigentlich da, die wirklich befriedigend ist. Es wird manches als Übergangslösung notwendig sein, aber es wird noch ganz andere... ganz anderer Dinge bedürfen für die Zukunft. Weil wir arbeiten halt heute in der Technik und werden auch in der Zukunft natürlich noch sehr viel damit arbeiten, aber mit im Grunde ganz ahrimanisierten Kräften. Technik ist voll von ahrimanischen Wesenheiten. Und diese ahrimanischen Wesenheiten kämpfen wieder gegen viele der, wie soll ich sagen, gesunden Natur-Elementarwesen. Und wir werden eigentlich durch unsere geistig- seelische Entwicklung etwas dazu - oder etwas viel dazu beitragen müssen, das Entscheidende dazu beitragen müssen, um neue Elementarwesen zu schaffen. Die alten Natur-Elementarwesen werden verschwinden. Die werden verschwinden. Und die Frage stellt sich halt, ob neue Elementarwesen entstehen können, die den ahrimanischen Wesenheiten gewachsen sind, die nicht durch sie sozusagen vernichtet werden. Im Reich der Elementarwesen ist es ja überhaupt so, dass ein ständiges Entstehen und Vergehen da ist. Also bei den Elementarwesen darf man sich das nicht so vorstellen, dass die so eine Kontinuität haben wie wir. Gerade oft im der Reich der Erd-Elementarwesen, also der Gnome im weitesten Sinne, der Zwergerl, wenn man so will, ist es so, dass da ein beständiges Entstehen und Vergehen ist.

Also wenn man geistig wo hinschaut, wo jetzt diese Elementarwesen tätig sind, sie sind eigentlich unzählbar. Ja, man kann es zählen, da sind dann vielleicht zehn, plötzlich sind es 100 und dann sind sie schon nur mehr fünf. Also sie erscheinen und verschwinden wieder, im Nichts eigentlich lösen sich auf. Sie sind etwas Wesenhaftes, das aber oft nur einen kurzen Bestand hat. Also das wäre ein eigenes riesiges Thema, einmal sich mit den Elementarwesen zu beschäftigen, mit den Elementarwesen, die aus der Vergangenheit kommen oder die auch heute noch nach der alten Art entstehen und wo ein neues Reich auch von Elementarwesen entsteht. Und dieses neue Elementarwesen-Reich entsteht aber durch die seelisch-geistige Tätigkeit des Menschen - durch niemand anderen. Und das werden Elementarwesen sein, die eben auch notwendig sind, dass die Natur neues Leben gewinnt in gewisser Weise. Es wird deswegen kein Urwald mehr entstehen oder eine Urwelt entstehen, wie es in der Vergangenheit war. Aber es wird eine Kulturwelt entstehe. Und sie wird aber auch in enger Verbindung mit dem neuen Elementar-Reich sein, der durch die Technik geschaffen wurde. Es wird also auch dieses ahrimanische Reich integriert werden in das Ganze. Und es wird seinen gerechtfertigten Platz drinnen haben, solange es nicht das einseitige Übergewicht gewinnt. Und das heißt, es wird eine neue Art der Technik auch entstehen, die eben mit, wie soll ich sagen, lebensspendenden Elementarwesen, lebensfördernden Elementarwesen verbunden sind. Es wird die Ahrimanischen geben, die ja auch mit dem Ätherischen arbeiten, aber es abtöten, diese Kräfte brauchen wir. Aber wir brauchen die Gegenkräfte, die belebend sind. Und da ist im Moment ein Massensterben bei diesen alten Natur-Elementarwesen, die diese Lebenskräfte hervorbringen. Ja, das einmal ein bissel Anknüpfung an unsere Zeit.

Wir Menschen entwickeln unser freies Ich, indem wir Schuld auf uns laden. In einer Rückschau ohne Reue entwickeln wir die Fähigkeit, aus unseren Fehlern neue geistige Kräfte zu schöpfen 1:36:37

Ja, das einmal ein bissel Anknüpfung an unsere Zeit. Aber was mit dem Elias zusammenhängt... er ist also eine Wesenheit, eine Menschen-Wesenheit, er ist Mensch, aber noch nicht ganz auf der Erde angekommen. Sondern er berührt sie in vielen Leibern des hebräischen Volkes im Grunde. Aber er ist in keinem wirklich annähernd ganz vorhandenen oder wenn nur für ganz, ganz kurze Zeit. Dann kann es schon sein, dass jetzt eine Gestalt hervortritt und man sagt: " Ah, das ist jetzt der Elias!" und der tut etwas. Aber er tut es eigentlich dadurch, dass der größte Teil von ihm noch draußen ist. Und damit hat er tatsächlich Gewalt über das Wettergeschehen, sagen wir es einmal so, über das Klima-Geschehen in dieser Zeit. Also es ist weder ein Hokuspokus, es ist nicht einfach ein Regenzauber oder sowas.

Wobei es das wirklich auch gab, weil es in der Vergangenheit eben Menschen gab, die diese Verbindung hatten, weil sie eben mit dem größten Teil ihres Wesens noch dort draußen waren. Eigentlich in einem Zustand noch waren, wie wir es sonst sind im Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Daher, das wirft auch ein Bild darauf in alten Zeiten, dass auch in den Zeiten des Alten Testaments - und wir reden jetzt von der Zeit des Elias... es ist historisch äußerlich sehr schwer zu fassen, aber es wird so um die Zeit des neunten vorchristlichen Jahrhunderts sein in etwa so. Es ist eigentlich spätere ägyptische, ägyptisch-chaldäische Zeit im Grund. Also sehr spät. Und im Grunde, wenn man sagt, davor war ja noch die atlantische Zeit. Na man kann sich vorstellen, wie viel stärker damals noch die Verbindung war! Und daher, wenn dann dort falsche Kräfte entwickelt wurden, also zu stark von den Widersachern beeinflusste Kräfte, starke Ego-Kräfte da waren und die luziferischen Kräfte waren sehr stark damals, besonders stark in der lemurischen Zeit. In der ganzen atlantischen Zeit kommen die ahrimanischen schon dazu, aber die luziferischen sind natürlich auch noch sehr stark und und stellen aber dann vieles von diesen gewaltigen Naturkräften eigentlich in den Dienst des Egoismus von Stammes-Gruppierungen, Volks-Gruppierungen oder so etwas, die es schon gab.

Und das war ja in letzter Konsequenz das, was zum Untergang der Atlantis geführt hat, zu den ganzen Geschehnissen. Hängt natürlich zusammen damit, dass die Kaltzeit, die vergangene Kaltzeit unserer jetzigen Eiszeit in die Warmzeit übergegangen ist. Und das folgt auch einem gewissen kosmischen Rhythmus. Aber in welcher Stärke und Form das passiert, hängt sehr stark vom Einfluss des Menschen ab. Kann natürlich auch wieder mit Recht sogar sagen: "Ja gut, aber die Atlantis musste eben untergehen, damit auch die Erde entsprechend umgestaltet wurde, um die Entwicklung weiter voranzubringen, den Menschen zum freien Menschen zu machen. Und dazu ist notwendig die Berührung mit dem Egoismus, die Berührung mit den egoistischen Kräften, die vom Luzifer vor allem kommen. Und es ist die Berührung - was heißt Berührung, die Verbindung mit den ahrimanischen Mächten notwendig. Man kann es einerseits als karmische Schuld natürlich der Menschheit bezeichnen, aber es liegt auch ein gewisser Sinn da drinnen. Ich habe das oftmals erwähnt und ich werde es immer schärfer noch betonen. Wir Menschen entwickeln unser freies Ich, indem wir - und das ist der erste Teil davon - in dem wir Schuld auf uns laden, Verfehlungen begehen. Und gerade eben die - ich habe es am Anfang schon kurz angedeutet - gerade die geistigen Führer, die vorangehen, die hohen Eingeweihten sind die, die in der fernen Vergangenheit einmal die größten Fehler gemacht haben und die schrecklichsten Sachen getan haben, das aber überwunden haben, dann aus diesen Fehlern gelernt haben und das ist im großen Maßstab das, was sich jeder Eingeweihte immer wieder sagen muss. Und wenn man diesen Weg des Eingeweihten geht, dann hat man ja immer wieder auch, wendet man den Blick zurück, ja wo komme ich her, was habe ich in der Vergangenheit getan, welche karmische Schuld schleppe ich mit mir herum? Und dann sieht, je höher der Entwicklungsgrad ist, je weiter fortgeschritten der Eingeweihte ist, desto mehr Brocken sieht er, die da hinter ihm liegen. Und seine Aufgabe besteht eigentlich drin, aus der Verarbeitung, aus der Bewältigung, aus der Auflösung dieser schweren Last aus der Vergangenheit schöpft er seine großen neuen geistigen Kräfte. Also an dem entwickelt er sie, in der Aufarbeitung dessen entwickelt er sie.

Das sind schwer zu verstehende Dinge und ich denke oft, schwer zu akzeptierende Dinge. Und es sind Dinge, die uns wegführen von dem, was heute gerade so stark dieses Schema Gut und Böse ... und wir teilen so gerne immer ein, wo sind die Guten und wo sind die Bösen?Und die Guten sind natürlich makellos nach Möglichkeit. Und die bösen Menschen sind das Schlimmste, was man sich überhaupt denken kann. Der Punkt ist, dass wir uns entwickeln dadurch, dass wir das Böse, das wir tatsächlich begangen haben in der Vergangenheit, dass wir das in Gutes umwandeln. Und dem werden wir namentlich jetzt während unserer Erd-Entwicklung, da ist der Höhepunkt also dieses Ganze ... es wird dann im Neuen Jerusalem nicht mehr ganz so sein. Es wird nicht ganz vorbei sein damit. Wir werden dort auch Fehler machen.

Aber wir stehen jetzt mit der Erdenentwicklung, ja, in der Zeit, wo man sagen muss: Wir als Menschen haben als Teil unserer Aufgabe, auch alle die Fehler machen zu dürfen, zu sollen, zu können, die notwendig sind, damit wir aus ihnen dann große neue geistige Kräfte schaffen in der Überwindung dieser Fehler. Und im Kleinen gibt Rudolf Steiner immer wieder eine wichtige Anweisung: Wenn man auf sein Leben oder sei es nur auf den Tageslauf zurückschaut, also Rückschau hält, dann ist immer... erwähnt er: Rückschau ohne Reue! Und mit Reue meint er nämlich: "Ach Gott, was war ich für ein schlechter Mensch in der Vergangenheit!" und mich selbst geißle, mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa! Wie groß ist meine Schuld! Und dabei hat die Entwicklung ja oft gezeigt, dass es geradezu ein lustvolles Zurückblicken ist und sich badet in: "Ach, wie gut bin ich jetzt, dass ich mich selbst geißle!" Allein das Geißeln ändert nichts. Das ändert überhaupt nichts. Es nimmt mir vielleicht manchmal die Kraft, neue Fehler zu begehen, weil ich halt dann diese Schmerzen und Nachwirkungen davon hab, aber es hindert mich nicht in Wirklichkeit an den neuen Verfehlungen. Sie werden dann nur gern... hat man im Mittelalter oft gesehen - die sich am meisten geißelten, waren oft die, die die meisten Verbrechen im Grunde im Namen Gottes vollzogen haben. Und leider Gottes ist es auch im Dienste des Christentums passiert. Weil dort sollte es eigentlich schon überwunden sein. Solange wird noch in der Zeit des Alten Testaments stehen, gehört das ganz stark dazu war. Aber jetzt sollte es überwunden sein. Aber für uns als ganze Menschheit gilt eigentlich im Großen das: Rückschau ohne Reue, sondern sehen, phuu!... da liegt viel Potenzial drinnen, durch unsere Fehler, aus denen wir etwas ganz Neues im geistigen Bereich schaffen können, in der Überwindung dessen. Weil die Fehler waren in Wahrheit alle Stufen, dass wir ein freies Ich-Wesen werden können.

Luzifer bringt Licht und Anregungen für die Künste, arbeitet aber mit alten Kräften 1:47:09

Die Wesenheiten über uns haben diese Möglichkeit nur sehr bedingt. Die einzigen, die schon einen Anflug von Freiheit hatten, um überhaupt die Freiheit des Menschen vorzubereiten, waren die luziferischen Wesenheiten, die untersten luziferischen Wesenheiten, die Engel-Wesenheiten, die damals auf dem Alten Mond, der unserer Erde vorangegangen sind, zumindest die Freiheit bekommen haben im Grunde, um den Menschen zu verführen. Und dazu wurden sie entlassen aus der göttlichen Führung bis zu einem gewissen Grad. Und man kann sagen, die Engel-Wesenheiten hatten eine gewisse Wahl zu sagen, gehe ich mit den hohen göttlichen Engel-Wesenheiten mit oder gehe ich den eigenen Weg und werde eine Art luziferische Engelwesenheit? Das war die Voraussetzung, dass sie den Menschen verführen können. Und das war notwendig, weil wer hätte denn sonst den Menschen verführen sollen? Die Gottheit selber?

Sie hat die Möglichkeit dafür geschaffen. Aber sie braucht dazu die luziferischen Wesenheiten, die das mit einer gewissen Freiheit, das heißt mit einer Unabhängigkeit von der göttlichen Quelle tun. Und das liegt bis zu einem gewissen Grad - und eine andere Freiheit haben sie aber nicht - ob sie den Menschen verführen wollen oder nicht. Und manche Engel-Wesenheiten haben sich entschieden, es nicht zu tun und bleiben auf der göttlichen Richtung. Aber die anderen dienen der Gottheit dadurch, indem man ihnen diese gewisse Freiheit gegeben hat, den Menschen zu verführen. Also wir brauchen uns über den Sündenfall nicht wundern, auch nicht beklagen, weil darin eine Notwendigkeit besteht. Freiheit ist ohne das reale Durchgehen durch die Verfehlungen, das heißt zu verstoßen gegen die geistige Welt, sie überhaupt zu verstoßen in einer gewissen Weise und dem eben anderem zu folgen, eben in dem Fall mit den luziferischen Wesenheiten. Das muss in der Realität wirklich auch passieren. Das kann nicht nur theoretische Möglichkeit bleiben. Also viele sagen, na ja, na hätte das der liebe Gott nicht so gescheit einrichten können, dass ja - der Mensch hat schon die Freiheit, aber natürlich wählt er immer das Gute. Dann gibt es aber de facto keine Freiheit in Wahrheit, sondern es muss letztlich der Mensch die freie Entscheidung finden. Und bevor er das findet, wurde den luziferischen Wesenheiten die Freiheit gegeben: Verführ ich den Menschen oder verführ ich ihn nicht. Und manche haben es getan und manche haben es nicht getan. Das ist aber eben, wie gesagt, auch die einzige freie Entscheidung, die diese Wesenheiten hatten. Die, die aufgestiegen sind, haben auf diese Art der Freiheit verzichtet und haben sich wieder unter die göttliche Führung von oben gestellt bzw. sind aus ihr gar nicht herausgetreten.

Die anderen sind herausgetreten mit einem hohen Preis, dass sie keinen neuen Zustrom mehr von oben bekommen aus dem Geistigen. Das kriegt nämlich auch der Luzifer nicht. Daher wirtschaftet er eigentlich immer mit geistigen Kräften, die aus der Vergangenheit stammen, also mit etwas, was in der Vergangenheit hereingeholt wurde. Aber was Neues, Schöpferisches kann der Luzifer auch nicht hervorbringen. Daher, auch wenn der Luzifer der große Lehrmeister für die Künste gewesen ist, aber dazu braucht er das Menschen-Ich dazu. Und dann schaufelt der Luzifer genug Anregungen dazu heran, weil er so ein reiches Seelisches hat, sprich reiche astrale Kräfte, durchaus viele lichte Kräfte. Aber natürlich je mehr der Mensch wirklich Kräfte nimmt von dort, je mehr der Mensch sich auch einlässt mit den ahrimanischen Kräften im Übrigen, desto mehr Gefahr besteht, dass sich auch das luziferische Reich verdunkelt. Weil Luzifer hat immer nur ein begrenztes Licht zur Verfügung. Das ist riesig, keine Frage, es ist riesig. Und er hat sehr Positives getan für den Menschen. Im Mysteriendrama wird es sehr schön ausgesprochen:

Das was der Luzifer im Menschen-Wesen schafft, ist Lebens-Reichtum, der die Seele bildet.

Also im Grunde ist so vieles, was den Reichtum der Seele des Menschen ausmacht, ist zunächst einmal dem Luzifer zu verdanken. Und da ist wirklich Licht mit drinnen, hohes geistiges Licht drinnen, das er mitbekommen hat. Nur es kommt nichts Neues mehr hinein. Es kommt nichts Neues mehr hinein, aber es ist ein riesiges Potenzial. Es ist die Weisheit der Vergangenheit. Es ist die Weisheit auch aus der Welt des alten Mondes, die unserer Erde vorangegangen ist. Aus dem kann man einmal schöpfen und aus dem hat der Mensch seine Seele gebildet. Aber das ist Vergangenheit. Aber aus dem ist die Kunst dadurch entstanden, dass der Mensch jetzt aus seinem Ich heraus einen schöpferischen Impuls hineinbringt und dieses Licht des Luzifer eigentlich verwandelt dadurch, etwas Neues daraus macht. Und zwar wirklich was Neues. Eben nicht nur eine Kombination aus Altem, sondern was Neues daraus gestaltet. Aber die Anregung kam durch die luziferischen Wesenheiten.

Elija weist den Weg, damit sich die Jahve-Christus-Kräfte mit dem hebräischen Volk verbinden 1:54:56

Ja - und dieser Elias eben also lebt jetzt mit dem größten Teil seines Seelischen noch außerhalb des Menschenleibes in Wahrheit. Und er versucht jetzt, statt dieser luziferischen Kräfte hineinzubringen die Ich-Kräfte, die letztlich durch Jahve vermittelt werden, aber hinter denen ja letztlich der Christus steht. Und die große Aufgabe Elias hat, im hebräischen Volk eine Volksseele zu erschaffen oder mitzuwirken dabei, in der das Luziferische immer mehr überwunden wird und in die etwas hineinkommt von der Christus-Kraft, von der Ich-Kraft hineinkommt. Also zumindest das vorzubereiten und damit vorzubereiten, dass überhaupt zum Beispiel dann letztlich einmal eine Wesenheit geschaffen wird, die einen Astralleib hat, den der Christus benutzen kann, um sich darin ja zu verkörpern, also im Astralleib, im Ätherleib, dann natürlich auch im physischen. Aber jetzt geht es ja um den astralischen Teil ganz besonders. Und der Elias ist wirklich der, der dafür Sorge trägt, dass in der Volksseele einmal ein Seelenhaftes entsteht, das bereit ist, es aufzunehmen. Das ist seine wichtige Aufgabe. Und dazu muss er hereinholen, also diese Jahve-Kräfte.

Im Übrigen - was heißt der Name Elias, wenn man es übersetzt, Elijah im im Hebräischen? Das ist der semitische Gottesname Eli drinnen, oder El, Kurzformel El, Eli. Da gibt's ja sogar bei den letzten Worten des Christus am Kreuz dieses "Eli, Eli, lama sabachtani (Sieben letzte Worte)!" "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" oder auch "Mein Gott, mein Gott, wie hast du mich verherrlicht? Es gibt zwei Interpretationen dazu. Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen. Wird uns sicher in der Osterzeit beschäftigen auch noch irgendwo. Angedeutet hatte ich es in früheren Vorträgen schon einmal.

Also El, Eli, Elijah, Jah-Jahve - Eli ist der alte semitische Gottesname , da ist noch...ja, das hat was zu tun natürlich mit mit den Geistern der Form letztlich, die dahinter stecken. Mit den Sonnengeistern irgendwo. Aber jetzt geht es darum, speziell diese Jahvekräfte, dieses einen Elohim, durch den jetzt der Christus wirkt, die regsam zu machen. Und in dem Wort Elijah steht eigentlich drinnen der Weg oder der Übergang von diesen alten Kräften der Geister der Form - das sind eben die Gemeinschaft der sieben Elohim zunächst einmal, zu denen Jahve als einer der Führenden dazu gehört. Aber es sind sieben. Jetzt ist es Zeit, dass nur mehr die Jahve-Kraft drinnen wirkt. Und in gewisser Weise die der anderen sechs Elohim in einer gewissen Weise sogar in einer Oppositionsrolle stehen zu dieser einen Jahve-Kraft, durch die der Christus wirkt. Ist sehr interessant.

Bis heute reicht die Erdatmosphäre über die Mondbahn hinaus - ein Rest aus jener Zeit, als Erde und Mond zusammen waren 1:59:40

Jahve ist verbunden mit den Monden-Kräften jetzt. Der Sonnengeist Christus steigt ab in die Monden-Sphäre, könnte man sagen und er wirkt jetzt im Reflex durch die Monden-Kräfte, könnte man sagen auf die Erde herunter. Er ist noch nicht auf der Erde angekommen, aber er ist in der Monden-Sphäre angekommen. Das ist im Übrigen die Sphäre, wo das sogenannte irdische Paradies zumindest einmal war, in der Genesis zweites Kapitel, wo vom Garten Eden die Rede ist - wir haben schon davon gesprochen - dass es nicht unten auf unserer physischen Erde, schon wie wir sie jetzt kennen, sondern die Erde war damals noch in einem viel feineren Zustand. Erde und Mond waren noch nicht getrennt, und es gab einen dichteren Kernbereich bereits. Also dichter hieß, bis zum flüssigen Element verflüssigt und verfestigt bis zum Flüssigen. Und einen noch ganz ätherischen Bereich im Äußersten. Und das war etwa die Bahn, wo heute der Mond kreist, etwas darüber hinaus sogar. Das war die eigentliche Erdenspäre. Also die Erde, war eigentlich viel, viel größer.

Die letzten Reste davon kann man heute selbst äußerlich noch nachweisen. Vor nicht allzu langer Zeit hat die äußere Forschung festgestellt, dass in Wahrheit die Erdatmosphäre, die Luft sozusagen noch ein ganz schönes Stück sogar über die Mondbahn hinausreicht und erst dort dann übergeht mit einer relativ markanten Grenze, eben in den sogenannten interplanetaren Raum, das heißt in den größeren Raum unseres Sonnensystems. Also wenn wir es jetzt sehr, sehr überspitzt sagen wollen: Der Mond ist noch immer in der Erde irgendwo drinnen, halt in ihren feinsten Ausläufern. Ich sag das auch nur so als Gedankenanstoß dafür, wie man sich solche Dinge wie Erden-Monden-Trennung und dergleichen vielleicht anders vorstellen muss, als das... jetzt fliegt aus der Erde irgendwo der Mond raus, nämlich aus der Erde, so wie sie heute ist. Das ist natürlich vollkommener Unsinn. Die Realität auch im äußeren Sinn ist, dass das immer ein Gebilde war, das viel, viel dünner, sozusagen viel weniger verfestigt war als heute noch. Und dass sich das einmal getrennt hat. Und dass aus einem Teil sich die Erde heraus verfestigt hat und dass in dem anderen Teil heraus der heutige Mond heraus verfestigt hat. Und dass aber trotzdem in Wahrheit immer noch, das zeigt uns äußerlich halt heute die Physik, aber es ist auch geistig richtig, dass trotzdem die Erdensphäre immer noch über die Monden-Bahn hinaus reicht. Und es wird auch einmal wieder in einer ferneren Zukunft - haben wir ja auch schon in der Apokalypse darüber gesprochen - es wird sich einmal Erde und Mond wieder vereinigen. Und das wird aber auch nicht so einfach sein, dass der Mond jetzt einfach herunterfällt auf der Erde. Dann ist alles kaputt. Das wird sich anders abspielen.

Mit Gruppen, die aus Freiheit heraus entstehen, verbindet sich eine Engel-Wesenheit, die dadurch an der Freiheit teilnehmen und Befreiung erlangen kann 2:03:27

Aber das Wichtige ist eben jetzt, dass Elijah die neue Richtung der Entwicklung sozusagen weist, die jetzt hingehen soll, dass sich wirklich einmal die Ich-Kräfte in dem hebräischen Volk beginnen zu inkarnieren. Die Jahve-Kräfte sozusagen, hinter denen aber der Christus steckt als Vorbereitung dann, dass der Christus wirklich auf die Erde kommen kann. Oder anders ausgedrückt, dass das Ich wirklich im einzelnen Menschen ankommen kann. Bis dahin und sogar ja in Wahrheit bei vielen, vielen Menschen auch noch deutlich lange über das Mysterium von Golgatha hinaus lebt es noch sehr stark im Volksmäßigen drinnen, im Gruppenmäßigen. Auch heute noch! In wie vielen! Neue Gemeinschaften, Menschen-Gemeinschaften, die entstehen können heute in Wahrheit, wenn sie wirklich zukunftsweisend sind, nur aus der Freiheit des Menschen entstehen.

Dann bildet sich auch eine Gruppen-Wesenheit oder verbindet sich eine höhere geistige Wesenheit damit. Aber wenn diese Gemeinschaft sich aus der Freiheit bildet, ja dann verbindet sich zum Beispiel eine Engelwesenheit damit oder sogar mehrere Engel-Wesenheiten damit - wenn diese Gemeinschaft aus der Freiheit heraus gebildet wird, dann ist der Anfang dessen gegeben, dass die betreffende Engel-Wesenheit oder die betreffenden Engel-Wesenheiten, dass ein Anfang gesetzt ist, dass sie an der Freiheit des Menschen teilnehmen können. Damit entsteht eine wirkliche Befreiung auch der Engel-Wesenheiten. Von Erzengel-Wesenheiten rede ich jetzt gar nicht - da müssten es schon sehr große Gemeinschaften sein. Davon ist heute noch keine Rede. Wenn sich also jetzt eine Gruppe von 10, 20 Menschen zusammentut, ist da noch nicht wirklich ein Erzengel damit verbunden. Wenn sich etwas bildet, ja zum Beispiel eine anthroposophische Bewegung, Gesellschaft, also Menschen, die sich wirklich eben verbinden mit der Anthroposophie oder mit ähnlichen Impulsen, die aus einer freien Geistigkeit heraus geschaffen sind. Na, dann kann kann sich damit auch eine Erzengel-Wesenheit verbinden! Und dann? Dann ist auch die Vorbereitung dafür gegeben, dass diese Erzengel-Wesenheit ... also ihr wisst wahrscheinlich, dass also gerade mit der anthroposophischen Bewegung, insbesondere der Erzengel Michael sehr stark verbunden ist, dass der eine wichtige Gestalt dabei ist. Dann sind die auf dem Wege, auch die Freiheit sich zu erwirken. Noch hat sie Michael nicht. Noch hat sie Michael nicht. Das kann man sich so gar nicht vorstellen. Weil wir denken uns, ja wir Menschen, wir haben die Freiheit. Na dann müssten die das doch oben auch noch viel stärker und ausgeprägter haben. Gerade das haben sie nicht! Wobei, um es noch einmal deutlich zu sagen, die meiste Freiheit des Menschen eh nur eingebildet ist und verwirklicht noch sehr, sehr wenig davon ist. Aber immerhin wir sind auf dem Weg dorthin.

Nach Rudolf Steiner bedeutet der Name Elijah "der, der die Richtung weist" - hin zu den Jahve-Kräften, mit denen der Christus verbunden ist 2:07:50

Aber das wird hier vorbereitet. Der Elias weist den Weg, Elijah weist den Weg dorthin, dass sich die Jahve-Christus-Kräfte mit dem hebräischen Volk verbinden. Er weist die Richtung dorthin. Und das ist sehr interessant. Und ich hab's gerade jetzt erst in dem Moment wirklich verstanden. Weil Rudolf Steiner sagt irgendwo: Ja eigentlich, dieser Name Elijah, was bedeutet er noch? Also einerseits, ja, dieses "mein Name ist ist Jahwe", also "mein Gott ist Jahve". So heißt es eigentlich. So wird es im Hebräischen aufgefasst: "Mein Gott ist Jahve". Nun könnte man sagen, ja klar, das Hebräer-Volk folgt Jahve. Aber das ist nur die Oberfläche davon. Aber Rudolf Steiner sagt dann auch: Ja, es ist schwer, es ins Deutsche zu übersetzen. Aber Elijah ist so auch etwas. Der Name bedeutet so etwas, "der die Richtung weist". Ja die Richtung hin zum freien Ich-Menschen. Und das ist eben dieser deutliche Schritt von Eli , El, dem alten Gottesbegriff, der Gemeinschaft, eigentlich gemeint aller Elohim, aller Sonnengeister zusammen. Jetzt dieser nächste Schritt hin zu den Jahve-Kräften, mit denen jetzt der Christus verbunden ist und durch diesen fortgeschrittensten Führenden eigentlich der Elohim sich der Erde zu nähern. Aber dadurch aber auch in einen gewissen Gegensatz zu den anderen Elohim-Geistern kommt in Wahrheit. Eben weil Jahve der ist, der sich am stärksten weiter entwickelt hat dadurch. Also das steckt alles hinter dem Elias.

Hinter biblischen Begriffen stehen Imaginationen. Es sind seelische Bilder, die nicht äußerlich zu deuten sind 2:09:57

Die Zeit ist schon wieder sehr fortgeschritten. Vielleicht eines noch kurz, möchte ich noch lesen, ein kurzes Stückerl. Und wir werden es das nächste Mal wieder wiederholen und da auch versuchen, in die Bedeutung der einzelnen Bilder reinzukommen. Es ist kein sehr langes Stück. Also wir waren jetzt stehengeblieben... Wisst ihr was? Ich les das Ganze, das ganze Stückerl, das kurze Stückerl les ich auch, wiederhole noch das, was ich vorher gesagt habe. Also 17. Kapitel im ersten Buch der Könige. Der Anfang davon. Es ist immer noch der Anfang. (Wolfgang liest weiter aus dem Buch der Könige, 17. Kapitel, 1-6:)

1 Und es sprach Elia, der Tischbiter, aus Tischbe in Gilead zu Ahab: So wahr der HERR, der Gott Israels, lebt, vor dem ich stehe: Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, ich sage es denn. 2 Da kam das Wort des HERRN zu ihm: 3 Geh weg von hier und wende dich nach Osten und verbirg dich am Bach Krit, der zum Jordan fließt. 4 Und du sollst aus dem Bach trinken...

Also, es ist wieder ein Bild eines Flusses und der soll jetzt trinken daraus. Vorhergesagt, dass eine große Dürre, merkt euch das! Es ist wichtig, eine Dürre ist vorhergesagt. Und diese Dürre ist nicht nur äußerlich klimatisch zu nehmen, sondern sie ist vielleicht auch anders zu sehen. Nämlich dass im seelischen Bereich da irgendwo eine Dürre, eine Austrocknung stattfindet, dass die Austrocknung, die halt aus diesen sich erschöpfenden luziferischen Kräften kommt. Also er soll zu dem Bach Krit, der zum Jordan fließt, dort soll er hingehen.

4 Und du sollst aus dem Bach trinken (Und jetzt das nächste Wichtige:)...und ich habe den Raben geboten, dass sie dich dort versorgen sollen...

Die Raben. Die sind ein Bild, das auch in anderen Erzählungen, nicht nur im Biblischen, in anderen Mythologien sehr oft vorkommt. Also ich denke zum Beispiel an die beiden Raben Hugin und Munin des Odin. Der hat zum Beispiel auch die beiden Raben. Es gibt genug andere auch noch. Also die haben eine ganz besondere Bedeutung, die Raben. Aber auch interessanterweise der Mephisto im Faust hat auch seine Raben. Also schauen wir, was das bedeutet. Auflösung nächstes Mal. Gut. Also die Raben sollen ihn versorgen.

5 Er aber ging hin und tat nach dem Wort des HERRN und setzte sich nieder am Bach Krit, der zum Jordan fließt. 6 Und die Raben brachten ihm Brot und Fleisch des Morgens und des Abends, und er trank aus dem Bach.

So weit einmal das Bild. Weil das ist eine Imagination, die dahintersteht, eine ganz wichtige. Es geht also nicht um das äußere Ereignis dabei. Aber das werden wir dann das nächste Mal verfolgen. Aber wir werden sehen also, dass da ganz wichtige Bilder drinnen sind, die uns das Werden oder die Entwicklung unserer Ich-Kräfte zeigt, wie das langsam fortgeschritten ist. Wir haben also die groben Stufen vom großen Stammes-Ich oder sonst was halt zum individuellen Ich, letztlich durch den Christus irgendwo. Aber da gibt es eben viele, viele Abstufungen drinnen. Und da gibt es viele Fallen drinnen, in die wir aber notwendigerweise auch immer wieder getappt sind und gelernt haben oder lernen können, diese Fallen zu überwinden. Darum versuche ich das jetzt mit einer gewissen Ausführlichkeit da zu machen. Und ich erinnere noch einmal daran: Eigentlich stehen wir in der Apokalypse jetzt an der tiefsten Stelle oder an der fast tiefsten. Ich hab gesagt, es gibt noch zwei Stufen, da geht es noch tiefer hinunter. Also wir hatten, bevor dieser lange Exkurs kam, in der Weihnachtszeit standen wir dort vor dem Fall der Hure Babylon.

Und die Hure Babylon hat auch etwas zu tun mit dem durch die Widersacher verdorbenen Astralleib in uns in letzter Konsequenz. Aber es gibt noch zwei ärgere Stufen, die werden wir mal in der Zukunft noch besprechen. Sicher sehr intensiv, aber als Vorbereitung dazu denke ich, ist es jetzt sehr, sehr wichtig, sich klar zu werden, was mit den Ich-Kräften los ist, was da alles dahinter steckt, was alles notwendig war, dass wir wirklich die Chance haben, ein freies Ich zu entwickeln. Denn das werden wir brauchen. Und nur mit dem freien Ich verbindet sich der Christus und ist in gewisser Weise eins mit dem Ich, auf halt individuelle Weise.

Wolfgang: In dem Moment, wo ich beginne, mein Denken wahrzunehmen, stehe ich in der geistigen Welt drinnen - Dank und Verabschiedung 2:16:23

Das sind alles so schwer zu verstehende Dinge in Wahrheit. Also darum diese Ausführlichkeit. In diesem Sinne werden wir dann weiter tun. Ich danke euch, dass ihr mitgeht, diesen schwierigen Weg, den wir als Menschheit sowieso gehen müssen, aber es wird vielfach noch halt sehr unbewusst gegangen, der Weg. Und es geht darum, sich dessen bewusst zu werden. Und das ist für uns das so wahnsinnig Schwierige, weil da ist so eine riesige Fülle noch zu entdecken. Und wir denken, wir sind schon so wach und wissen so viel von der Welt. Und das ist so Miniatur noch. Aber jetzt im Bewusstseinsseelenzeitalter müssen wir eigentlich, wenn es gut laufen soll, können wir, dürfen wir aus Freiheit heraus, ja, die die Turbo-Zündung einschalten und da wird das Bewusstsein, wenn es gut läuft und viele Menschen mittun, dann wird dieses Bewusstsein in der Menschheit viel, viel größer werden. Und die Frage, was ist sinnlich, was ist übersinnlich, oder was, wird sich gar nicht mehr stellen, weil unser Bewusstsein ein viel, viel weiteres, viel weiteres Spektrum, viel weiteren geistigen Raum erfüllen wird. Und Dinge, die uns jetzt noch nicht zugänglich sind oder den meisten Menschen nicht zugänglich sind, werden ganz selbstverständlich sein.

Und dann werden wir die Welt natürlich auch ganz anders erleben. Und ja, auf das können wir uns jetzt halt zumindest vorbereiten einmal. Und da hat Rudolf Steiner so vieles gegeben dazu und noch mehr gegeben zwischen den Zeilen. Da steht so viel drinnen. Das zwischen den Zeilen, auf die kommt man immer dort, wo man merkt: Aha, da sagt er was. Dann denk ich mir, ich habe es verstanden. Dann kommt der nächste Satz, dann denke ich mir: Aha, vielleicht habe ich es doch noch nicht ganz verstanden. Da ist noch was dazwischen. Und da ist viel dazwischen. Und in Wahrheit fängt es da an, interessant zu werden. Das, was eigentlich dem Buchstaben nach nicht jetzt in der Gesamtausgabe steht, sondern dazwischen steht. Und da steht eine riesige Fülle sozusagen. Also sprich, das sind die Wegweiser dorthin. Und wenn wir, die erfassen können, die da hinein geheimnist sind, dann finden wir mit unserem eigenen seelisch-Geistigen dorthin und können auch die ein oder andere Entdeckung machen. Und auf das läuft es ja letztlich hinaus. Dadurch weitet sich unser Bewusstsein nach und nach auf den auf geistigen Bereich aus. Einmal im lebendigen Denken drinnen, dort fängt's an. Im Denken fängt... im wirklichen Denken fängt die geistige Wahrnehmung an in Wahrheit. In dem Moment, wo ich beginne, mein Denken wahrzunehmen, stehe ich in der geistigen Welt drinnen. Der erste Schritt dazu. Also, das sind Dinge, die erreichbar sind, wenn wir es wollen.

Ja, aber jetzt höre ich wirklich auf. Die Zeit ist fortgeschritten. Ich danke euch fürs Folgen meiner Ausführungen auf Basis der Bibel, auf Basis des Werkes Rudolf Steiners und was mir dazu einfällt. Vielen Dank! Gerne. Gerne. Ich bedanke mich auch bei allen, die im Team so fleißig dabei sind. Vielen Dank. Gerne! Bis zum nächsten Mal. Auch im Livestream.

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Themenbezogene Leseanregungen

-Buch der Könige, 17.Kapitel https://www.bibleserver.com/LUT/1.K%C3%B6nige17

-Elias https://anthrowiki.at/Elija

Rudolf Steiner, Mysteriendramen

Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [Gesamtglossar]

A

AARON

  • Pinehas, (Pinchas, Pinhas) Enkel des Aaron, sorgte dafür, dass so etwas wie die Seele des hebräischen Volkes entstand [151 | 1:01:50]

ÄTHER

  • Liebe-Kräfte hängen mit dem Ätherleib zusammen [151 | 0:25:34]
  • Lebensgeist ist der verwandelte Ätherleib, von unserem Ich umgestaltet [151 | 0:45:44]
  • im Neuen Jerusalem werden wir lebens-zeugende Äther-Kräfte ausbilden, ganz aus der Freiheit heraus [151 | 0:45:44]

ABRAHAM

  • Die Hebräer hatten sehr starke Verstandeskräfte. So gilt z. B. Abraham als Erfinder der Mathematik [151 | 1:16:07]

ÄGYPTEN

  • Bei der ägyptischen Einweihung ist das Ich noch nicht wirklich im Menschen angekommen [151 | 1:01:50]

AHAB

  • Die Geschichte von Elias erzählt von der Auseinandersetzung der seelisch-geistigen Kräften mit dem hebräischen Volksgeist. König Ahab repräsentierte die Gegenkräfte [151 | 1:20:04]

AHRIMAN

  • Künstliche Intelligenz ist ahrimanische Intelligenz. Sie ist nicht schöpferisch, sondern ein Spiegel des menschlichen Denkens, das in der Maschine eingefroren ist und dort zu einem künstlichen Scheinleben erweckt wird [151 | 0:06:32]
  • Ahriman bringt logische Gedanken-Kombinationen hervor, kann sich mit dem seelisch Erlebten aber nicht verbinden [151 | 0:10:46]
  • Alles physisch Stoffliche materialisiert sich, wobei Ahriman eine große Rolle spielt. Denn er ist Herr der Materie und Herr des abstrakten Intellekts [151 | 0:34:33]
  • Die Technik arbeitet mit ahrimanisierten Kräften, welche gegen viele gesunde Natur-und Elementarwesen kämpfen [151 | 1:27:57]

ALTES TESTAMENT

  • Hinter den Schilderungen im Alten Testament stehen Imaginationen [151 | 0:34:33]

ANTHROPOSOPHIE

  • Mit freien Gemeinschaften verbindet sich oft eine Engel-Wesenheit. Die anthroposophische Bewegung ist stark mit dem Erzengel Michael verbunden [151 | 2:03:27]

APOKALYPSE

  • Das Neue Jerusalem ist die nächste kosmische Verkörperung, von der die Apokalypse spricht [151 | 0:45:44]

ASTRALLEIB

  • Das Geistselbst ist der verwandelte Astralleib [151 | 0:25:34]
  • Glaubenskräfte hängen mit der Vergeistigung des Astralleibes zum Geistselbst zusammen (Rudolf Steiner) [151 | 0:45:44]

ATLANTIS

  • Gewaltige Naturkräfte wurden in den Dienst des Egoismus von Stammes-Gruppierungen, gestellt, was zum Untergang der Atlantis geführt hat [151 | 1:36:37]

AUFERSTEHUNG

  • Der Geistesmensch ist der vergeistigte physische Leib des Menschen, der Auferstehungsleib in seiner vollendeten Form. Der Christus ist uns mit der Auferstehung vorangegangen [151 | 0:45:44]
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B

BEWUSSTSEIN

  • In den ersten drei Lebensjahren findet eine dramatische Vernichtung von Nervenzellen statt, damit das Gehirn ein taugliches Werkzeug für das Denken wird. Ab einem bestimmten Grad erwacht das Ich-Bewusstsein um das 3. Lebensjahr [151 | 0:21:49]
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C

CHRISTUS

  • Durch die Elohim spricht der Christus, das schaffende Wort [151 | 0:54:11]
  • Im Moment des Sprechens werden wir eins mit dem Christus [151 | 0:54:11]
  • Durch Elias wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sich auch der Christus im hebräischen Volk verkörpern kann, um den Ich-Impuls auf die Erde zu bringen [151 | 1:16:07]
  • Rudolf Steiner über die Bedeutung des Namens „Elias“: Elijah weist den Weg dorthin, dass sich die Jahve-Christus-Kräfte mit dem hebräischen Volk verbinden. Es ist der deutliche Schritt von Eli , El, dem alten Gottesbegriff hin zu den Jahve-Kräften, mit denen jetzt der Christus verbunden ist [151 | 2:07:50]
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D

DESCARTES

  • Hinter dem Spruch von (René Descartes) Descartes „Ich denke also bin ich“ steckt das „Ich zweifle, also bin ich“. Damit gehen Glaubenskräfte verloren, die eine wichtige Voraussetzung dafür sind, sich geisteswissenschaftlichen Wahrheiten zu nähern [151 | 0:25:34]

DENKEN

  • Wenn wir das Welten-Denken ergreifen wollen, müssen wir tätig werden [151 | 0:01:18]
  • Wirkliches Denken heißt, den Gedanken jedes Mal neu zu bilden [151 | 0:01:18]
  • Die geistige Welt ist die Quelle hinter dem Denken [151 | 0:01:18]
  • Beim logischen Denken ist das seelische Dabeisein eher zurückgezogen [151 | 0:10:46]
  • Rudolf Steiner sagt in der "Philosophie der Freiheit": Im Denken ist in voller Stärke das Gefühl und der Wille drinnen [151 | 0:25:34]
  • Die Wissenschaft versucht richtigerweise, Ego-Kräfte aus dem Denken auszuschließen. Dabei gehen aber auch die wichtigen Glaubenskräfte verloren [151 | 0:25:34]
  • Viele Nervenzellen werden vernichtet, um das Gehirn zu einem tauglichen Werkzeug für das Denken zu machen, damit um das dritte Lebensjahr das Ich-Bewusstsein aufleuchten kann [151 | 0:21:49]
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E

EGO

  • Gewaltige Naturkräfte wurden in den Dienst des Egoismus von Stammes-Gruppierungen gestellt, was zum Untergang der Atlantis geführt hat [151 | 1:36:37]
  • Die Wissenschaft versucht richtigerweise, Ego-Kräfte aus dem Denken auszuschließen. Dabei gehen aber auch die wichtigen Glaubenskräfte verloren [151 | 0:25:34]

ELEMENTARWESEN

  • Die Technik arbeitet mit ahrimanisierten Kräften, welche gegen viele gesunde Natur-und Elementarwesen kämpfen [151 | 1:27:57]
  • Alle alternativen Energieformen haben ein Handicap. Sie stören massiv die Elementarwesen [151 | 1:27:57]

ELIAS

  • Elias, (Elija, Elia, Ilia, Elijah) wurde zum Bindeglied zwischen dem verkörperten Volk und dem Volksgeist des hebräischen Volkes [151 | 1:16:07]
  • Durch Elias wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sich auch der Christus im hebräischen Volk verkörpern kann, um den Ich-Impuls auf die Erde zu bringen [151 | 1:16:07]
  • Elias ist Mensch, aber noch nicht ganz auf der Erde angekommen [151 | 1:36:37]
  • Rudolf Steiner über die Bedeutung des Namens „Elias“: Elijah weist den Weg dorthin, dass sich die Jahve-Christus-Kräfte mit dem hebräischen Volk verbinden. Es ist der deutliche Schritt von Eli , El, dem alten Gottesbegriff hin zu den Jahve-Kräften, mit denen jetzt der Christus verbunden ist [151 | 2:07:50]

ELOHIM

  • Der Mensch wird im Vulkan-Zustand auf der gleichen Stufe stehen wie die Elohim [151 | 0:42:32]
  • Die Elohim verfügen auch über physische Formbildungskräfte, aber nicht in Freiheit [151 | 0:45:44]
  • Durch die Elohim spricht der Christus, das schaffende Wort [151 | 0:54:11]

ENGEL

  • Engel-Wesenheiten sind verbunden mit dem Wasser-Element und wirken von außen herein [151 | 0:42:32]
  • die anthroposophische Bewegung ist stark mit dem Erzengel Michael verbunden [151 | 2:03:27]
  • mit Gemeinschaften, die aus Freiheit gebildet werden, verbindet sich eine Engel-Wesenheit, was auch zu deren Befreiung beiträgt [151 | 2:03:27]

ERDE

  • Elias ist Mensch, aber noch nicht ganz auf der Erde angekommen [151 | 1:36:37]
  • Bis heute reicht die Erdatmosphäre über die Mondbahn hinaus [151 | 1:59:40]
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F

FREIHEIT

  • Nur der Mensch kann Freiheit entwickeln, die bis jetzt, außer der Trinität, kein einziges geistiges Wesen hatte [151 | 0:42:32]
  • Freiheit entsteht intuitiv im Moment, wo Schöpferisches gefordert wird [151 | 0:42:32]
  • Im Neuen Jerusalem werden wir lebenszeugende Äther-Kräfte ausbilden, ganz aus der Freiheit heraus [151 | 0:45:44]
  • Die Elohim verfügen auch über physische Formbildungskräfte, aber nicht in Freiheit [151 | 0:45:44]
  • Luziferische Wesenheiten hatten schon einen Anflug von Freiheit [151 | 1:36:37]
  • Mit Gemeinschaften, die aus Freiheit gebildet werden, verbindet sich eine Engel-Wesenheit, was auch zu deren Befreiung beiträgt [151 | 2:03:27]
  • Rudolf Steiner sagt in der "Philosophie der Freiheit": Im Denken ist in voller Stärke das Gefühl und der Wille drinnen [151 | 0:25:34]
  • Der Sündenfall war notwendig, weil das Erlangen der Freiheit ohne das reale Durchgehen durch die Verfehlungen gegen die geistige Welt nicht möglich ist [151 | 1:47:09]
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G

GEDANKEN

  • Wenn wir wirklich der geistigen Welt begegnen, ist es eigentlich eine Wesensbegegnung mit den Gedanken-Wesen, die dahinterstecken [151 | 0:01:18]
  • Glauben bedeutet, sich mit dem Erlebten seelisch zu verbinden und gleichzeitig es in Gedanken-Klarheit zu erfassen [151 | 0:10:46]
  • Das Gehirn ist ein Spiegelungsapparat und nicht die Quelle der Gedanken [151 | 0:21:49]

GEFÜHL

  • Rudolf Steiner sagt in der "Philosophie der Freiheit": Im Denken ist in voller Stärke das Gefühl und der Wille drinnen [151 | 0:25:34]

GEHIRN

  • Das Gehirn ist ein Spiegelungsapparat und nicht die Quelle der Gedanken [151 | 0:21:49]

GEIST

  • Das Geistselbst ist der verwandelte Astralleib [151 | 0:25:34]
  • Nur der Mensch kann Freiheit entwickeln, die bis jetzt, außer der Trinität, kein einziges geistiges Wesen hatte [151 | 0:42:32]
  • Glaubenskräfte hängen mit der Vergeistigung des Astralleibes zum Geistselbst zusammen (Rudolf Steiner) [151 | 0:45:44]
  • Der Geistesmensch ist der vergeistigte physische Leib des Menschen [151 | 0:45:44]
  • Lebensgeist ist der verwandelte Ätherleib, von unserem Ich umgestaltet [151 | 0:45:44]
  • Wir tragen alle die männlich/geistige und die weiblich/seelische Seite in uns [151 | 1:01:50]
  • Damit das Geistige schaffend tätig werden kann, brauchen wir dazu das Seelenhafte [151 | 1:01:50]
  • Der Sündenfall war notwendig, weil das Erlangen der Freiheit ohne das reale Durchgehen durch die Verfehlungen gegen die geistige Welt nicht möglich ist [151 | 1:47:09]
  • Wenn wir wirklich der geistigen Welt begegnen, dann ist es eine Wesens-Begegnung mit den Gedanken-Wesen, die dahinter stecken [151 | 0:01:18]

GENESIS

  • In der Monden-Sphäre war das irdische Paradies (Genesis, 2. Kap.) [151 | 1:59:40]

GLAUBE

  • Rudolf Steiner gibt wichtige Hinweise zu den Paulus-Worten "Glaube-Liebe-Hoffnung", vor allem, was mit Glaube gemeint ist [151 | 0:10:46]
  • Glauben bedeutet, sich mit dem Erlebten seelisch zu verbinden und gleichzeitig es in Gedanken-Klarheit zu erfassen [151 | 0:10:46]
  • Die Wissenschaft versucht richtigerweise, Ego-Kräfte aus dem Denken auszuschließen. Dabei gehen aber auch die wichtigen Glaubenskräfte verloren [151 | 0:25:34]
  • Die wichtigen Glaubenskräfte gehen verloren, wenn man nicht mehr an dasjenige glaubt, was man selbst erkannt hat und immer im Zweifel bleibt [151 | 0:25:34]
  • Glaubenskräfte hängen mit der Vergeistigung des Astralleibes zum Geistselbst zusammen (Rudolf Steiner) [151 | 0:45:44]

GOTT

  • Verbrechen im Namen Gottes geschahen auch durch das Christentum [151 | 1:36:37]
  • Rudolf Steiner über die Bedeutung des Namens „Elias“: Elijah weist den Weg dorthin, dass sich die Jahve-Christus-Kräfte mit dem hebräischen Volk verbinden. Es ist der deutliche Schritt von Eli , El, dem alten Gottesbegriff hin zu den Jahve-Kräften, mit denen jetzt der Christus verbunden ist [151 | 2:07:50]
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H

HEBRÄER

  • Moses wendet sich von den Midianitern ab und dem hebräisch-israelitischen Volk zu [151 | 1:01:50]
  • Pinehas, (Pinchas, Pinhas) Enkel des Aaron, sorgte dafür, dass so etwas wie die Seele des hebräischen Volkes entsteht [151 | 1:01:50]
  • Hebräer, ein Volk mit starken Verstandeskräften [151 | 1:16:07]
  • Elias wurde zum Bindeglied zwischen dem verkörperten Volk und dem Volksgeist des hebräischen Volkes [151 | 1:16:07]
  • Durch Elias wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sich auch der Christus im hebräischen Volk verkörpern kann, um den Ich-Impuls auf die Erde zu bringen [151 | 1:16:07]
  • Rudolf Steiner über die Bedeutung des Namens „Elias“: Elijah weist den Weg dorthin, dass sich die Jahve-Christus-Kräfte mit dem hebräischen Volk verbinden. Es ist der deutliche Schritt von Eli , El, dem alten Gottesbegriff hin zu den Jahve-Kräften, mit denen jetzt der Christus verbunden ist [151 | 2:07:50]

HOFFNUNG

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I

ICH

  • Viele Nervenzellen werden vernichtet, um das Gehirn zu einem tauglichen Werkzeug für das Denken zu machen, damit um das dritte Lebensjahr das Ich-Bewusstsein aufleuchten kann [151 | 0:21:49]
  • Lebensgeist ist der verwandelte Ätherleib, von unserem Ich umgestaltet [151 | 0:45:44]
  • Bei der ägyptischen Einweihung ist das Ich noch nicht wirklich im Menschen angekommen [151 | 1:01:50]
  • Moses spürt, dass sich die Ich-Kraft den Menschen nähert [151 | 1:01:50]
  • Durch Elias wurde die Möglichkeit geschaffen, dass sich auch der Christus im hebräischen Volk verkörpern kann, um den Ich-Impuls auf die Erde zu bringen [151 | 1:16:07]
  • Wir Menschen entwickeln unser freies Ich, indem wir Schuld auf uns laden [151 | 1:36:37]
  • Unsere Fehler waren in Wahrheit Stufen zur Entwicklung eines freien Ich-Wesens [151 | 1:36:37]
  • Das Ich sollte im einzelnen Menschen ankommen, lebt bis heute aber noch stark im Gruppenmäßigen [151 | 2:03:27]

IMAGINATION

  • Ohne seelische Beteiligung können wir nicht zu einer Imagination kommen [151 | 0:10:46]

INTELLEKT

  • Alles physisch Stoffliche materialisiert sich, wobei Ahriman eine große Rolle spielt. Denn er ist Herr der Materie und Herr des abstrakten Intellekts [151 | 0:34:33]
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J

JAHVE

  • Durch die Jahve-Kraft wirkt der Christus [151 | 1:54:56]
  • Rudolf Steiner über die Bedeutung des Namens „Elias“: Elijah weist den Weg dorthin, dass sich die Jahve-Christus-Kräfte mit dem hebräischen Volk verbinden. Es ist der deutliche Schritt von Eli , El, dem alten Gottesbegriff hin zu den Jahve-Kräften, mit denen jetzt der Christus verbunden ist [151 | 2:07:50]

JETHRO

JOHANNES

JORDAN

  • Jordan - Symbol für den Lebensstrom des Heiligen Landes als Symbol für die Ätherkräfte, die das Land durchströmen [152 | 1:11:29]
  • der Bach Krit ist ein Seitenstrom des Jordan [152 | 1:11:29]
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K

KARMA

KOSMOS

  • Der ganze Kosmos ist aus dem schöpferischen Wort entstanden [151 | 0:34:33]
  • Das Neue Jerusalem ist die nächste kosmische Verkörperung, von der die Apokalypse spricht [151 | 0:45:44]

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

  • Künstliche Intelligenz ist ahrimanische Intelligenz. Sie ist nicht schöpferisch, sondern ein Spiegel des menschlichen Denkens, das in der Maschine eingefroren ist und dort zu einem künstlichen Scheinleben erweckt wird [151 | 0:06:32]

KUNST

  • Künstlerische Tätigkeit ins Bewusstsein zu heben führt mitten in die geistige Welt [151 | 0:01:18]
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L

LIEBE

LOGIK

LUZIFER

  • Luzifers Aufgabe ist die Verführung des Menschen [151 | 1:47:09]
  • Luzifer bringt Licht und Anregungen für die Künste, arbeitet aber mit alten Kräften [151 | 1:47:09]
  • Luzifer bekommt keinen Zustrom aus dem Geistigen [151 | 1:47:09]
  • Zitat aus einem Mysteriendrama: Das was der Luzifer im Menschen-Wesen schafft, ist Lebensreichtum, der die Seele bildet [151 | 1:47:09]
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M

MATHEMATIK

  • Die Hebräer hatten sehr starke Verstandeskräfte. So gilt z. B. Abraham als Erfinder der Mathematik [151 | 1:16:07]

MENSCH

  • Der Mensch war von Anfang an das gefährlichste Raubtier auf Erden [151 | 0:15:50]
  • Der Mensch ist das erste geistige Wesen, das in einer materiellen Gestalt eingesperrt ist [151 | 0:42:32]
  • Der Mensch wird im Vulkan-Zustand auf der gleichen Stufe stehen wie die Elohim [151 | 0:42:32]
  • Nur der Mensch kann Freiheit entwickeln, die bis jetzt, außer der Trinität, kein einziges geistiges Wesen hatte [151 | 0:42:32]
  • Der Geistesmensch ist der vergeistigte physische Leib des Menschen [151 | 0:45:44]
  • Bei der ägyptischen Einweihung ist das Ich noch nicht wirklich im Menschen angekommen [151 | 1:01:50]
  • Elias ist Mensch, aber noch nicht ganz auf der Erde angekommen [151 | 1:36:37]
  • Zitat aus einem Mysteriendrama: Das was der Luzifer im Menschen-Wesen schafft, ist Lebensreichtum, der die Seele bildet [151 | 1:47:09]
  • Das Ich soll im einzelnen Menschen ankommen [151 | 2:03:27]
  • Der Mensch hat auch ein Wahrheitsgefühl. Das ist ein Spüren auf der seelischen Ebene, ob etwas wahr ist oder nicht [151 | 0:25:34]

MICHAEL

  • Mit freien Gemeinschaften verbindet sich oft eine Engel-Wesenheit. Die anthroposophische Bewegung ist stark mit dem Erzengel Michael verbunden [151 | 2:03:27]

MIDIANITER

  • Moses wendet sich von den Midianitern ab und dem hebräisch-israelitischen Volk zu [151 | 1:01:50]
  • Jethro ist der große Eingeweihte der Midianiter [151 | 1:01:50]

MOND

  • Bis heute reicht die Erdatmosphäre über die Mondbahn hinaus [151 | 1:59:40]
  • In der Monden-Sphäre war das irdische Paradies (Genesis, 2. Kap.) [151 | 1:59:40]

MOSES

  • Moses wendet sich von den Midianitern ab und dem hebräisch-israelitischen Volk zu [151 | 1:01:50]
  • Moses begegnet dem Eingeweihten Jethro [151 | 1:01:50]
  • Moses spürt, dass sich die Ich-Kraft den Menschen nähert [151 | 1:01:50]
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N

NATUR

  • Um der von uns begangenen Umweltzerstörung zu begegnen, werden wir sehr viel technische Hilfe brauchen. Ein Zurück zur unberührten Natur wird nicht mehr möglich sein [151 | 1:27:57]

NEUES JERUSALEM

  • Im Neuen Jerusalem werden wir lebens-zeugende Äther-Kräfte ausbilden, ganz aus der Freiheit heraus [151 | 0:45:44]
  • Das Neue Jerusalem ist die nächste kosmische Verkörperung, von der die Apokalypse spricht [151 | 0:45:44]
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [Gesamtglossar]

O

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [Gesamtglossar]

P

PARADIES

  • In der Monden-Sphäre war das irdische Paradies (Genesis, 2. Kap.) [151 | 1:59:40]

PAULUS

PHILOSOPHIE DER FREIHEIT

  • Rudolf Steiner sagt in der "Philosophie der Freiheit": Im Denken ist in voller Stärke das Gefühl und der Wille drinnen [151 | 0:25:34]

PINEHAS

  • Pinehas (Pinchas, Pinhas) Enkel des Aron, sorgt dafür, dass so etwas wie die Seele des hebräischen Volkes entsteht [151 | 1:01:50]

POPPER

  • Das Wissenschaftsprinzip des Karl Popper besagt, dass wissenschaftliche Wahrheit falsifizierbar sein muss [151 | 0:25:34]
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Q

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [Gesamtglossar]

R

REALITÄT

  • Wirklichkeit drückt im Gegensatz zum Wort Realität das Wirken aus [151 | 0:01:18]

RÜCKSCHAU

  • Rudolf Steiner empfiehlt, täglich Rückschau auf den vergangenen Tag zu halten (Seelenübungen) [151 | 1:36:37]
  • in einer Rückschau ohne Reue entwickeln wir die Fähigkeit, aus unseren Fehlern neue geistige Kräfte zu schöpfen [151 | 1:36:37]

RUDOLF STEINER

  • Rudolf Steiner gibt wichtige Hinweise über die Paulus-Worte "Glaube-Liebe-Hoffnung", vor allem, was mit Glaube gemeint ist [151 | 0:10:46]
  • Rudolf Steiner sagt in der "Philosophie der Freiheit": Im Denken ist in voller Stärke das Gefühl und der Wille drinnen [151 | 0:25:34]
  • nach Rudolf Steiner wird der Kehlkopf ein neues Zeugungsorgan werden [151 | 0:34:33]
  • Rudolf Steiner: Die Glaubenskräfte hängen mit der Vergeistigung des Astral-Leibes zum Geistselbst zusammen [151 | 0:45:44]
  • Rudolf Steiner empfiehlt, täglich Rückschau auf den vergangenen Tag zu halten (Seelenübungen) [151 | 1:36:37]
  • Rudolf Steiner über die Bedeutung des Namens „Elias“: Elijah weist den Weg dorthin, dass sich die Jahve-Christus-Kräfte mit dem hebräischen Volk verbinden. Es ist der deutliche Schritt von Eli, El, dem alten Gottesbegriff hin zu den Jahve-Kräften, mit denen jetzt der Christus verbunden ist [151 | 2:07:50]
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 [Gesamtglossar]

S

SCHÖPFUNG

  • In Zukunft tut sich eine Schöpfungsvielfalt auf, die heute noch gar nicht möglich ist [151 | 0:54:11]

SEELE

  • Beim logischen Denken ist das seelische Dabeisein eher zurückgezogen [151 | 0:10:46]
  • Glauben bedeutet, sich mit dem Erlebten seelisch zu verbinden und gleichzeitig es in Gedanken-Klarheit zu erfassen [151 | 0:10:46]
  • Ohne seelische Beteiligung können wir nicht zu einer Imagination kommen [151 | 0:10:46]
  • finstere Kräfte im Seelischen auflösen [151 | 0:15:50]
  • Bei den Tieren ist es hauptsächlich Astralisches, das sehr eng verbunden ist mit der Gruppenseele [151 | 0:15:50]
  • Wir tragen alle die männlich/geistige und die weiblich/seelische Seite in uns [151 | 1:01:50]
  • Als Menschheitsseele wirken wir auch auf das Wettergeschehen [151 | 1:20:04]
  • Zitat aus einem Mysteriendrama: Das was der Luzifer im Menschen-Wesen schafft, ist Lebensreichtum, der die Seele bildet [151 | 1:47:09]
  • Der Mensch hat auch ein Wahrheitsgefühl. Das ist ein Spüren auf der seelischen Ebene, ob etwas wahr ist oder nicht [151 | 0:25:34]
  • Damit das Geistige schaffend tätig werden kann, brauchen wir dazu das Seelenhafte [151 | 1:01:50]

SÜNDENFALL

  • Der Sündenfall war notwendig, weil das Erlangen der Freiheit ohne das reale Durchgehen durch die Verfehlungen gegen die geistige Welt nicht möglich ist [151 | 1:47:09]

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TRINITÄT

  • nur der Mensch kann Freiheit entwickeln, die bis jetzt, außer der Trinität, kein einziges geistiges Wesen hatte [151 | 0:42:32]

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W

WAHRHEIT

  • Der Mensch hat auch ein Wahrheitsgefühl. Das ist ein Spüren auf der seelischen Ebene, ob etwas wahr ist oder nicht [151 | 0:25:34]

WESEN

  • Wenn wir wirklich der geistigen Welt begegnen, dann ist es eine Wesens-Begegnung mit den Gedanken-Wesen, die dahinter stecken [151 | 0:01:18]
  • Nur der Mensch kann Freiheit entwickeln, die bis jetzt, außer der Trinität, kein einziges geistiges Wesen hatte [151 | 0:42:32]
  • Mit Gemeinschaften, die aus Freiheit gebildet werden, verbindet sich eine Engel-Wesenheit, was auch zu deren Befreiung beiträgt [151 | 2:03:27]

WILLE

  • Rudolf Steiner sagt in der "Philosophie der Freiheit": Im Denken ist in voller Stärke das Gefühl und der Wille drinnen [151 | 0:25:34]

WIRKLICHKEIT

  • Wirklichkeit drückt im Gegensatz zu Realität das Wirken aus [151 | 0:01:18]

WISSENSCHAFT

  • Das Wissenschaftsprinzip des Karl Popper besagt, dass wissenschaftliche Wahrheit falsifizierbar sein muss [151 | 0:25:34]
  • Die Wissenschaft versucht richtigerweise, Ego-Kräfte aus dem Denken auszuschließen. Dabei gehen aber auch die wichtigen Glaubenskräfte verloren [151 | 0:25:34]

WOCHENSPRUCH

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Literaturangaben

Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, ISBN 978-3-905893-02-1;

Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), ISBN 3-7274-0080-3;

Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), ISBN 3-7274-1040-X;

Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), ISBN 3-7274-1045-0;

Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), ISBN 3-7274-3460-0;

Emil Bock, Das Neue Testament, Übersetzung in der Originalfassung, Urachhaus, Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7221-X