Die Apokalypse des Johannes - 306. Vortrag von Wolfgang Peter, 2026

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«Ein interaktiver Vortragszyklus über den Zusammenhang mit dem Wirken Jesu Christi und dem eigenen Ich. Ausgangspunkt sind die Schriften von Rudolf Steiner, z.B. die GA 104, GA 104a und GA 346. Hier fließen sowohl Fragen und Anliegen von Zuschauern als auch eigene geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit ein. Und es gibt immer Bezüge zu aktuellen Themen der Zeit.»

306. Vortrag "Die Apokalypse des Johannes" vom 10. März 2026 von Dr. Wolfgang Peter. Link zum Audio

Transkription des 306. Vortrags vom 10. März 2026

+++ dies ist ein Rohtext, der noch überarbeitet werden muss, siehe MitTun +++

Begrüßung und der 49. Wochenspruch: Das geistige Erwachen in der Winterzeit 00:00:39

Meine Lieben, ich begrüße euch ganz herzlich zur 306. Folge zur Apokalypse und dazu gibt es den 49. Wochenspruch. Zum Einstieg:

Ich fühle Kraft des Weltenseins: / So spricht Gedankenklarheit, / Gedenkend eignen Geisteswachsens / In finstern Weltennächten, / Und neigt dem nahen Weltentage / Des Innern Hoffnungsstrahlen.

Also wir fühlen die Kraft des Weltenseins, das jetzt uns entgegenkommt, das Weltensein eben auch, das wir in den Sinnen erleben können, das uns entgegenkommt und denken können, uns erinnern. Erinnerung hat ja vor kurzem auch eine Rolle gespielt, das eigene geistige Erwachen, das also besonders in der Winterzeit, in der kalten Zeit ganz stark stattfinden kann, eben in den finsteren Weltennächten, Winternächten würde ich auch sagen. Und wir sind jetzt gestärkt durch diese Gedankenklarheit, durch diese geistige Wachheit, die aber da entstanden ist, um uns damit jetzt der Welt wieder zuzuwenden, also wacher zuzuwenden.

So ist eigentlich von Jahr zu Jahr die Chance, eben in der Winterzeit, namentlich in den Heiligen Nächten, wach zu werden, wach zu werden für das Geistige nämlich und dann mit dieser erwachten Kraft uns in die Sinneswelt zu begeben. Und das ist ja jetzt unser großes Thema, nachzuspüren, wie die geistige Welt, die Seelenwelt, überhaupt die sogenannte übersinnliche Welt, wie die mit der Sinneswelt zusammenhängt.

Die zwölf Sinne und das Erlernen der Sinnestätigkeit 00:02:41

Und das haben wir jetzt ja schon sehr oft betont, also dass da immer ein enger Zusammenhang da ist. Und die Sinnesorgane wiederum, das ist auch interessant, also Rudolf Steiner spricht ja von zwölf Sinnesorganen, die der Mensch hat, also das geht weit über die fünf klassischen Sinne hinaus, was ja eigentlich auch in der Medizin, in der Biologie und so heute schon bekannt ist, dass es auf jeden Fall mehr als diese sogenannten fünf klassischen Sinne gibt, wobei allerdings man nicht ganz auf die Zwölfzahl dort kommt. Und vor allem, es werden sehr wichtige Sinne noch nicht als Sinne erkannt, was aber ganz wichtig ist eben beim Menschen, dass es einen Sprachsinn gibt, also nicht nur einen Gehörsinn, mit dem wir Töne wahrnehmen, Klänge wahrnehmen, sondern es ist noch ein eigener Sinn da, der Sprache wahrnehmen kann.

Und das ist schon wichtig, weil es auch ganz besonders deutlich ein Sinn ist, dessen Gebrauch wir erst lernen müssen. Das Kind braucht eine Zeit lang, um die Sprache als Sprache wirklich zu erleben. Es erlebt also zuerst den Klang der Sprache, der Mutter zum Beispiel, sehr, sehr gemüthaft. Es lebt in den Klängen drinnen, aber es versteht sie nicht. Also es versteht noch nicht den Sinn der Worte, wenn man so will, es nimmt überhaupt nicht in dem Sinn Worte wahr, sondern eine Folge von Klängen, die sich abwechseln, wobei dann vor allem eben der Gemütsausdruck, der in der Sprache drinnen liegt oder im Gesang der Mutter drinnen liegt, eine große Rolle spielt. Da kann man sehr viel Gutes tun dem Kind oder man kann auch ein Hemmnis aufbauen. Also je nachdem, wie die Sprache, der Gesang der Mutter ist, wie der Klang der Mutter ist, das spielt viel Rolle. Dann im weiteren Sinn natürlich auch der Vater vielleicht, der im Haushalt da ist – ist ja halt nicht mehr so selbstverständlich, dass er dann auch noch da ist. Aber trotzdem, also auch die Menschen in der Umgebung auf jeden Fall, die sprechen. Der Klang der Stimme hat einen ganz wesentlichen Einfluss auf die seelische Entwicklung. Er kann unterstützend sein, kann hemmend sein. Und bis wir die Sprache verstehen, das dauert relativ lang, weil das Kind, um die Sprache interessanterweise als Sprache wirklich verstehen zu können, muss es sich im Wesentlichen schon gelernt haben aufzurichten.

Das Aufrichten, also zuerst einmal aus der Bewegung auf allen Vieren noch, dann langsam in die Ich-Richtung zu kommen, also in die Senkrechte hinein sich zu stellen, der Schwere zu trotzen in gewisser Weise. Das müssen also die Tiere ganz von selber können, aus dem Instinkt heraus. Nicht das Sich-Aufrichten, aber das sichere Stehen auf ihren vier Gliedmaßen in der Regel. Es gibt auch Tiere, die gewisse Ausnahme sind, Pinguine oder was, die so einigermaßen aufrecht stehen, aber keiner hat wirklich diese schöne Haltung des Menschen. Und diese, ja, ich möchte sagen, sehr riskierte Haltung, die der Mensch hat, weil es ist die labilste Haltung, die man sich vorstellen kann. Also wir sind eigentlich ununterbrochen gefährdet, umzufallen, in Wahrheit. Und wir haben es aber doch so gut als Kind gelernt, dass wir dann irgendwann gar nicht mehr bemerken, dass das eigentlich eine Schwierigkeit macht, sondern dass es uns selbstverständlich geworden ist. Ist es aber nicht. Da ist also eine sehr starke Willensaktivität aus dem Ich heraus da, die wir aber nicht mitbekommen meistens, ganz bewusst. Ein bisschen kann man es spüren, wenn man sich auf ein Bein stellt und dann vielleicht noch die Augen zumacht, dann merkt man, wie schwer das ist, das Gleichgewicht zu halten. Da spielt gleich ein weiterer Sinn eine Rolle, der Gleichgewichtssinn. Den kennt natürlich längst auch die äußere Wissenschaft.

Ein Gleichgewichtssinn, der mit dem Hörsinn organisch eng verbunden ist. Aber das Wesentliche ist auch dort, wir müssen aktiv werden. Also das, was ich jetzt schon sehr oft erzählt habe, es genügt nicht einfach die Sinne aufzumachen und damit nehmen wir schon wahr, sondern wir müssen den Gebrauch der Sinnesorgane lernen, alle Sinnesorgane lernen. Nichts ist selbstverständlich, dass wir mit den Augen, das haben wir oft besprochen, schon mit den Augen irgendetwas Klares sehen können, vielleicht sogar erkennen können, das Gesicht der Mutter wiedererkennen können. Dazu müssen wir sehr viel gelernt haben. Das Kind kann die Mutter eigentlich nur dadurch vom Gesicht her schon erkennen, weil es gelernt hat, sie zu malen, sie zu zeichnen, wenn man so will, mit den Blicken zu zeichnen. Nicht mit einem Stift natürlich, aber mit den Blicken müssen wir es lernen. Und die Sprache können wir andererseits nur verstehen in dem Maße, in dem wir sie selber sprechen gelernt haben. Das ist ein sehr interessanter Prozess, das Sprechenlernen und das Hörenlernen, also das Sich-verständlich-Machen und Sprache verstehen, dass das gleichzeitig geschult wird. Das eine geht ohne das andere nicht. Die Fähigkeit dazu muss da sein.

Ein Mensch, der stumm geboren ist, tut sich auch schwer, den anderen Menschen zu verstehen. Das ist ein langer Prozess, das zu lernen. Stumm geboren, jetzt ist die Frage, wie weit kann er hören, wie weit kann er die Töne ergreifen, nämlich nur in dem Maße, in dem er sich selber bilden kann in Wahrheit. Das ist daher sehr schwierig, das zu erwerben. Wenn zum Beispiel eine gewisse Taubheit da ist, also das heißt, gewisse Klangformen nicht erkannt werden können, dann tut man sich sehr schwer beim Sprechenlernen. Umgekehrt, wenn ich nicht sprechen kann, kann ich eigentlich auch nicht hören, selbst wenn das Gehör gesund ist. Es braucht immer die Aktivität und die ist ganz, ganz stark. Und keineswegs ist es so, dass wir die Welt wahrnehmen könnten, ohne die Sinnestätigkeit erlernt zu haben. Ohne dem geht nichts. Wenn aus irgendeinem Grund dieser Lernprozess in der Kindheit behindert ist, dann wird die entsprechende Sinnesfähigkeit nicht ausgebildet oder nicht genügend ausgebildet, sodass man wirklich gut wahrnehmen kann damit. Wir stehen einerseits in der Zeit, uns das sehr bewusst zu machen, dass man Sehen lernen muss und dass die meisten von uns noch auch in der Sinneswelt viel weniger sehen, als sie sehen könnten. Sehen jetzt genommen für jede Sinnestätigkeit. Auch was Wärmesinn betrifft, was Tastsinn betrifft. Es hört wieder auf. Das müssen wir lernen. Also auch zum Beispiel das Tasten. Manche haben ein ganz feines Gespür, können feinste Nuancen unterscheiden. Andere gar nicht. Und dabei spüren wir eigentlich im Tastsinn zunächst einmal nur uns selber. Wir spüren uns selber an der Welt. Weil wir spüren eigentlich in Wahrheit nicht den Tisch, sondern wir spüren, wie der Tisch auf uns wirkt, wenn wir ihn berühren. Wenn wir darauf klopfen, wenn wir darauf tasten oder wenn wir streicheln jemanden oder die Feinheiten zu merken. Wir spüren aber eigentlich uns selber in Wahrheit. Wir werden uns der Grenze auch bewusst. Ist aber auch sehr wichtig, umgekehrt, dieses Berührtwerden, das Berührtwerden zu erleben. Also für ein Kind ist es sehr wichtig, zum Beispiel, dass es diese Nähe der Mutter oder des Vaters oder am besten beider Elternteile hat, die Berührung, die da ist. Das ist ganz wichtig. Daran sich selber auch erleben.

Der Ich-Sinn und das Erlebnis der eigenen Einzigartigkeit 00:12:31

Und in gewisser Weise wirkt zum Beispiel der Ich-Sinn. Also der Ich-Sinn ist nicht für das eigene Ich, das ist das innere geistig-seelische Erlebnis, aber der Ich-Sinn, der ein anderes Wesen, sagen wir es einmal so, als Ich-Wesen wahrnimmt. Das heißt, einen Menschen als Ich-Wesen wahrnimmt. Das ist etwas Unmittelbares. Und das hängt sehr stark zusammen, eben nicht nur mit dem Sehen und mit dem Hören der Sprache, sondern der Ich-Sinn tastet eigentlich wie von innen her die ganze Gestalt des anderen Menschen ab. Er versetzt sich hinein. Vor allem die Gestalt, wie sich die Gestalt trägt, das gibt uns sehr viel Bewusstsein für das Ich des anderen Menschen, ist allerdings eine Fähigkeit, die heute noch wenige Menschen gut können. Das heißt, wenn wir hineinspüren in den anderen Menschen, wie er sich selber trägt, wie er selber in der Aufrichtung steht, wie er auf der Erde dasteht, mit welcher Kraft, mit welcher Energie er dasteht, mit welcher Körperspannung er dasteht, dann erzählt es eine reiche Geschichte über sein Ich. Weil wir tragen uns selbst. Nichts anderes trägt uns als wir selbst. Ja, natürlich brauchen wir die Muskeln auch dazu, aber die machen das nicht von selber. Wenn unser Ich-Bewusstsein nicht sich entfachen würde, auf erster Stufe, wie es eben beim Kind beginnt, wenn es beginnt sich aufzurichten, da fängt es an. Da machen wir gewaltige Erlebnisse dabei.

Dadurch lernen wir zuletzt, selber zu uns Ich zu sagen. Eben der spannende Moment beim Kind, wenn es schon Sprechen gelernt hat, es nennt sich noch nicht als Ich. Es kennt sich zunächst noch nicht als Ich. Es sagt halt, Susi will oder Franzi will dieses haben oder Franzi mag nicht. Den eigenen Namen kennt es vielleicht schon, aber es sagt nicht Ich zu sich. Das ist ja der spannende Moment, so etwa um das dritte Lebensjahr herum, wo das Kind, nachdem es schon Sprechen gelernt hat, nachdem es schon sich aufrichten gelernt hat, lernt sich als ein Ich zu erleben. Das heißt, als etwas, was ganz anders ist als alles andere in der Welt, was einzigartig ist, sich gegenübergestellt fühlt. In seinem spannenden Moment, also spätestens nach dem Tod, wenn wir das Lebenspanorama erleben, erleben wir diesen starken Moment. Meistens viele Menschen können sich im Erdenleben, während ihres ganzen Erdenlebens, nicht erinnern an diesen spannenden Moment. Ihr könnt euch selber die Frage stellen, wann habt ihr das das erste Mal erlebt: "Ich bin ein Ich. Ich bin ein Ich." Das ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das ist dieses besondere Erlebnis: Ich bin nicht die Mutti, ich bin nicht der Vati, ich bin nicht die anderen Onkel, Tanten und Verwandten, die da stehen. Ich bin etwas ganz anderes. Ich bin nicht die Dinge der Welt draußen. Ich bin nicht mein Körper, sondern ich bin ein Ich. Ich bin eine Kraft, die da drinnen lebt, in dem Körper. Das kann ein ganz starkes Erlebnis sein. Jeder Mensch hat es. Das heißt noch nicht, dass er es bewusst erlebt hat, also voll bewusst erlebt hat, und das heißt auch nicht, dass er es während des Erdenlebens erinnern kann. Es können manche oder einige Menschen, viele Menschen vielleicht sogar, aber bei Weitem nicht alle, können sich erinnern daran.

Und das ist der spannende Moment, der sehr zwiespältig vielleicht sogar auch ist. Er ist eigentlich wunderschön, aber er ist auch mit einem unheimlichen Erlebnis der Einsamkeit verbunden. Aber nicht im negativen Sinn, nicht im Sinne von Verlassensein, sondern im Sinne: "Ich spüre meine eigene Kraft. Ich trage mich selbst." Und es gibt eigentlich eine riesige Lebenssicherheit irgendwo. Wenn man sich an dieses Erlebnis erinnern kann, dann bringt es fast automatisch, wenn es nur stark genug ist, ein gewisses Schicksalsvertrauen. Es wird funktionieren, das Leben wird laufen. Egal, wie es ausgeht. Ob es kurz ist oder lang ist, das kann man natürlich nicht wissen. Aber man weiß, es ist wert, gelebt zu werden. Und es gibt einem auch so einen Hinweis darauf, mit dem eigenen Ich, das sich von den Ichen aller anderen Menschen unterscheidet, etwas Besonderes leisten zu können für die Welt. Aus dieser Einzigartigkeit heraus. Und das muss nichts Spektakuläres sein. Man muss nicht immer denken, das muss dann gleich der große Kaiser werden oder der große Gelehrte oder sonst irgendwas. Das kann ganz bescheiden sein für unser äußeres Verständnis. Und kann doch etwas ganz, ganz Wertvolles sein. Ist etwas. Nicht nur kann, ist etwas Wertvolles. Weil das ist das, was wir eigentlich verschenken können. Diese Kraft, diese individuelle Fähigkeit, die wir und in dieser Art aber sonst niemand hat, die wir verschenken können. Das ist für das soziale Leben eigentlich unheimlich wichtig. Und Menschen, die das können, haben einen gewissen wohltuenden Einfluss auf ihre Umgebung. Das heißt, wo solche Menschen da sind, die diese Kraft in sich haben, ist die Chance sehr groß, dass Begegnungen, die vielleicht sonst nicht so friedlich ablaufen würden, mit einer gewissen Ruhe, mit einer gewissen Bewusstheit ablaufen können. Weil die Ich-Kraft ist eigentlich die Kraft, die Friede in die Welt trägt. Ganz klar Lebenskraft verschenkt, weil Liebeskraft drinnen ist. Liebeskraft ist Lebenskraft. Ist also etwas Lebensförderndes, was in die Welt kommt damit.

Das sind also alles Dinge, da braucht man gar nicht übersinnlich schon schauen können, übersinnlich tätig sein, sondern einfach durch die Sinnestätigkeit in der wach zu werden. Da kann man schon sehr, sehr viel lernen. Das ist ganz wichtig. Und die Stärke kommt eben aus diesem Bewusstsein, sich selbst zu tragen mit jedem Schritt. Selbst wenn man, angenommen, man kommt behindert auf die Welt, nämlich jetzt behindert zum Beispiel gehbehindert oder irgend so etwas, durch eine Verkrüppelung, die entsteht. Und so, dass man nicht regulär gehen kann wie ein normaler Mensch, vielleicht im Rollstuhl sitzen muss. Das heißt nicht, dass diese Aufrichte-Kraft und das Erleben der Aufrichte-Kraft trotzdem nicht möglich ist. Man kann nicht sagen: "Der kann ja gar nicht gehen, schade, der kann das nie erleben." Er kann es sehr wohl erleben, weil es geht um die Kraft, in sich zu spüren. Auch wenn dann vielleicht ein Teil des Organismus verhindert, dass ein wirkliches aufrechtes Stehen oder Schreiten möglich ist, aber die Kraft ist da. Die Kraft des Sich-Aufrichtens. Und um dieses Erlebnis geht es. Also nicht um die Äußerlichkeit, da geht es auch schon um das Innere dabei. Aber es ist trotzdem erlebt, am äußeren Sinnlichen erlebt. Also auch vielleicht unter Umständen gerade ein Mensch, der Schwierigkeiten hat dabei, kann das vielleicht ganz besonders erleben, weil er ganz besonders darum ringen muss. Weil das Kind erringt in jedem Fall darum, auch wenn alles dagegen spricht, dass es das können wird. Und viele erreichen das dann doch. Es scheint alles unmöglich und doch irgendwann schafft man es vielleicht. Aber selbst wenn das nicht der Fall ist, weil es irgendeine Nervenschädigung oder sonst irgendwas ist, trotzdem, die Kraft ist im Menschen da. Und in gewisser Weise, gerade wenn man es gegen den Widerstand erlernt, wird es noch bewusster unter Umständen. Also das ist ein ganz wichtiges Erlebnis.

Und wenn man jetzt das Ich des anderen Menschen erleben will, also den Ich-Sinn tätig macht, weil der hat nichts zu tun mit dem Erlebnis des eigenen Ich, das ist ein seelisch-geistiges inneres Erlebnis zunächst einmal, das hat mit der äußeren Wahrnehmung gar nichts zu tun. Aber der Ich-Sinn funktioniert, indem ich mich sozusagen hineinlebe in den anderen Menschen, und zwar vor allem auch in seine Körperhaltung, in die Körperspannung, die drinnen ist, in die Kraft, die in dem anderen drinnen ist, sich aufzurichten, selbst wenn er es vielleicht gar nicht schafft, weil er eben eine Behinderung hat, eine körperliche Behinderung hat, die ihn hindert, dass die aufrechte Gestalt ganz zustande kommt. Aber man kann, wenn man sich hineinversetzt mit dem Ich-Sinn in den anderen Menschen, wie soll ich sagen, wie von innen her den ganzen Leib des anderen Menschen abtasten. Es ist wie ein Hineinschlüpfen in die Haut des anderen, in gewisser Weise. Es ist im Übrigen das, wodurch das Kind lernt, sich aufzurichten, es versetzt sich in die Welt, in die Leiblichkeit der anderen Menschen, der Mutter, des Vaters, der Tante und wer sonst immer kommt, hinein. Und dadurch lernt es sich aufzurichten. Das ist ja ein bekanntes Beispiel von den Wolfskindern, die von einem Wolfsrudel aufgezogen wurden, aber dann auf allen Vieren gelaufen sind und nie gelernt haben, sich aufzurichten. Und in einem späteren Lebensalter geht das nicht mehr. Es geht bis zu einem gewissen Grad, also wenn man es nicht bis in das dritte, vierte, fünfte Lebensjahr gelernt hat, wird es fast unmöglich, das nachzuholen. Weil eben der ganze Organismus, namentlich das ganze Nervensystem, auch natürlich Gehirnstrukturen und die, die ausgebildet werden können in der Form, nur in den Kindheitsjahren, eben in den ersten drei Lebensjahren in etwa. Und wenn man es bis dahin nicht gelernt hat, diese Aufrichtung, dann wird es nicht mehr in der Regel funktionieren. Man kann ein bisschen über das Alter drüber kommen, aber nicht weit. Und das geht nicht. Dann kann man kaum mehr hineinkommen. Das ist sehr interessant. Man könnte sich jetzt eine interessante Frage stellen: Wie hat sich der erste Mensch aufgerichtet? Ich lasse das jetzt einmal als Frage stehen. Wie ist der erste Mensch dazu gekommen, sich aufzurichten, an dem sich die anderen Menschen orientieren? Welche Möglichkeit gibt es da? Welche Möglichkeit gibt es da, die es heute kaum mehr gibt, die es in der Vergangenheit stärker gegeben hat? Ich lasse euch ein bisschen grübeln darüber. Versucht es selber zu finden, wie das gehen könnte. An was man sich orientieren könnte. Wo findet man eine Aufrichte-Kraft, an der man sich orientieren kann? Lassen wir es ein bisschen wirken. Wir müssen den Gebrauch der Sinne erlernen, der zwölf Sinne.

Vom sinnlichen Sehen zum geistigen Hören und Musizieren 00:26:09

Wir werden uns jetzt einmal mit den Sinnen noch etwas intensiver beschäftigen und schauen, den Übergang zu finden. Welche Form der geistigen, der höheren Wahrnehmung, der seelisch-geistigen Wahrnehmung kann sich daraus entwickeln, indem man dieselben Seelenkräfte, dieselben Geisteskräfte, die man anwendet, um die Sinne nach außen zu richten, die kann man nämlich auch anwenden, um die seelische und die geistige Welt zu erfahren, zu erforschen. Unsere eigene, und indem wir unsere eigene zunächst einmal erforschen, geht sehr schnell der Weg, auch das Geistige, das Seelische, das in der äußeren Sinneswelt auch wirkt, tätig ist in gewisser Weise, auch wahrzunehmen. Bis zu einem gewissen Grad. Wobei wir lernen müssen, dieses Wahrnehmen, und das Wahrnehmen besteht in der geistigen Welt, so wie in der sinnlichen Welt darin, dass wir es lernen müssen. Und dass wir tätig werden müssen dabei.

Also beim Sehen zum Beispiel ist es, wir müssen lernen, die Objekte, die wir sehen, die Objekte, das ist das, was uns gegenübersteht, wir müssen mit unseren Blicken ihre Formen erfassen lernen. Und was wir sehen, ist unser... dass wir sehen überhaupt, dass wir bestimmte Formen erkennen können. Und nicht nur irgendetwas Undefinierbares, was vorbeiflimmert an uns, müssen wir lernen aus dieser ganzen Flut des äußeren Sehens, der Sinneseindrücke, der optischen Sinneseindrücke, weil im Prinzip ist das ja ein riesiges Panorama, was da ist. Und wir finden es selbstverständlich, wir erkennen: Aha, Himmel, Bäume stehen davor, Wiese ist davor, wir können das auseinanderhalten. Aber eigentlich, wir machen die Augen auf und das alles ist vor uns. Da ist der Himmel vor uns, da ist die Sonne, die irgendwo steht, da flattert irgendwas durch die Lüfte, da sind Bäume, die stehen, das ist alles ein Bild, das kommt. Und wir müssen dieses Bild ergreifen. Eigentlich, wenn wir es so kriegen, und genau das erlebt das Kind, komplettes Chaos. Es kann nicht einen Baum heraussondern aus dem Ganzen und differenzieren zum Himmel und dann differenzieren: Aha, die Nase des Großvaters schaut da auch noch vorbei, die ist mir ganz nahe und der Himmel ist ganz fern und eine Wolke gibt es vielleicht. Alles das haben wir nicht als Kinder, als Erlebnisse. Es ist ein gewaltiges Chaos zunächst. Ein gewaltiges Chaos an Klängen, an Lichteindrücken, die da sind, also an Sinneseindrücken. An Farben, Formen nehmen wir überhaupt nur dadurch wahr, dass wir sie zeichnen können. Und wenn wir sie nicht zeichnen können mit den Blicken, malen können mit den Blicken, malen heißt, dass wir eben auch eine gewisse Farbempfindung damit verbinden können, dass wir dem, was von außen als Licht kommt, auch unsere innere Farbe gegenüberstellen können, also die Gegenfarbe zum Beispiel, gegenüberstellen können. Beim Kind ist das anders als beim Erwachsenen im Übrigen, aber wir müssen aktiv werden, wir müssen also das bilden können, sonst können wir es nicht ergreifen. Das heißt, wir sehen etwas Objektiv vorhandenes, wir sehen es aber richtig nur dann, wenn wir gelernt haben, es zu sehen. Wir hören etwas nur richtig, wenn wir gelernt haben, selber Klänge zu erzeugen, Töne zu erzeugen und zwar nicht nur chaotische Klänge und Töne, sondern ganz bestimmte Töne, willentlich sozusagen sie erzeugen zu können.

Das ist vor allem für das Sprachverständnis wichtig, aber natürlich auch für das Musikerlebnis zum Beispiel. Dazu müssen wir auch innerlich klingen können, in gewisser Weise. Obwohl das Kind jetzt noch nicht so singen kann, vielleicht wie ein ausgebildeter Sänger oder was, aber es muss etwas davon in sich rege gemacht haben, sonst wird es Musik nie als Musik erleben können. Ob jemand stärker oder schwächer Musik als Musik und nicht nur als von mir aus schönes Geräusch erleben will, dann muss er das innerlich produzieren können, bis zu einem gewissen Grad. Wenn er das nicht kann und wenn das nicht während der Kindheitszeit bereits als Basis gelegt wurde, dann wird es sehr schwer und ab einem gewissen Zeitraum ist es gar nicht mehr möglich. Das sind nämlich alles vor allem die ersten drei Lebensjahre. Daher ist es wahnsinnig schwierig, etwas auch zum Beispiel Musikalität zu erwerben, wenn das in den ersten drei Lebensjahren nicht eine musikalische Umgebung da war, und zwar nämlich nicht jetzt aus dem Radio oder aus dem Fernsehen oder irgendwo, wo Musik ja klingt, sondern wo halt die Menschen in der Umgebung die Musik erzeugt haben, eben musiziert haben, dann wird es sehr, sehr schwer, das aufzunehmen. Ja, ist heute ein Problem, ein gewisses. Ist durchaus ein Problem, weil sonst nehmen wir nur mehr oder weniger geordnete Geräusche wahr. Nicht wahr? Die Klangharmonien, der Geräusch, ist etwas ganz anderes als Musik zu erleben. Musik bringt den ganzen Körper im Singen zum Klingen und bringt diese... wirklich etwas von einer Musik herein, die aus dem Geistigen letztlich kommt. Von woanders kommt sie nicht her in Wahrheit.

Natürlich wird es dann vermittelt über den Umweg, dass jemand ein schönes Lied singt, ein Kinderlied singt, später reifere Töne singt, kompliziertere Melodien singen kann und so weiter, aber der Ursprung ist ja eigentlich ein geistiges Hören. Ein geistiges Hören, das die Voraussetzung dafür ist. Also dass überhaupt der Mensch Musik produzieren kann, und zwar zunächst einmal als erstes selber produzieren kann, also singend, das ist der Anfang, dazu kann dann kommen der Rhythmus und so weiter, also durch die Körperbewegung, die inneren Rhythmen, die da sind, die damit in Zusammenhang stehen, auch das ist ganz was Wichtiges. Also die erste Musik, die die Menschen machen, hängt zusammen eigentlich mit den Tönen, zum Beispiel im Trommeln oder so, die erzeugt werden. Unsere Musikinstrumente, unsere modernen Musikinstrumente, das ist ja eigentlich eine sehr, sehr späte Entwicklung. Ursprünglich ja gar nicht einmal eine Trommel, die gebaut wurde, sondern einfach ein Erdloch, wo eine Tierhaut darüber gespannt wird und auf der trommelt man. So fängt es an, ganz einfach, also mit ganz einfachen Dingen. Also etwas zu erleben, oder man trommelt an einem hohlen Stamm oder so etwas, man schlägt drauf. Dann ist es nicht das Singen, dann ist es durch die Körpertätigkeit, den Baum, den hohlen Stamm oder was zum Klingen zu bringen, diese Dinge.

Also das ist ein sehr, sehr komplizierter Prozess eigentlich. Ein sehr komplizierter Prozess, das zu entdecken, dass wir aber nur... wir können diese sinnliche Wahrnehmung nur entdecken, aber auch dadurch, dass wir eigentlich im Hintergrund uns diesen Klangäther, diese höheren Harmonien, die in der Welt sind, diese geistigen Harmonien, die da sind, die sich in unserem Körper aber ausleben. Weil die Rhythmen leben in unserem Körper, die leben in unserem Körperbau drinnen, in den Verhältnissen der Länge der Fingerglieder zueinander. Und dann Unterarm, Oberarm, Oberschenkel, Unterschenkel, das sind Rhythmen, das sind bewegliche, aber körperlich gewordene Rhythmen eigentlich. Und in der Bewegung liegt dann noch die Aktivität drinnen, aber das ist aus einem geistigen Hören heraus entstanden, weil der ganze Organismus aus dem entstanden ist. Also in der geistigen Welt hören wir, welchen Rhythmus wir brauchen, um uns den oder den Körper zu bilden, zu bauen. Da sind wir sehr, sehr aktiv drinnen. Also auf dem Wege, wenn wir zur Inkarnation sind. Und da arbeiten wir ja, wir, mit Hilfe, mit Unterstützung, aber wir arbeiten daran, uns einen bestimmten Körper vorzubereiten. Dazu gehört natürlich dann auch die Vererbungslinie, die uns eine stoffliche Grundlage dafür gibt, aber in die plastizieren wir hinein, ja, wie soll ich sagen, unseren individuellen Klang, unseren individuellen Rhythmus. Das prägen wir dort hinein. Nicht die Sprache. Die Sprache lernen wir wirklich erst richtig auf Erden, aber die Musik, die bringen wir uns eigentlich bis zu einem gewissen Grad mit. Die Frage ist nur, ob wir hier auf Erden die genügende Unterstützung kriegen, um dann selber auch hier musikalisch singend... singend, sprechend, tanzend tätig werden zu können oder besser oder schlechter. Aber da leben die Rhythmen drinnen, also namentlich im Tanzen auch. Das gehört auch dazu. Das ist ein ganz, ganz wesentliches Element. Das ist das, was eben heute noch bei den Naturvölkern relativ stark ausgebildet ist. Also dieses tänzerische Element, dieses rhythmische Element, das drinnen ist, das in der Körperbewegung liegt, das im Trommeln dann drinnen liegt und so weiter, was man halt auch mit den Armen tut, wo man hineingeht.

Und was wir heute haben, ist vielfach sehr verinnerlicht, immer mehr verinnerlicht geworden. Vielleicht in der heutigen Musik wieder, die zeitgenössische Musik vielleicht wieder gar nicht, weil da geht es sehr, sehr hinaus wieder. Aber wir müssen mitarbeiten. Wir müssen ganz extrem mitarbeiten dabei. Und die Mitarbeit orientiert sich einerseits eben noch einmal am äußeren Beispiel, aber auch an dem, was wir uns geistig innerlich mitbringen. Beides muss zusammenfinden irgendwo. Also eines ohne das andere würde nicht funktionieren. Also es kann unsere Mutter die schönste Sängerin sein, wenn wir nicht unsere eigenen individuellen Rhythmen mitbringen, werden wir damit nichts anfangen können. Bringen wir aber mit. Weil wenn wir es uns überhaupt nicht mitbringen, dann könnte man uns gar keinen Körper auf Erden bauen. Weil eigentlich ist der Körper, den wir gebaut haben, ein harmonisches Klanggebilde. In der geistigen Welt, bevor wir uns wirklich inkarnieren, bevor das befruchtete Ei sozusagen ergriffen wird, ist das Idealbild unseres Körpers schon da, aber es ist eigentlich ein Klanggebilde. Ein geistiges Klanggebilde. Und in dem geistigen Klanggebilde erleben wir uns auf dem Weg und ganz bewusst auf dem Weg zur Inkarnation hin. Da erleben wir uns ganz stark. Und wenn wir auf Erden dann Komponist zum Beispiel werden oder irgendwas, jeder Komponist, jeder Komponist, was komponiert er eigentlich? Seine eigene Gestalt. Immer wieder, in jedem Lied, das er schreibt. Es sind Aspekte seiner eigenen Gestalt, die drinnen liegen. Also es ist keineswegs zufällig. Ja, natürlich nimmt er Modeströmungen auf und alles Mögliche und das hat einen äußeren Einfluss drauf. Das heißt, es wird nie rein seine Gestalt. Aber der eigentliche künstlerische Impuls, der drinnen ist, ist seine Körpergestalt, die er sich auf einem langen Weg auf dem Leben zwischen Tod und neuer Geburt entwickelt hat. Da hat er seine Gestalt komponiert in gewisser Weise. Ich könnte selber sagen, er hat sie plastiziert. Das ist kein Unterschied, das ist das Gleiche. Es ist ein tönendes, plastisches Gebilde, das wir uns mitbringen, sozusagen. Das wir anstreben für unsere Inkarnation. Das ist drinnen. Natürlich ist es in der geistigen Welt noch nicht ein äußerliches Ding, aber wir plastizieren sehr wohl in der geistigen Welt und wir musizieren in der geistigen Welt.

Die menschliche Aura und der Ausdruck von Schicksal in der Metamorphose 00:41:35

Und wir durchsetzen das Ganze noch mit Farbqualitäten, die dann mehr im Inneren leben. Es ist nicht der eine grün und der andere gelb und der andere blau. So krass ist es nicht. Es gibt feine Unterschiede in der Tönung, auch bis in die Hautfarbe hinein. Aber wir sind im Prinzip, vor allem dann innerlich, ein sehr wohl gefärbtes Gebilde. Das ist aber etwas, was dann in der Aura des Menschen sichtbar wird. Und die gehört zum Menschen dazu. Das bauen wir uns auch. Die ist allerdings dann halt nicht äußerlich, sinnlich wahrnehmbar, sondern da muss ich seelisch-geistig schauen können. Dann kann ich sie erleben und dann kann ich erleben: "Mensch, du bist orange-grün", zum Beispiel. Und das ist ganz stark. Das ist eigentlich etwas, was sehr nahe an der sinnlichen Wahrnehmung dran ist. Es fehlt nur ein Äußerl und dann sind wir in dem drinnen. Und manche spüren es sehr stark, wenn sie dann zum Beispiel die Farben für ihre Bekleidung wählen. Und das ändert sich vielleicht auch im Laufe des Lebens. Auch die Aura des Menschen wandelt sich. Sie ist etwas Lebendiges. Es ist nicht so, dass man sagt, so schaut die aus, die Farben, und das bleibt immer. Es verändert sich. Es verändert sich im Laufe des Lebens. Es verwandelt sich. Es sind nicht abrupte Wechsel darin, aber es verschiebt sich etwas darin. Alleine das wahrzunehmen, können wir uns schon schulen dazu, wenn wir im Sinnlichen sehen, ein feines Empfinden für Farben und Nuancen entwickeln, in der Natur da außen, im Gesicht der anderen Menschen. Weil da gibt es ja auch Wechsel darin.

Wenn man sagt, jemand erbleicht vor Angst zum Beispiel. Er ist bleich vor Angst geworden. Da passiert ja etwas innerlich. Warum wird er bleich? Weil das Blut sich zurückzieht. Angst zieht zusammen. Und eine ganz natürliche instinktive Reaktion, instinktiv heißt, es sitzt in der Körperlichkeit darin. Instinkte sind die Weisheit des Körperlichen. Da liegt eine Weisheit darin, die sogar vererbt wird. Darin haben wir gewisse Grundweisheiten. Alle Menschen gemeinsam, die ist da. Und die führt zum Beispiel dazu, dass wir ganz von selber in einer bedrohlichen, lebensbedrohlichen Situation, dass wir das Blut zurückziehen, also aus der Peripherie zurückziehen und äußerlich daher erbleichen. Und damit, ganz pragmatisch gesehen, verhindern bei einer Verletzung sofort zu verbluten, sondern je mehr wir das Blut zurückziehen, desto eher besteht die Chance, dass wir trotzdem überleben können. Also wir ziehen das Blut zurück. Das ist aber eine Metamorphose von Fähigkeiten, die wir uns bereits in der geistigen Welt erarbeitet haben und die wir uns mitbringen auf die Erde, die wir mitbringen und schon in den Körperbau hineinlegen.

Der Mensch als Erstling der Schöpfung und die Evolution 00:45:48

Ja, Tiere können das auch, weil wir es können. Wieder was Paradoxes. Aber der Mensch ist der Erstling der Schöpfung, auch während der Erdenschöpfung. Vom Menschen aus kann ich die Fähigkeiten der Tiere erklären, umgekehrt nicht. Die Fähigkeit des Menschen, die er hat, kann ich nicht aus dem Tierreich erklären. Obwohl das die Evolutionsbiologie bis heute immer wieder versucht, zu sagen: "Ja, bei den Tieren, da waren schon die und die Fähigkeiten und der Mensch hat sie daher auch." Aber es ist eigentlich umgekehrt. Am Anfang steht der Mensch, weil er geistig diese Fähigkeiten mitbringt und bevor er selber in der heutigen Gestalt dasteht, sind, wie soll ich sagen, Teilversuche da, auf Erden sich zu verkörpern und das Ergebnis dieser Bemühungen des Menschen, sich zu inkarnieren auf Erden, besteht darin, dass Pflanzen entstehen, dass Tiere entstehen auf Erden. Weil der Mensch sich anschickt, sich zu inkarnieren, aber noch nicht in der heutigen Gestalt dasteht. Das sind alles Versuche des Menschen eigentlich, sich da zu inkarnieren und dadurch entstehen die tierischen Fähigkeiten. Dadurch entsteht die Evolutionsreihe eigentlich in Wahrheit. Ich weiß, da werden jetzt alle Evolutionsbiologen – und ich sage jetzt wirklich fast praktisch alle, es gibt kaum Ausnahmen, weil das war ja das Große im Zeitalter, vor allem im 19. Jahrhundert, was heute auch der Charles Darwin dann hineingebracht hat, sehr stark. Und wo es das große Aufatmen gab: "Den lieben Gott braucht man nicht mehr. Die Natur kann das von selber. Es ist ein zufälliges Würfelspiel und dadurch entsteht vielleicht einmal unter Millionen Fällen etwas, was lebensfähig ist. Das heißt, was weiter existieren kann, was nicht gleich wieder zerfällt. Also durch einen Zufallsprozess." So versucht es die Naturwissenschaft heute zu erklären, das Leben.

Was aber falsch ist. Es ist im Hintergrund eine ganz starke Gesetzmäßigkeit in dem, was passiert. Es passiert eben nicht wirklich zufällig, sondern die Variationen, die da entstehen, an denen arbeitet der Mensch mit. Der Mensch arbeitet mit. Der Mensch ist der Erste, der ist der, wenn man so will, von der höheren Welt Geschaffene. Aber wir haben dieses Geschenk entgegengenommen. Wir waren als Menschen da, lange bevor wir uns verkörpert haben. Und wir haben von Anfang an einen Weg gesucht, wie wir uns verkörpern. Gerade das, dass wir so dastehen, wie wir heute dastehen, ist ein Übergangsprodukt. Wir waren in der Vergangenheit anders. Wir werden uns noch ganz deutlich verändern in der Zukunft, solange wir noch inkarniert sind.

Künftige Kulturepochen, Karma und die Offenbarung des inneren Charakters 00:49:45

Zum Beispiel so, dass die Abstammung, dass der Vererbungsfaktor, zumindest bei den Menschen, die auf der Entwicklungshöhe dann sind, bereits in der nächsten Kulturepoche, die Vererbung keine Rolle spielt mehr. Sondern, dass sehr viel oder wenig Rolle spielt. Sagen wir es einmal so, dass die größte Rolle die individuelle Vererbung spielt, nämlich das, was wir uns mitbringen aus den früheren Erdenleben. Das wird in der nächsten Kulturepoche, also in dieser sogenannten slawischen Kulturepoche, der Epoche der Brüderlichkeit, der Friedlichkeit, der Liebe zwischen den Menschen, die aber trotzdem auch nur einen Teil der Menschheit erfassen wird, weil ein anderer Teil bereits so stark von den Widersachern besetzt sein wird, dass die also dagegen arbeiten werden. Aber es wird auch Musterbeispiele dessen geben, wie auch ganz unterschiedliche Menschen miteinander in Frieden leben können. Die Widersacher werden versuchen, natürlich starke Opposition zu machen. Aber so etwas wie, zumindest zeitweilig in dieser Kulturepoche, wo es doch sogar gelingen wird, phasenweise einen Frieden auf der ganzen Erde zu schaffen, oder zumindest dann in großen Teilbereichen einen Frieden zu schaffen, zwischen Menschen, die man sich unterschiedlicher gar nicht denken kann. Also die Zukunft wird sein, dass die Menschen immer individueller werden, bis in die physische Konstitution hinein. Und wo man nicht mehr sehen wird – also von Rasse rede ich gar nicht mehr, das ist ja heute schon... da wird immer mehr in den Hintergrund, wird in der nächsten Kulturepoche überhaupt keine Rolle mehr spielen. Also das wird man nicht erkennen können. Und trotzdem werden die Menschen ganz, ganz unterschiedlich sein. Aber geprägt eben durch ihre Ich-Kraft, durch ihre Individualität. Und das wird bis in die Körpergestalt hineingehen.

Es wird aber auch natürlich so sein, und da gibt es dann schon wieder natürlich die nächste Problematik, es wird namentlich dann in der letzten Kulturepoche dort ganz besonders stark, wird man ganz deutlich, bis in die äußere Physis hinein, den inneren geistigen Charakter des Menschen oder halt mangelnde Charakterstärke erkennen können. Bis in die Gesichtszüge, bis in die Gestalt hinein, weil solange wir uns noch auf Erden inkarnieren, im Endeffekt bis zu dem Zeitpunkt, wo wir dann nicht mehr uns inkarnieren, werden wir daran arbeiten, unsere individuelle Gestalt herauszubringen. Unsere ganz individuelle Gestalt. Und die kann sehr edel sein, die kann weniger edel ausfallen, sie wird ganz und gar davon abhängen, wie wir an uns gearbeitet haben. Das ist was Schwieriges und könnte jetzt auch für manche Menschen schockierend sein, zu sagen: Man wird auf den allerersten Blick sofort sehen, welche innere geistige oder ungeistige Haltung ein Mensch hat, welche moralische Qualität, wenn man es jetzt so nennen will, der Mensch hat. Aber Moral nicht im Sinne, "ich folge irgendeiner Vorschrift, die wer gegeben hat", sondern wie weit ich bereit bin, zu leben so, dass ich den anderen Menschen etwas geben kann und auch bereit bin, von ihnen etwas zu empfangen in meiner Entwicklung. Darin besteht Moral eigentlich. Nicht in irgendeiner Vorschrift. Die Vorschriften, die man gegeben hat, sind müder Abglanz dessen, was der Mensch einmal in sich ganz klar und wach erleben wird. Nämlich zu spüren, was kann ich geben durch meine Fähigkeiten, die ich mir durch all die Inkarnationen, die ich hatte auf Erden, erworben habe. Und was ist mir nicht gelungen? Das wird sich unmittelbar ausdrücken in der äußeren Gestalt des Menschen, in der Haltung des Menschen, in der Konstitution des Menschen, namentlich natürlich auch in seinem Antlitz, in seinem Gesicht wird sich das ausdrücken.

Und wer hier halt wenig gearbeitet hat an sich, dem wird man das auch deutlich ansehen. Und da könnte man jetzt leicht vermuten, dass es dadurch zu Diskriminierungen kommen wird, wenn einer eine hässliche Fratze hat, mit der er erscheint, die dann zu der Zeit tatsächlich ein Zeichen ist: Du hast über deine vielen Inkarnationen hinweg vieles versäumt und hast es bis jetzt nicht nachholen können. Und es wird andere Menschen geben, denen man im Antlitz ansieht, dass sie durch sehr viele Inkarnationen sehr stark an sich gearbeitet haben. Aber was wird das heißen? Es wird heißen, aber auch die Menschen, denen man wirklich diese erworbene geistige Kraft ansieht, sie werden das in ihrem Antlitz deswegen zeigen können, weil sie so viel Kraft haben, nicht nur sich selbst zu gestalten, sondern etwas von dieser Kraft an andere weiterzugeben. Das wird sehr entscheidend sein, gegen Ende der nächsten Kulturepoche und vor allem in der letzten Kulturepoche. Dort wird es ganz wichtig sein, dass Menschen da sind, denen man es deswegen ansieht, weil sie einen Überschuss an Kräften sich da erworben haben, die sie verschenken können an die anderen. Und die dadurch helfen können, diese anderen Menschen aus dem Strom, in den sie hineingefallen sind, den Strom der Widersacher, sie aus diesem Strom herauszuziehen, wenn man so will. Das wird eine ganz wichtige Aufgabe sein, dem wird man sich stellen müssen.

Der Einfluss der Widersachermächte und die Kraft des eigenen Ich 00:57:21

Es liegt namentlich jetzt ganz stark ab unserem Zeitalter, unserem heutigen, der Zeit, in der wir drinnen stehen, an uns, in welche Strömung wir gehen. In die Strömung derer, die viel geben können, weil sie an sich gearbeitet haben, unter anderen, die sehr viel Hilfe brauchen, um gerettet zu werden aus dem Strom der Widersacher, denen sie sich hingegeben haben, weil sie nicht aus dem Ich an sich gearbeitet haben, sondern weil sie aus Bequemlichkeit, aus was auch immer, aus einfach mangelndem Bewusstsein heraus nicht mitbekommen haben, wie sehr die Widersacher sie missbraucht haben, in gewisser Weise. Missbraucht haben, wobei wir aber im höheren Sinn sehen müssen, dass das im ganzen Schöpfungsplan aber in Wahrheit auch drinnen liegt, damit wir freie Menschen werden können. Und dazu muss einfach im Menschen die Anlage auch da sein, sich von Widersachern verführen zu lassen. Das ist ganz wichtig darin. Einfach dieses Erdenleben des Menschen ist wirklich eine ständige, von Anfang an im Grunde, aber von jetzt und in die Zukunft hinein immer stärker, einfach eine Prüfung, wie weit können wir den Widersachern aus unserer eigenen Kraft widerstehen. Das nützt uns halt nichts. Es gibt keinen anderen Weg, zu einer wirklichen Freiheit zu kommen.

Also zu einer Freiheit, die nicht nur bloße Willkür ist, ich setze meine Wünsche durch, mein Ego durch, das hat ja mit Freiheit nichts zu tun. Also die größten Egoisten, die sich brutal durchsetzen und sozusagen "mein Wille geschehe", aber das ist der Wille des Egos dann, das ist nicht der Wille des Ichs und das ist nicht der göttliche Wille. Also gerade die, die führend sein werden, also aus ihrem Ego heraus zu agieren, die werden in der Zukunft immer mehr Opfer der Widersacher werden. Es hat eine starke Funktion gehabt. Man denke zum Beispiel an die griechisch-lateinische Zeit, das ist die Zeit, wo das Ego zunächst einmal ganz stark entwickelt wird. In der ägyptischen Zeit vorher wird das natürlich vorbereitet, auch bis zu einem gewissen Grad. Eben gerade bei den führenden Persönlichkeiten wird das vorbereitet durch die Mumifizierung. Das spielt eine ganz wesentliche Rolle. Das hat einen großen Einfluss darauf, wie man schon in der nächsten Inkarnation, wie man arbeitet an sich, bis ins Körperliche hinein, bis in die körperliche Konstitution hinein.

Und bereits die griechisch-lateinische Zeit, namentlich die lateinische, besonders die römische Zeit, aber natürlich auch schon beginnend bei den Griechen, aber bei den Römern dann ganz besonders, da geht es vor allem sehr stark darum, das Ego hineinzustellen in die Welt. Da ist es noch zunächst etwas, was der Entwicklung förderlich ist, dienlich ist in Wahrheit, auch wenn es noch nicht die wirkliche Ich-Kraft ist. Man nehme nur die großen Cäsaren, die im römischen Imperium dahinter standen. Man sieht dann aber sehr, sehr bald auch, wie die Entartungen kommen, wie dann Cäsaren ans Ruder kommen, die eigentlich ganz daneben sind bereits, die voll besessen sind von Widersachern, die sie stützen in ihrem Leben und die ganz brutal, also nur in ihrem egoistischen Eigeninteresse arbeiten. Trotzdem ist es eine Vorbereitung gewesen, uns herauszureißen aus der Führung der höheren Welt. Auch um frei zu werden, ist es notwendig, dass wir mit der Zeit lernen, einfach nicht der höheren Welt selbstverständlich zu folgen, sondern uns selbst zu folgen. Aber eben nicht unseren egoistischen Gelüsten, sondern unserem eigenen schöpferischen Ich.

Das ist ein großer Unterschied, weil das Egoist ist ein verzerrtes Echo des Ichs im Astralischen. Und wenn da namentlich zunächst einmal die luziferischen Widersacherkräfte drinnen wirken, dann führen sie dazu, uns immer mehr loszureißen von der eigentlichen göttlichen Welt, von der eigentlichen höheren geistigen Welt. Das ist aber notwendig. Nur wenn wir versäumen, jetzt unsere eigene geistige Kraft, also nicht die astralische, die Ego-Kraft, sondern die geistige Kraft zu entwickeln, dann kann es leicht passieren, dass wir sehr starke astralische Kräfte in uns haben, sehr tätig sein können in der Welt, mit gewaltiger Kraft tätig sein können in der Welt, aber es fehlt die eigene höhere Führung. Stattdessen führt uns irgendein Widersacherwesen, sei es ein luziferisches, aber das ist nur die Vorbereitung dafür, dass dann auch die ahrimanischen Wesen uns führen können.

Also in dem stehen wir drinnen. Da sind einerseits die Widersacherkräfte, die luziferischen, die haben begonnen in der Vergangenheit uns zu führen, jetzt sind es die ahrimanischen, die deutlich die Führung übernommen haben, aber das heißt nicht, dass die luziferischen deswegen weniger geworden sind, sondern sie sind in einem, obwohl sie einander irgendwie nicht richtig schmecken können, also sie sind ja eigentlich Gegner, Luzifer und Ahriman, aber sie sind zugleich Verbündete auch, sie müssen sich verbünden miteinander, sonst können sie an den Menschen nicht wirklich heran. Also auch der Ahriman, ja auch die Asuras haben keine Chance, den Menschen in ihre Krallen zu kriegen und ganz zu ergreifen, wenn nicht auf der anderen Seite der Luzifer auch mithilft, weil der Luzifer sorgt dafür, dass uns selbst die finsterste Nacht noch lichtvoll erscheint und wir daher in den Irrtum, in den Irrglauben verfallen, dass das eh das Richtige sein könnte. Das ist das, was der Luzifer macht, dass er uns das falsche Licht vorgaukelt, das falsche Licht nämlich, dass er uns schenkt, anstatt dass wir selber unser Licht ausstrahlen. Und dadurch, nur durch das Licht, das wir aus unserem eigenen Ich heraus ausstrahlen, dieses geistige Licht, nur dadurch lernen wir unterscheiden zwischen den, im Vergleich dazu, immer noch sehr düsteren, luziferischen Kräften, die sich für besonders lichtvoll ausgeben, und den wirklichen, höheren geistigen Kräften, die im positiven Sinne tätig sind und bereit sind, uns zu unterstützen, ab dem Moment, wo wir beginnen, sie wahrzunehmen, in irgendeiner Weise.

Und diese Wahrnehmung fängt an, in unserem eigenen seelisch-astralischen Leben, darin einmal zu erkennen: Welche Kräfte sind da drinnen, wie wirkt da Luzifer mit, wie wirkt da Ahriman mit, wie wirken da die Asuras mit, wie wirken vielleicht sogar die soratischen Kräfte mit? Nicht nur vielleicht, sondern sicher sogar. Also unser ganzes Zeitalter steht ja, also jetzt unser ganzes Jahrhundert auf jeden Fall steht ja stark unter der Prägung der soratischen Kräfte, die 1998 wieder einen Höhepunkt gehabt haben und eine Steigerung ihrer Wirkung erzielt haben zu dem Zeitpunkt. Und das wirkte durchs Ganze, das wirkt jetzt in unsere Zeit ganz stark hinein. Es ist zwar so, dass dieses Ereignis 1998... ich kann mich noch sehr erinnern, wie gerade auch in anthroposophischen Gemeinschaften viel davon die Rede war, dass es aber dann irgendwie wieder losgelassen wurde. Aber der Impuls war ganz stark da und er ist stark da, er ist da. Also diese Kraft der soratischen Kräfte hat erstens schon seinen Schatten vorausgeworfen, hat also bereits im ganzen 20. Jahrhundert gewirkt im Grunde und die Wirkung steigert sich.

Das ist da und da sind viele Aufgaben für uns zu erfüllen und die wichtigste Aufgabe ist, für diese Einflüsse wahrnehmend zu werden. Also es wirklich wahrzunehmen, es zu bemerken, dass diese Einflüsse da sind und zugleich zu bemerken, die Kraft unseres eigenen Ich, dass ich dem entgegenstehen kann, weil es ist die einzige Kraft, die das leisten kann letztlich. Wenn wir nicht mittun, zumindest, dann wäre die Menschheit nicht zu retten. Wenn kein einziger Mensch also den geistigen Impuls aufgreifen würde, der letztlich durch das Mysterium von Golgatha sich manifestiert hat auf Erden, dann wäre die Menschheit verloren, komplett. Also nur durch die Arbeit der Menschen kann das gut ausgehen. Wenn zu wenig Menschen mitarbeiten... wir haben alle Hilfe von oben, die Hilfe darf nur dann kommen, wenn wir sie bewusst, uns bewusst verbinden mit diesen höheren geistigen Wesenheiten, die uns diese Kräfte auch geben können. Geben können, indem wir sie ergreifen und sie uns aneignen. Aneignen, das ist ganz wichtig. Also es ist nicht, zu nehmen wie ein Geschenk, das fertig da ist und sozusagen jetzt bekommen wir das Michael-Schwert geschenkt und wissen vielleicht nichts anzufangen damit, sondern das Schwert besteht darin, dass wir dieses geistige Schwert führen können. Gelernt haben, es zu führen. Dann können wir mit immer höherer Kraft mitarbeiten an der eigentlichen Erlösung der Widersacher. Also zumindest der luziferischen, möglichst auch der ahrimanischen, weil das sind auch der asurischen Kräfte. Das sind alles ja Wesenheiten, die sehr, sehr eng mit unserer Menschheitsentwicklung verbunden sind. Also die asurischen Kräfte sind die, die bereits während des alten Saturn in dieser Wärmewelt mitgewirkt haben, in dieser völlig finsteren Wärmewelt.

Die Finsternis des alten Saturn und das Gesetz des Opfers 01:11:02

Schwer vorstellbar für uns heute ist eine völlig finstere Welt. Es gibt kein Licht. Nicht einmal den Funken eines Lichtes gibt es in dieser Welt. Obwohl so viel Geistigkeit dort ist. Jedenfalls gibt es nicht dieses Licht, das äußerlich in irgendeiner Form erscheinen kann. Das gibt es nicht. Es gibt hohe Geistigkeit natürlich. Und es gibt hohe geistige Wesenheiten, die ein hohes Bewusstsein entwickelt haben und in diesem Sinne in ihrer Geistigkeit sehr lichtvoll sind. Aber es ist kein Licht, das die Welt erleuchten kann. Das gibt es nicht auf dem alten Saturn. Es gibt nur die Wärme, es gibt nur Willenskraft.

Und ich erinnere euch daran, dass dieser alte Saturn entstanden ist als Opfer der Throne. Also einer sehr hohen Engel-Hierarchie, die ihre Willenskraft oder einen Teil ihrer Willenskraft hingeopfert haben. Im Übrigen, dieses Opfer bedeutet immer, dass sie reicher an dem Ganzen werden. So wie wir, wenn wir aus Liebe etwas verschenken, reicher werden an Liebeskraft, nicht ärmer. Also wo wir Liebe verschenken, werden wir selber reicher an Liebe. Es funktioniert nur dann – es hört sofort auf zu funktionieren –, wenn man sagt: "Jetzt bin ich aber ganz schlau, ich verschenke Liebe, dann werde ich mehr davon bekommen." Wenn ich diesen egoistischen Gedanken hege, dann funktioniert es nicht. Und in der geistigen Welt gibt es nicht die Möglichkeit, sich zu verstecken, weder vor den höheren geistigen Wesenheiten und vor allem aber auch nicht vor uns selbst uns zu verstecken. Die Möglichkeit gibt es eigentlich nicht, in Wahrheit. Ja, wir können es verhüllen und uns in Illusionen stürzen, dann werden wir aber immer schwächer, indem unsere Ich-Kraft tätig werden zu lassen. Wer in seinem Wachbewusstsein denkt: "Ja, ich verschenke nur aus Liebe" und sich nicht eingesteht: "Aber eigentlich tue ich es, damit mich die anderen gern haben und dass alle mich anhimmeln und bewundern" – dann, wenn ich nur die eine Seite sehe, die Einseitigkeit drinnen, dann bin ich aber ganz, ganz auf dem Holzweg irgendwo.

Und dann mache ich mich immer blinder dafür, etwas Geistiges wahrzunehmen, und dann schwäche ich in Wahrheit meine geistigen Fähigkeiten. Dann schwäche ich eben auch das, dass sich meine Fähigkeiten weiterentwickeln. Weil dieses Reicherwerden an Liebeskraft, die durch das Verschenken von Liebe, das heißt ganz konkret das Verschenken von Lebenskraft auch, die damit verbunden ist, also die Welt zu beleben, und später wird diese Liebeskraft darin bestehen, nicht nur Leben zu verschenken, sondern Seelisches zu verschenken. Und schließlich letztlich Geistiges zu verschenken, bis dorthin, dass aus dem Impuls heraus neue geistige Wesen entstehen. Ja, wir sind ja berufen dazu, diese Stufenfolge aufzusteigen und höhere Aufgaben zu übernehmen mit der Zeit. Nicht einfach nur die geistigen Wesenheiten, die das jetzt tun, abzulösen, sondern auch mit ganz neuen Fähigkeiten auf dieser Ebene dann tätig zu werden. Nichts wiederholt sich im Schöpfungsgeschehen in Wahrheit, in gleicher Weise.

Die Ziele der soratischen Kräfte: Die ewige Wiederkehr des Gleichen 01:15:23

Das ist das, was die soratischen Kräfte wollen. Eigentlich wollen die die perfekte Welt, die immer im Kreis läuft, eigentlich immer wieder dasselbe bringt im Grunde. Immer wieder dieselben Dinge durchspielt, im Grunde, in einer perfekten Welt, in ihrem Sinne zumindest, in einer perfekten Welt. In einer Welt, in der aber dann keine Freiheit mehr da ist, wo in Wahrheit selbst die soratischen Kräfte nichts mehr ändern können zum Schluss. Also das wäre auch jedenfalls der letzte Funke, ein wirklicher geistiger Schöpferkraft, den sie ja sehr wohl noch immer haben, irgendwo in sich, dass der dann auch weg ist. Sie hätten dann ihre scheinbar perfekte Welt, nur sie würden sich dann letztlich auflösen als geistige Wesen, weil sie nichts mehr schaffen können. In dieser perfekten Welt. Oder das, was sie für eine perfekte Welt halten.

Das eigentliche Weltgeschehen dreht sich aber darum, immer wieder in eine neue Entwicklung hineinzugehen. Mit jedem Zyklus, also namentlich diese sieben kosmischen Entwicklungsstufen, die wir jetzt mit unserer Erde durchmachen. Das hat ein gewisses Muster, diese siebener Stufen. Und so eine siebener Stufe, sieben kosmische Entwicklungsstufen, dient eigentlich immer dazu, etwas ganz, ganz Neues hervorzubringen. Also eine völlige Erneuerung der Welt. Und die soratischen Kräfte wollen das eigentlich in Wahrheit nicht, sondern sie wollen eine perfekte Welt, die sich im Grunde endlos wiederholt. Endlos wiederholt. Sie merken aber paradoxerweise nicht, dass sie damit auch jeden Einfluss auf die Welt verlieren. Weil sie können... sie sind dann Sklaven eigentlich der ganzen Entwicklung selber auch geworden. Also scheinbar läuft es perfekt, aber es gibt keine Bewegungsmöglichkeit mehr, nichts mehr. Es ist also im Grunde eine öde Welt dann in Wahrheit, weil sich alles immer wieder wiederholt. Die ewige Wiederkehr des Gleichen, von dem haben im 19. Jahrhundert einige Philosophen gesprochen, auch der Nietzsche hat davon gesprochen. Die ewige Wiederkehr des Gleichen. Immer wieder. Das ist die eigentliche, das ist die tiefste Verdammnis, wenn man so will. Aber was die soratischen Kräfte für das höchste Ziel halten.

Die Erlösung der Widersacher als Menschheitsaufgabe 01:18:49

Und die anderen Widersacherkräfte, die Asuras, die ahrimanischen Wesen und die luziferischen, die stehen da irgendwo dazwischen. Die stehen irgendwo dazwischen. Und bei ihnen hängt es also ganz stark ab, also einerseits letztlich diesen Sog der soratischen Kräfte natürlich zu spüren, letztlich und sich beeinflussen zu lassen, dadurch und das weiterzugeben, auch den Menschen zu beeinflussen, das ist einfach ihre Aufgabe. Und unsere Aufgabe ist unter anderem, diesen Widersacherkräften, denen allen einen anderen Weg zu zeigen. Nicht sie zu zwingen zu etwas, nicht sie zu bekämpfen, sondern sie, wie soll ich sagen, zu entwaffnen dadurch, dass man ganz offen auf sie zugeht und ihnen zeigt: einen anderen Weg. Und dann die Erlösung kann und wird auch nur dadurch stattfinden, dass sie dann nämlich eines können: einen freien Entschluss zu fassen, mitzugehen mit der lichtvollen Seite oder zu bleiben, weiterzugehen in der soratischen Welt, in dieser perfektesten aller Welten, die aber in Wahrheit die eigentliche Hölle ist.

Also die Erlösung dieser Widersacher, an der wir mitarbeiten, in Wahrheit, das ist also eine der wesentlichen Aufgaben des Menschen, an dem mitzuarbeiten, weil niemand sonst kann es, niemand sonst kann es. Die Widersacher werden von selber... schaffen sie es nicht. Von oben wird sie auch niemand erretten können. Nicht einmal können. Diese Möglichkeit ist verloren gegangen, dass man sie erretten kann von oben, damit der Mensch seine Freiheit entwickeln kann. Und dass der Mensch eigentlich diese Aufgabe übernimmt, nicht nur die Widersacher, sich vor den Widersachern zu schützen, nicht nur sie zu bekämpfen, sondern sie zu erlösen. Und damit sind wir ein wichtiges Glied drinnen, wie ja oft derzeit Rudolf Steiner... gebraucht ja öfter den Ausdruck, die Widersacher wurden abkommandiert zu ihrer Aufgabe. Nur sie zu entbinden, von dieser Aufgabe, dazu sind wir notwendig. Diese Aufgabe ist, in gewisser Weise kann man darin sehen, sogar die große Wertschätzung, die die Gottheit hatte, vom Anfang an, weil das ist nicht das Werk des Christus, diese Widersacher auszusenden, das ist das Vaterprinzip, das diesen Weg eröffnet hat. Um aber das Höchstmögliche zu erreichen, also in gewisser Weise, später wird es dann noch weitergehen, aber über das braucht man jetzt keinen Kopf zerbrechen, weil es ist schon schwer genug, das zu verstehen, was jetzt im Bereich des Möglichen liegt. Aber dass die Möglichkeit besteht, dass das kleinste, jüngste geistige Wesen, dass das nicht nur fähig ist, diesen Widersachern, die abkommandiert wurden und die aber starke Kräfte haben, weil alle diese Widersacher sind zumindest einmal stärker als wir Menschen. Und von ihrer Tätigkeit ergriffen wurden aber sogar noch höhere Hierarchien.

Der alte Saturn, die Urengel und das Entstehen der Zeit 01:23:40

Also gehen wir einmal zurück, die ersten Widersacher, die entstehen bereits auf dem alten Saturn, das sind Urengel, also die Engel des Ursprungs, des Anfangs. Mit Anfang ist in dem Fall gemeint der Anfang mit dem alten Saturn, weil weiter zurück können wir nicht schauen, da war eine andere Entwicklung. Wir haben zunächst einmal keine Ahnung davon, können nicht hineinblicken in diese Welt, was vorher war. Wobei "vorher" eben schon eigentlich ein unrichtiger Begriff ist, weil die Zeit neu zu laufen beginnt mit dem alten Saturn, jedenfalls für das, was wir unter Zeit verstehen. Das ist also wahnsinnig schwer zu verstehen, zu erfassen irgendwo. Zeit kommt scheinbar aus dem Unendlichen, geht ins Unendliche, aber sie läuft irgendwie im Kreis, aber sie läuft im Kreis innerhalb unserer sieben kosmischen Entwicklungsstufen.

Also in gewisser Weise, und daher läuft es ja auch so, wir fangen an mit dem alten Saturn, mit dieser reinen Willenswelt, anderer Ausdruck wäre reine Wärmewelt, das ist dasselbe, zu dem Zeitpunkt, am Anfang des alten Saturn überhaupt, Wille, den die Throne hinopfern, ist nach außen gesehen Wärme. Da gibt es bereits etwas, was äußerlich erscheint und etwas Inneres. Vom Inneren her gesehen ist es der Wille der Throne, die das hinopfern, nach außen gesehen ist es die Wärme, die entsteht. Also die erste Ursubstanz sozusagen, die entsteht. Und die geistigen Wesenheiten, die geboren werden auf dieser Stufe, als eigenständige geistige Wesenheiten, aber allerdings nicht freie Geisteswesen, aber doch als Einzelwesenheiten, das sind die Urengel, das sind die Engel des Ursprungs.

Und die scheiden sich dann später halt in die lichten Geister des Ursprungs. Das sind die Zeitgeister zum Beispiel später, das sind im Bild der Bibel, des Schöpfungsgeschehens in der Bibel, während unserer Erdentwicklung, jene Geister, die man als Tag bezeichnet, als Jom bezeichnet, als Schöpfungstage zum Beispiel bezeichnet. Und es gibt aber auch die Schattenseite davon, sozusagen, wo es dieses geistige Licht gibt, gibt es auch die geistige Finsternis, die aber ganz wichtig auch ist, das sind die Geister, die als Layla bezeichnet werden. Layla heißt Nacht, die Geister der Finsternis eigentlich in Wahrheit, sind auch Urengel. Also Urengel wirken in der Erdentwicklung, also in der Mitte jetzt dieser sieben Glieder vom alten Saturn bis zum Vulkanzustand, jetzt in der Mitte während der Erdentwicklung, wirkt ein Teil als Schöpfungstag und ein anderer Teil dieser Urengel, das sind die Nachtgeister. Diese Nachtgeister haben eine ganz wichtige Aufgabe, sie sorgen dafür, zum Beispiel in der Nacht dafür, dass unser Körper regeneriert wird, das sind die Nachtgeister. Also wir haben ihnen viel zu verdanken, aber sie sind in gewisser Weise halt eben auch immer Geister der Finsternis, die uns immer noch erinnern an den alten Saturn. Es sind Geister der Finsternis, sie leben nicht im Licht, sie leben nur in der Wärme, nur in dieser Wärmewillenskraft drinnen. Aber das hilft uns durchaus auch auf Erden, aber es ist zugleich also eine Kraft drinnen, eine stark zurückhaltende Kraft auch drinnen, die uns eigentlich immer auf dem alten Saturnzustand festhalten will. Und wir sollen aber weitergehen bis zu einem neuen Saturnzustand, wenn man so will, sprich zu diesem Vulkanzustand, der das Ziel unserer siebengliedrigen Entwicklungskette ist, wieder eine reine Wärmewelt, in der aber jetzt wir volle Schöpferkraft entwickeln.

Der Aufstieg der Menschheit und künftige kosmische Stufen 01:28:56

Also unsere ganzen Möglichkeiten ausschöpfen und dann, abseits davon, davon haben wir ja gesprochen, nach dieser Entwicklung stehen wir, weil auf welcher Stufe, dass wir uns genau durchdenken, auf welcher Stufe stehen wir, wenn wir diesen Vulkanzustand, den siebenten Entwicklungszustand erreichen, dann stehen wir genau auf der Hierarchiestufe, wie die Urengel am Anfang gestanden sind, diese Kräfte haben wir. Nur allerdings auf ganz andere Art, aber von unserer Schaffenskraft, von unserem Schaffenspotenzial sind wir vergleichbar den Urengeln. Die gibt es auch weiterhin, die sind aufgestiegen in viel höhere Regionen, aber wir sind eben auch aufgestiegen dann und wir sind dann selber so etwas, was vom Kraftpotenzial her gleichzusetzen ist, diesen Urengeln, so wie sie am alten Saturn waren, aber so wie sie weitergegangen sind auch.

Und die nächste Stufe, also das heißt die Stufe, die über diese siebente Stufe hinausgeht, wo also alles das, was vorher war, im Grunde keinen Einfluss mehr hat, kein karmischer Impuls mehr weiter in die Zukunft geht, sondern wo ein völliger Neuanfang beginnt. Also ein noch größerer Neuanfang. Dann stehen wir aber dort, weil wir werden als geistige Wesenheiten, jedenfalls die, die nicht ins Dunkle Reich sich hinüberziehen haben lassen, das heißt letztlich ins soratische Reich, also weil diese Wesenheiten, die gehen einfach einen komplett anderen Weg. Es gibt auch keine Möglichkeit, die auf unsere Richtung hineinzubringen, sie gehen einen anderen Weg. Es wird also mit unserer Entwicklung nichts mehr zu tun haben, das wird außerhalb unseres Horizontes liegen und wir haben dann dort auch keine Aufgabe mehr, aber es wird eine Entwicklung weitergehen, also nach diesen sieben Stufen, durch die wir durchgegangen sind.

Und dann stehen wir aber bereits auf einer Stufe, die noch höher ist als die Urengel, die nächstfolgende Stufe sind die Sonnengeister, die Elohim eigentlich. Das heißt, dann ist die Menschheit dazu berufen, in ihrer Gesamtheit eine neue Welt zu schaffen, eine neue Sonnenwelt zu schaffen, so wie es die Elohim jetzt während der Erdentwicklung getan haben. Dann sind wir soweit, als Menschheit insgesamt. Das ist eine neue Perspektive, das ist schon eine große Perspektive und wir können überhaupt nicht aussagen, wie das wird. Es ist nicht einfach eine Wiederholung von dem, was jetzt eh passiert ist, nur dass wir halt jetzt auf der hohen Stufe stehen und unten kommen wieder kleine Menschlein, die geboren werden und das ganze Spiel geht von vorne wieder los. Nein, es wird ganz anders passieren. Es wird gewisse Gemeinsamkeiten, gewisse Ähnlichkeiten haben. Es wird tatsächlich so sein, dass wenn wir dann die Aufgabe der Elohim sozusagen übernehmen, dass der Christus ganz stark durch uns wirken wird, so wie er während der Erdentwicklung ganz stark gewirkt hat durch die Gemeinschaft der Elohim, die jetzt während der Erdentwicklung immer als Elohim tätig waren, als Sonnengeister tätig waren. So wird aber trotzdem auf ganz andere Art der Christus natürlich durch uns wirken in dieser Zukunft, die also nach oder abseits des Vulkanzustandes, also nach den sieben Entwicklungsstufen stattfindet. Aber eben der Unterschied ist: in völliger Freiheit. Das ist der riesige Unterschied. Die Elohim, die Schöpfergötter, die in der Bibel genannt werden, hatten nicht und haben nicht diese Freiheit, wie wir sie jetzt hier uns erwerben. Weil sie nie durch so ein Erdenleben in einem mineralischen Körper drinnen gegangen sind.

Der Auferstehungsleib und die Liebe als künftiges Naturgesetz 01:34:49

Das ist dasjenige, was man eigentlich nur hier erwerben kann. Alles andere war Vorbereitung, weil die Stufen vom alten Saturn über die alte Sonne, den alten Mond dienten ja dazu, die Leibesglieder des Menschen vorzubereiten, damit er überhaupt sich in einer leiblichen Gestalt manifestieren kann. Das heißt, auf dem alten Saturn paradoxerweise wird der physische Leib des Menschen vorbereitet, allerdings zunächst als Wärmeleib nur, aber dann geht er weiter als Luftleib auf der alten Sonne, als wasserwässriger Leib, als flüssiger, zähflüssiger Leib von mir aus auf dem alten Mond, jetzt bis ins Mineralische hineingehend während der Erdentwicklung, wobei man dazu sagen muss, wir sind ja eh immer noch, zumindest wenn wir geboren werden, sind wir auf jeden Fall noch 70% Wasser, also sind wir noch sehr flüssig, wenn wir älter werden, dann werden wir immer fester, aber diese Festigkeit wird zunehmen, auch in der Zukunft, allerdings es wird ganz anders sein, nicht als physische Festigkeit, sondern als innere Festigkeit, als auf sich selber stehen können, immer mehr dieses auf sich selber stehen können.

Also die Festigkeit wird sich verwandeln, man darf nicht denken, dass wir dann in einer Körperlichkeit, wir werden auch schon auf dem neuen Jupiter, also im neuen Jerusalem oder so, nicht mehr so eine Körperlichkeit, eine stofflich-physische Körperlichkeit haben wie jetzt, das wird es nicht geben. Der ganze neue Jupiter wird anders gebaut sein. Das heißt, dass die unterste Ebene überhaupt, die es geben wird, wird Leben sein im Grunde. Also das heißt, dieser neue Jupiter wird etwas ganz Lebendiges sein, eine aus Leben gebaute Welt. Nicht aber eine, die sich in etwas Physischem, wie wir es jetzt kennen, verkörpert, sondern das Leben selbst wird auch ohne diese Stütze des Mineralischen eine ganz konkrete Gestalt annehmen. Natürlich ganz anders als jetzt. Darum ist es so schwer zu verstehen, auch in der Apokalypse, was da angedeutet wird durch die Rede vom neuen Jerusalem. Das wird eine Welt sein, in der die Liebe das zentrale Naturgesetz ist. Liebe verstanden im Sinne von lebensspendender Kraft. Also das heißt, alles wird dadurch funktionieren, indem die Wesen dort, wenn sie zusammenkommen, was zwischen ihnen waltet, Liebe bzw. Lebenskraft, Austausch von Lebenskraft sein. Darin wird es bestehen. Sie werden sich ihre Gestalt geben dadurch, sie wird erfließen aus dieser Lebenskraft, aus dieser Liebeskraft heraus. Aber es wird keine physische Gestalt sein. Aber es wird eine Gestalt sein, die man als Geistgestalt bezeichnen kann. Das hängt zusammen mit dem Auferstehungsleib, den wir uns erwerben sollen, für den wir reif werden sollen.

Und der uns verliehen wird durch den Christus, aber von ihm wird uns verliehen die Liebeskraft, die das möglich macht, dass wir uns aufbauen können, uns aber aufbauen in unserer ganz individuellen Gestalt. Aber diese Gestalt ist halt so schwer zu verstehen, weil es keine räumliche Gestalt wie jetzt die Gestalten sind, die wir auf Erden haben. Es ist eine Zeitgestalt, eine Geistgestalt, eine geistige Form, aber das ist keine äußere Form. Eine geistige Gesetzmäßigkeit, eine ganz individuelle. Ihr seht, es fällt mir schwer, dafür Ausdrücke zu finden, was das ist. Wenn man Auferstehung missversteht: "Aha, naja gut, dann werden wir eh wieder in so einem Körper auferstehen, nur der ist dann unzerstörbar, oder ich weiß nicht, wie der dann sein soll. Oder die anderen denken, ja, er ist aber so durchsichtig, wie ein Gespenst oder was, dann ist er natürlich auch irgendwie unzerstörbar." Nein, das ist es alles nicht. Ihr könnt es vergleichen mit einer ganz bestimmten Melodie. Darum habe ich am Anfang von der Musik und von den Kompositionen gesprochen, was komponiert der Komponist. Eigentlich immer nur seinen individuellen Klang. Und das ist eigentlich der Klang, der in seiner Leiblichkeit wohnt. Heute bei uns bis ins Physische hinein. Im neuen Jerusalem bis ins Ätherische hinein. Das heißt, es wird eine Form sein, eine bewegte Form, eine lebendige Form. Eine beständig sich lebendig verändernde Form. Das wird der Weg sein, schon jetzt auf dem neuen Jupiter, beziehungsweise im neuen Jerusalem, dass wir in einer individuellen Form, in einer lebendigen individuellen Form herumlaufen werden, oder leben werden, besser gesagt, weil laufen werden wir nicht. Leben werden in einer durch und durch lebendigen Welt. Und die Kraft, die diese Welt antreibt, wird so, wie es heute physikalische Kräfte sind, wird es eine höhere Urkraft sein, nämlich die Liebe. Das ist eine Urkraft. Und diese Liebe hat nichts bitte zu tun mit dem, was man im sentimentalen Sinn darunter versteht. Es ist Lebenskraft. Es ist lebensspendende Kraft. Und schon allein die Kommunikation sozusagen unter den Menschen dann, aber auch mit den nachkommenden Wesen, die dann entstehen, wird bestehen darin, dass man Lebenskraft verschenkt und Lebenskraft annimmt. Das wird die Kommunikation sein, das wird die Sprache sein. Leben. Verschenkte Lebenskraft. So wird man kommunizieren. Und die wird sich aber eben darin manifestieren, dass tatsächlich auch die ganzen anderen geistigen Wesenheiten oder Seelenwesenheiten oder Elementarwesenheiten, zum Beispiel Tiergruppenseelen und alles das, was da hinübergeht jetzt auf den neuen Jupiter, was dort leben wird, es wird immer wieder neu belebt werden durch das, was namentlich auch die Menschen geben können und was aber dann diese anderen Wesenheiten auch weitergeben können. So wie wir heute sprechen miteinander oder im Tierreich von mir aus zumindest die Empfindungen hinausgeschrien werden in die Welt, so werden dann das, was aus den Tiergruppenseelen wird, in der nächsten Zeit, das wird genau das auch mitwirken, diese Liebeskraft, die letztlich durch die Menschen in die Welt gebracht wird, die aufzunehmen, sich anzueignen, weiterzugeben. Das wird die Naturgesetzlichkeit dieses neuen Jerusalem, dieses neuen Jupiter sein. Das ist drinnen.

Die Entwicklung einer neuen Wahrnehmung: Von den Sinnen zum Geist 01:44:20

Und das ist alles notwendig jetzt einmal zum Verständnis dessen, wie wir umwandeln können, anfangen können umzuwandeln unsere Sinneswahrnehmung zu einer zunächst einmal sinnlich-übersinnlichen Wahrnehmung und dann später zu überhaupt einer rein geistigen Wahrnehmung. Während der Erdentwicklung werden wir, solange wir auf Erden verkörpert sind, werden wir beides brauchen. Wir werden die sinnliche Wahrnehmung brauchen und wir werden diese aber voll selbstbewusste, geistige Wahrnehmung brauchen. Eigentlich brauchen wir es heute schon. Im Grunde brauchen wir es heute schon. Also, dass Rudolf Steiner dazu gekommen ist, dazu hingeführt wurde auch bis an gewissen Grad, dass er mit Beginn des 20. Jahrhunderts die Anthroposophie in die Welt gesetzt hat und damit einen Weg begründet hat, ganz bewusst mit der Wachheit des Denkens zu verbinden, ein selbstbewusstes geistiges Schauen und mit dem geistigen Schauen zugleich ein geistiges Gestalten. Das ist nämlich der nächste Punkt, da fängt es nämlich an. Es ist dieses geistige Schauen, das kommt, hängt zusammen damit, dass vor allem wir uns selber mal aus unserer eigenen geistigen Kraft weitergestalten, indem wir eben an uns arbeiten, aus unserer eigenen Geistigkeit arbeiten, an unserem Seelischen arbeiten, an unserem Ätherischen bis zu einem gewissen Grad. Am Ätherischen können wir im Prinzip heute schon sehr massiv arbeiten, auch. Es ist zwar viel, viel schwieriger als am Seelischen zu arbeiten, aber es ist im Prinzip möglich. Vor allem dort arbeiten wir daran, wenn wir unsere Gewohnheiten, die wir angenommen haben im Leben, wenn wir die bewusst weiter verwandeln, insbesondere indem wir uns die schlechten Gewohnheiten, die wir uns angeeignet haben, in gute Fähigkeiten umwandeln. Dann arbeiten wir am Ätherischen. Dann wird das ein Beitrag zugleich sein zur Gesundung der Menschheit auch, also zum Beispiel die Selbstheilungskräfte zu stärken. Alles natürlich noch während unserer irdischen Verkörperungen.

Aber der ganz große Schritt passiert dann, wenn wir nicht mehr verkörpert sind, dass wir dann an heilenden Lebenskräften für die ganze Erdentwicklung, die dann noch eine ganze Weile weitergeht, wenn wir nicht mehr auf Erden inkarniert sind, aber sehr verbunden sind mit der Erdentwicklung noch. Weil wir sind jetzt in der Mitte, ein bisschen über die Mitte hinaus der Erdentwicklung. Also etwa das Mysterium von Golgatha, das ist in etwa die Mitte der ganzen Erdentwicklung ungefähr. Paradox, also warum hat sich der Christus genau zu der Zeit inkarniert, das ist auch nicht so zufällig. Das ist eigentlich ein gewisser Tiefpunkt, der erreicht ist in der Entwicklung. Tiefpunkt in dem Sinne, dass die Erde als Ganzes immer mehr in die Materialisierung hineingegangen ist. Und ist durch die Wirkung der Widersacher, geht es jetzt noch tiefer hinunter. Entweder das ist das eine, das ist aber der Teil, der dann, sofern die Widersacher nicht erlöst werden, verloren ist für die ganze zukünftige Entwicklung. Das würde dann abzweigen, das ist das, was in die sogenannte achte Sphäre geht. Oder es ist der andere Teil, der eine Aufwärtsentwicklung nimmt, die aber passieren wird in dem Maße, in dem der Mensch daran mitarbeitet. Der Christus alleine macht es nicht. Er verbündet sich mit uns sozusagen, er verbindet seine Kraft mit unserer Kraft. Aber ein entscheidender Faktor ist, dass wir jetzt schon während der Erdentwicklung mitarbeiten und uns schulen, erstens einmal Lebenskraft zu verschenken, das heißt Liebeskraft in die Welt zu bringen und damit aber zugleich vorbereiten, die nächste Stufe auch in diesem neuen Jerusalem. Da kommt etwas von oben, es ist ja so schön geschildert, wie das neue Jerusalem sich von oben herabsenkt. Aber man darf sich das jetzt nicht vorstellen: "Aha, das ist die Endstation, das ist von mir aus dann der Himmel auf Erden oder sowas und in dem dürfen wir dann leben und das ist alles fertig, jetzt haben wir alles erzielt." Nein, da geht es erst so richtig an. Da geht es erst so richtig an. Es stimmt schon, dass da jetzt eine große Kraft herunterkommt, aber dass wir sie aus Freiheit ergreifen müssen und tätig werden müssen damit. Also es ist ein Kraftpotenzial, das uns verliehen ist, mit dem wir aber aus den Fähigkeiten, die wir uns erworben haben, mit denen etwas anfangen müssen dann und die weiterführen. Dann wird entstehen ein neues Jerusalem oder eben die große Perspektive, dieser neue Jupiter, in dem wirklich Liebe das Naturgesetz ist. Und die ganze Entwicklung dieser Welt wird davon abhängen, dass schöpferisch geistige Kräfte die Wesen einander schenken. Jedenfalls vor allem einmal der Mensch, aber er wird schauen, dass er mehr Wesenheiten dazu bringt.

Die Befreiung der Energie: Vom alten Saturn bis in die Gegenwart 01:51:18

Und eine große Rolle werden dabei spielen die erlösten Widersacherkräfte. Und wenn wir jetzt sprechen zum Beispiel von der Erlösung Ahrimans, dann müssen wir ja sehen, das ist aber in Wahrheit eine Vielzahl, eine Fülle von ahrimanischen Wesenheiten. Genauso wie bei der Erlösung Luzifers wir es zu tun haben mit einer Vielzahl von luziferischen Wesenheiten. Und Luzifer oder Ahriman ist die Gesamtheit dieser Wesenheiten, wenn man so will. Und die Erlösung wird darin bestehen, dass wir aber jedes einzelne dieser luziferischen oder ahrimanischen Wesen, dass wir an deren Erlösung mitarbeiten. Und die werden dann mit uns tätig werden. Die steigen auf zu höheren geistigen Wesenheiten, aus Freiheit dann. Und das werden die Ersten sein, die aus Freiheit mit den Menschen gemeinsam mitarbeiten. Eben dieses neue Jerusalem, den neuen Jupiter so zu bauen, dass dort eine Welt entsteht, deren Antriebskraft, wenn man so will, so wie wir heute sagen, hinter allem steckt Energie, so sagt man ja heute gern, und bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Das ist die... was ist Energie? Was ist das, was wir jetzt haben? Das ist im Grunde die jetzt über drei, dreieinhalb Entwicklungsstufen weiterentwickelte Wärme des alten Saturn, die Willenskraft. Willenskraft, das ist nichts anderes. Energie ist eigentlich Willenskraft, die die Throne geopfert haben und die in die Weltentwicklung hineingekommen sind, also als Wärme, und die dann weiterentwickelt wurde. In der nächsten Stufe steckt etwas von dieser Willenskraft, von dieser Energie, wenn man so will, in dem Luftelement, das dann entsteht auf der alten Sonne und dem Lichtelement zugleich. Also in der bewegten Luft und in dem strahlenden Licht, das nur erglänzen kann dadurch, dass überhaupt die Luft vorhanden ist, weil ohne Luft würde es trotzdem kein sichtbares Licht geben.

Da wieder interessant. Warum schaut der Himmel in der Nacht schwarz aus? Wenn ich jetzt von den Sternen einmal absehe, würde man sagen, ich sehe ja das Sternenlicht. Das Sternenlicht sehe ich, aber das Licht geht ja durch den ganzen Raum. Wieso ist die Nacht schwarz? Sie ist erfüllt von Licht. Ich sehe aber das Licht gar nicht. Wir sehen das Licht nicht mit unseren sinnlichen Augen. Wir sehen es nicht. Wir sehen Leuchtendes oder Beleuchtetes. Das heißt, wir sehen die Sonne zum Beispiel oder in der Nacht wenigstens die vielen Trilliarden Sterne, die da draußen stehen. Na ja, sehen da mal nicht so viel, aber so viel sind draußen schätzungsweise, schätzt man heute. Aber das Licht selber sehen wir eben nicht, weil dann müsste man das Licht sehen, das dazwischen ist, zwischen den Sternen. Von dem sehen wir nichts. Wir sehen nur Leuchtendes und Beleuchtetes.

Was dahinter steckt, ist die Energie, die Willenskraft der Throne. Die ist während der Stufe der alten Sonne bereits, diese Willenskraft, nicht nur Wärme geblieben, sondern sie hat sich verfeinert, hat ein feineres Element gebildet daraus, das wir dann als Licht bezeichnen. Und daher gibt es die alte Sonne, die allerdings in einem rhythmischen Wechsel war zwischen Leuchten und sich verfinstern, Leuchten und sich verfinstern. Dass sie sich verfinstert, auch ist das Erbe des alten Saturn, wo ein Teil dieser Wesenheiten, dieser Urengel, der Engel des Anfangs, der Asuras, dann auf dieser Stufe stehen geblieben sind und Finsternis dem entgegenhalten. Und das drückt sich dann ganz deutlich aus in dieser alten Sonne, dieser immer wieder Wechsel zwischen Licht und Finsternis, Licht und Finsternis. Aber darin lebt im Licht der verfeinerte, weiterentwickelte Wille des alten Saturn, der Licht geworden ist, oder es entsteht die Verfinsterung, die die erste Stufe der Verhärtung durchmacht, nämlich die Stufe materiell zu werden im Luftelement. Das passiert bei der alten Sonne. Und beides zusammen gibt das, dass wir das äußere, sinnliche Licht sehen können.

Also bereits auf der alten Sonne war es so, dass diese alte Sonne, wenn es dort Menschen gegeben hätte, die Augen aufgemacht hätten, dann hätten sie wirklich so etwas wie unser Licht erlebt. Das war aber nur möglich dadurch, dass auch die Finsternis als erster materieller Zustand entstanden ist, nämlich Finsternis im Sinne der Luft, die von sich aus finster ist und das Licht, das entstanden ist, wird nur sichtbar dadurch, dass es erglänzt an der Finsternis. Am materiellen, sprich, die erste Verfinsterung ist das Luftelement. Für uns ist es noch sehr lichtdurchlässig in Wahrheit, aber trotzdem es verfinstert bereits ein bisschen. Das Licht, das durch die Luft geht, durch die Atmosphäre geht, verfinstert sich bis zu einem gewissen Grad. Das ist das, was im Grunde Goethe in seiner Farbenlehre geschildert hat. "Aha, wenn die Sonne aufgeht, durch die dichten Schichten der Atmosphäre muss es mit... also wenn die Sonne hochsteigt über den Horizont, dann geht halt ihr Licht ganz erdnah durch die dichtesten Schichten der Luft durch, sogar dann durch die trüben Sachen, die in der Luft herumfliegen." Also dadurch wird es besonders stark, aber dadurch entsteht das farbige Element. Auf der alten Sonne haben wir genau auch mit dieser Entstehung des Lichtes, aber durch den Anteil der Finsternis auch das, dass dort erstmals die Farben erscheinen, in einer gewissen Weise. Sicher nicht genauso, wie wir sie heute kennen, aber das, wovon unsere heutigen Farben den Ursprung genommen haben und wo auch schon vorbereitet wurde, dass überhaupt eine Seelenfähigkeit auch entstehen kann, die diese Farben wahrnehmen kann.

Wodurch können wir heute Farben wahrnehmen, sinnliche Farben? Wir brauchen einen physikalischen Apparat, das sind die Augen. Der ist zwar auch bis zu einem gewissen Grad insofern lebendig, als das Auge nicht... weil wenn das Auge abstirbt, dann sieht es auch nichts mehr. Es muss am Leben erhalten werden, das trägt aber zunächst einmal nichts bei zu seiner Sinnesfunktion. Es ist eigentlich ein physikalischer Apparat, wie alle Sinnesorgane. Also die Sinnesorgane haben was mit dem Physischen in uns zu tun. Sehr stark, so wie es jetzt ist. Gerade dadurch nehmen sie aber auch wahr, das Licht, das aber an der Dunkelheit überhaupt erst sichtbar wird. Eben bei der alten Sonne nur Luftelement. Bei uns umso stärker, je dichter das Materielle wird. Und dieses dichte Materielle, was wir heute haben, ist aber nichts anderes als die immer mehr gefesselte Wärme des alten Saturn noch. Das heißt in Wahrheit die Willenskraft, die dort ist. Das ist das, was dahinter steckt. Also wenn der Einstein sagt: "Ja Masse, Materie ist eigentlich Energie in Wahrheit, ist gleichzusetzen Energie" – der berühmten Formel E = mc², Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat. Das ist eigentlich wie eine Eingebung, ein leiser Blick in das hinein, was am alten Saturn entstanden ist. Und auf der alten Sonne sich weiterentwickelt hat, dass die Energie im Materiellen drinnen steckt, im Luftelement drinnen steckt. Und dass damit auch in Wahrheit, das wäre jetzt das, was wieder der Goethe besonders erkannt hat, dass dort, wo Licht und Finsternis zusammenspielt, dass dort erst die Farbenwelt möglich ist. Das heißt Farbenwelt am alten Saturn gibt es einfach nicht. Es gibt nur die Wärme dort. Mit der alten Sonne geht es weiter. Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit, Farbigkeit.

Eigene Gestaltungskraft und das Ziel des Christentums 02:02:05

In der Farbigkeit gestaltet sich aber etwas. In unserer eigenen Farbigkeit heute gestalten wir etwas. Setzt sich fort. Wir bauen unsere Leiblichkeit dadurch, dass wir in der Lichtwelt etwas gestalten. Sogar in der übersinnlichen Lichtwelt. In der Wärmewelt, in unserer eigenen Wärmewelt etwas gestalten. Da wir auch durch den alten Mond durchgegangen sind, in der flüssigen Welt, also in dem, was in uns flüssig ist, etwas gestalten. Die ganzen Strömungen, die da drinnen sind in uns. Zwar bei allen Menschen gleichartig, aber doch ganz individuell in den Feinheiten, die drinnen sind. Da gestalten wir uns selber. Das nehmen wir jetzt mit bis in die Gestaltung hinein des festen Elements in uns. Also namentlich in der Gestaltung des Knochensystems. Das aber sehr wesentlich unsere äußere Gestalt bestimmt. Und diese Fähigkeit, uns danach zu gestalten, das machen wir eigentlich. Und der Christus hilft uns nur dabei, das weiter in die Zukunft zu tragen. Dass es ja nicht verloren wird. Dass also diese Arbeit an uns, die wir jetzt schon durch viele Inkarnationen geleistet haben, dass die nicht verloren geht.

Weil unsere Auferstehungsgestalt ist letztlich, das haben wir eh die letzten Male schon gesprochen davon, die endgültige Gestalt, die wir erreichen als Ziel dieser Erdentwicklung. Das heißt, in unserer letzten Inkarnation die physische Leiblichkeit, die Form, wie wir sie dann haben, wo wir noch physisch-stofflich da sind, diese Form, die wird dann in vergeistigter Form als Auferstehungsgestalt da sein. Aber sie wird da sein als Gestaltungsfähigkeit eigentlich. Also als Wärmegestalt, als Lichtgestalt, als Luftgestalt, als fließende, wässrige Gestalt, was auch immer. Es wird für uns werden eine Fähigkeit mitzugestalten, schon an dem neuen Jupiter, der entsteht, das heißt an dem neuen Jerusalem, mitzugestalten das, was von oben sich heruntersenkt, zu ergreifen und weiter zu gestalten.

Ja, wie ich sehe, ist die Zeit schon wieder einigermaßen fortgeschritten. Wir brauchen das immer noch als Vorbereitung, um die Sinne genau erkennen zu lernen und zu verstehen, wie sie zugleich in gewisser Weise, nicht die Organe als solche, aber die Sinnesfähigkeit, die Wahrnehmungsfähigkeit, die sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit, dass wir damit zugleich etwas lernen für die übersinnliche Wahrnehmungsfähigkeit. Das sind zwei Seiten desselben irgendwo. Damit sind wir wirklich in den schwierigsten Gebieten jetzt drinnen, da ein Verständnis dafür zu entwickeln. Aber wir sind auf dem Wege. Es ist gar nicht aufzuhalten. Natürlich, ich meine, ob alle Menschen dieses Ziel erreichen werden, mit dem bewusst umgehen zu können, das wird sich zeigen. Das wird sich am Ende der Erdentwicklung zeigen. Ihr wisst aber, es gibt bis zur neuen Venus, also bis zum vorletzten Entwicklungszustand, immer noch die Möglichkeit, zurückzukommen in die reguläre Entwicklung. Und das, was jetzt so stark begonnen hat auf der Erdentwicklung, nämlich stark begonnen hat, dass wir selber mit unserer eigenen individuellen Schöpferkraft bewusst ergreifen können, dass das immer stärker mitwirkende Kraft wird im immer größeren kosmischen Geschehen. Also, das hat ja Wirkungen für die Zukunft, bis in die fernste Zukunft hinein. Also, das ist ein Riesenthema, um das es geht. Aber es geht um Mitarbeiten im großen Sinn.

Aber wodurch verwirklicht es sich? Dadurch, dass wir es Schritt für Schritt im ganz Kleinen verwirklichen auf Erden. Hier im ganz praktischen alltäglichen Leben. Wenn wir das nicht ins alltägliche Leben hineinbringen und nur, weiß ich nicht, ewig sitzen in der Meditationshaltung und versuchen es in einem eigentlich der Erdenwelt entrückten Zustand zu erleben, dann wird das für die Zukunft nicht helfen. Man kann das durchaus machen, um sich bereit zu machen für diese praktische Umsetzung im Erdenleben, aber dazu werden wir jetzt hier einfach ganz praktisch das umsetzen müssen im Erdenleben. Das heißt, immer wieder dieses Üben, dieses Verschenken von Lebenskraft. Das ist eigentlich die Kernsache. Verschenken von Lebenskraft, von heilender Kraft. Und das ist es, was auch mit dem Namen Christus verbunden wird. Nichts anderes. Aber da geht es nicht darum, irgendwie "heilig, heilig, heilig" und da irgendwas herumzuheucheln. Das ist eine beinharte Arbeit eigentlich an sich selbst. Ohne dem geht es nicht. Es wird nicht passieren, allein indem ich mich bekenne zum Christentum oder sonst etwas. Es ist ein inneres Tun und auch ein äußeres Tun, das ganz konkret umgesetzt werden muss. Sonst funktioniert es nicht. Und das verbindet uns in gewisser Weise mit dem Christus, der deswegen und damit es uns, jedem einzelnen Ich-Menschen, ermöglicht ist, an dem Ziel mitzuarbeiten. Und um das aus der vollen Freiheit heraus zu können, sich verkörpern zu müssen hier auf Erden, darum hat sich der Christus auch inkarniert. Der Christus musste Mensch werden, damit im Menschen drinnen die Möglichkeit erweckt wird, in Freiheit zu immer höheren Stufen aufzusteigen. Und ja, das ist was Riesengroßes.

Schlussworte und Ausblick auf die schöpferische Freiheit 02:10:04

Aber nochmal, für heute Schluss. Ich lese euch zum Abschluss noch einmal den 49. Wochenspruch:

Ich fühle Kraft des Weltenseins: / So spricht Gedankenklarheit, / Gedenkend eignen Geisteswachsens / In finstern Weltennächten, / Und neigt dem nahen Weltentage / Des Innern Hoffnungsstrahlen.

Das ist Hoffnung, die ausgestrahlt wird. Das ist nicht nur "Ich hoffe, es wird so werden", sondern das ist Kraft, die in die Welt ausgestrahlt wird. Es ist öfters von Hoffnung in den Sprüchen die Rede. Es gibt Hoffnung, so wie ein, sagen wir mal, gläubiges Hoffen, dass es so werden wird. Aber mit dem ist ganz was anderes gemeint. Hoffnungsstrahlen, das sind Strahlen, die Hoffnung erwecken. Das ist eine Kraft, die Hoffnung erweckt. Die andere Menschen, andere geistige Wesenheiten motiviert, sagen wir es einmal so, tätig zu werden. Aufruft dazu, anregt – aufruft ist blöd gesagt – anregt, durch das eigene Vorbild anregt. Letztlich die Erlösung der Widersacher wird darin bestehen, dass wir sie anregen, auch in diesem Sinne tätig zu werden. Weil sie haben ja eigentlich sogar stärkere geistige Kräfte als wir, weil sie sind schon reifere geistige Wesenheiten, also stärkere auf jeden Fall in gewisser Weise. Luzifer, zumindest luziferische Wesenheiten, die auf erster Ebene auf Engelstufe stehen, die ahrimanischen auf Erzengelstufe stehend, die asurischen Kräfte auf Urengelstufe stehend. Also das ist stärker als wir. Und trotzdem regen wir sie an, oder können sie anregen, als Vorbild anregen, jetzt in die andere Richtung zu arbeiten. Nicht mehr als Widersacher zu wirken, sondern in die andere Richtung zu arbeiten, als aufbauende Kräfte. Also nicht als Kräfte, die alles in dieses soratische Reich hinübertreiben, letztlich. Oder in die achte Sphäre, oder wie immer man es nennen will. Also wo wir letztlich dann in die Unfreiheit gefesselt werden, in die Unfreiheit eines Systems, wo die ewige Wiederkehr des Gleichen tatsächlich da ist. In höchster Perfektion. Und wo das in einem endlosen Rad läuft im Grunde, aber in Wahrheit nichts Neues herauskommt.

Während aus der Freiheit heraus eben eine wirkliche schöpferische Kraft kommt. Weil das ist genau der Punkt, aus der Unfreiheit kommt keine schöpferische Kraft. Wenn ich etwas nach Regeln gestalte – wir brauchen das durchaus in unserem Leben auch. Wenn ich ein Auto bauen will, brauche ich gewisse Regeln. Ich muss die Gesetzmäßigkeiten kennen, die dahinterstecken. Ich muss die physikalischen Gesetzmäßigkeiten kennen, wenn ich sowas entwerfen will, wenn ich Maschinenbauer bin. Das muss ich alles kennen. Aber aus dem kommt es zwar, dass es funktionieren kann, aber zum Beispiel die Idee zu einem ganz neuen Fahrzeug, von mir aus ein Auto, aber ein ganz neues, das anderes kann, kommt daraus nicht. Da braucht es immer wieder den Einschlag des Geistigen drinnen. Und der kommt aber auch wieder dadurch, wenn Menschen ihre Liebeskraft aussehen, diese Lebenskraft aussehen, dann geht es mit. Dann geht Seelenkraft mit. Dann geht ein geistiger Funke mit, der andere erwecken kann. So wie unser Ich überhaupt einmal gezündet wurde, dadurch, dass die Geister der Form, die Elohim, ihre Ich-Kraft hingeopfert haben. So ist das, was wir schenken können, diese Lebens-Liebeskraft, die wir verschenken können, ist unsere Ich-Kraft. Die ist dazu da, sich zu verschenken. Dadurch existiert sie überhaupt erst. Und es geht uns nichts verloren dadurch. Im Gegenteil. Das ist die Quelle dessen, wodurch dann ganze Welten gebaut werden letztlich. So groß ist das.

Das ist jetzt alles sehr schwierig. Und wenn sich jetzt jemand noch nicht mit Anthroposophie beschäftigt hat und da hineinplatzt, wird er sich denken, von was wird da gesprochen? Das ist ja alles irrwitzig irgendwo. Aber wir Menschen sind halt so irrwitzige Wesen, die auf dem Wege sind, frei zu werden. Frei zu werden heißt wirklich aus sich selbst heraus völlig Neues schaffen zu können. Da gehört Willenskraft dazu. Von der Willenskraft haben wir gesagt, das ist die Energie, die sich durch alles durchzieht, vom alten Saturn beginnend. Das ist die Willenskraft der Throne. Wir haben gesagt, nach dieser Entwicklung durch die sieben Stufen stehen wir mal auf der Ebene der Elohim. Danach. Das heißt, dann sind wir so weit, dass wir Sonnenkraft, dass wir ein ganzes Planetensystem zumindest schaffen können als Menschheit. Und dann schaffen wir auch etwas, sind wir Mitschaffende trotzdem noch in gewisser Weise, weil die Substanz dazu werden wir noch immer nicht schaffen können. Das werden wir erst schaffen können, wenn wir vergleichsweise auf der Stufe stehen, auf der die Throne stehen. Dann können wir wirklich sozusagen die Ursubstanz, die Urenergie der Welt, die entstehen soll, selber aus uns schöpfen können. Das heißt, wenn wir nach oder abseits dieses Vulkanzustands, also wenn wir dann aufsteigen zu Elohim, dann übernehmen wir eine Aufgabe, wie sie die Elohim während unserer Erdschöpfung haben, aber die konnten auch nicht die Substanz dieser Welt schaffen. Sie konnten sie nur gestalten in gewisser Weise. Also da ist etwas, was sie anderen Wesenheiten noch verdanken, die über ihnen stehen. Aber jedes Wesen kann aufsteigen, das ist ja der Sinn des Ganzen. Das geht aber auch nicht endlos, sondern, ja, kann ich als Pfarrer, ich stelle es als Pfarrer gelehrt, weil sonst wären wir wirklich halt nicht fertig. Das wäre schon wieder der nächste Großvortrag. Also was dann ist, wenn angenommen wir als Menschen auch etwas einfach zu bedenken darüber mal, einfach unbefangen sich einmal damit beschäftigen.

Also angenommen, wir erreichen unser Ziel, dann sind wir also am Ende dieser Entwicklungsarbeit, dass wir auf die Stufe der Elohim aufgestiegen sind. Und mit dem großen Unterschied, dass wir dann aus der Freiheit tätig sind, ganz alleine. Wir gestalten also dann selber ein kosmisches System, ein Planetensystem wenigstens aus unserer schöpferischen Freiheit heraus. Aber wir können die Substanz, die dazu notwendig ist, die Energie sozusagen zu dem Zeitpunkt noch nicht schaffen. Wir haben zwar einen eigenen, freien Willen, aber wir sind noch nicht so weit, dass wir diesen eigenen Willen vollkommen hinopfern können, wie es die Throne getan haben während der Erdentwicklung. Aber die Entwicklung geht dann weiter. Irgendwann, sofern wir nicht abstürzen, aber das wird dann so nicht mehr der Fall sein können, weil sich da wie gesagt schon eine große Weichenstellung da ist auf der neuen Venus, auf dem sechsten Entwicklungszustand. Also wer da rüberkommt und nicht mit den Widersachern mitgeht, steht in einer völlig anderen Situation drinnen, über die sich nichts wirklich aussagen lässt. Es lässt sich jedenfalls nicht aussagen, ja wie schaut es dann aus mit Widersachern, gibt es dann überhaupt noch welche, wie schaut es aus. Wir können nichts sagen darüber, weil es einfach nicht feststeht. Überhaupt nicht. Überhaupt nicht. Und wir werden schon wesentlich mit Einfluss darauf haben, ob dort in dieser neuen Entwicklung Widersacherkräfte im heutigen Sinn einen Platz haben oder wie das dort laufen wird. Da sind viele Fragen offen, da findet man jetzt auch bei Rudolf Steiner nichts, aber die Fragen stellen sich irgendwo einmal. Und um die Gegenwart zu verstehen, muss man aber immer ein bisschen den Blick in die Zukunft werfen, genauso wie man ihn in die Vergangenheit werfen muss.

Gut, aber damit lassen wir es für heute wirklich Schluss sein. Ich danke euch für die unendliche Geduld, mit der ihr dabei seid. Ich danke euch, die im Livestream mit dabei seid.

Zuschauer: Vielen Dank, Wolfgang.

Dr. Wolfgang Peter: Gerne, gerne.

Zuschauer: Herzlichen Dank für die aktive Hoffnung. Danke schön. Eine große Perspektive. Danke euch. Gute Nacht euch allen.

Zuschauer: Gute Nacht.

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Literaturangaben

Rudolf Steiner, Alexandra Riggins: Die sieben apokalyptischen Siegel, Triskel Verlag 2005, ISBN 978-3-905893-02-1;

Rudolf Steiner: Das Christentum als mystische Tatsache und die Mysterien des Altertums, GA 8 (1989), ISBN 3-7274-0080-3;

Rudolf Steiner: Die Apokalypse des Johannes, GA 104 (1985), ISBN 3-7274-1040-X;

Rudolf Steiner: Aus der Bilderschrift der Apokalypse des Johannes, GA 104a (1991), ISBN 3-7274-1045-0;

Rudolf Steiner: Vorträge und Kurse über christlich-religiöses Wirken, V: Apokalypse und Priesterwirken, GA 346 (2001), ISBN 3-7274-3460-0;

Emil Bock, Das Neue Testament, Übersetzung in der Originalfassung, Urachhaus, Stuttgart 1998, ISBN 3-8251-7221-X

Einzelnachweise

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